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Viel Lob jedoch ernüchternde Platzierung beim Bundespokal in Lohhof

Die weibliche VLW-Auswahl beim Bundespokal in Lohhof - hinten v.l.: Trainer Rainer Eichhorn, Pia Arnholdt, Josephine Quell, Selina Poric, Sarina Traub, Sendy Kraguljac, Lena Kuhn, Co-Trainer Hannes Mayer - vorne v.l.: Lara Berger, Emily Günter, Magdalena Fischer, Saskia Lenk, Sara Marjanovic (Foto: Dörr)

Der weibliche Verbandskader der Jahrgänge 2000/2001 hatte beim zweiten und für diesen Kaderkreis letzten Bundespokal wieder einmal viel Lob eingeheimst. Jedoch wurde die erhoffte Halbfinalteilnahme im bayerischen Lohhof unnötig verpasst.
 
Am Donnerstag Abend trafen elf gutgelaunte und motivierte Spielerinnen in München ein, um abends noch in der Wettkampfstätte ein kurzes Training abzuhalten. Nachdem dies mit viel Einsatz und ungewohnt laut absolviert wurde, konnte Verbandstrainer Rainer Eichhorn seine Mädchen zwar spät, jedoch zufrieden zur Nachtruhe bitten.
 
In der Vorrundengruppe wartete das Saarland und Gastgeber Bayern als Gegnerinnen. Im Spiel gegen Saarland begannen die VLW Mädels mit viel Schwung und trotz Unaufmerksamkeiten zu Ende des zweiten Satzes konnte ein 2:0 Sieg (25:17, 27:25) erspielt werden. Gegen die Bayern hielt man im ersten Satz erstaunlich lange mit (14:15), musste jedoch gegen Ende des ersten und den zweiten Satz die Dominanz der Bayerinnen anerkennen (18:25, 17:25). In diesen Spielen war aber auch bereits das Problem zu erkennen, dass die teilweise sehr gute Leistung nicht konstant über ein ganzes Spiel bzw. einen ganzen Satz gehalten werden konnte.
 
Am Samstag früh wartete Hessen im Überkreuzspiel. Die Württembergerinnen waren dank Physio Michael Streicher alle top fit und erwischten den besseren Start. Es schien bei 19:13 zur Satzführung nur noch Formsache, als die VLWlerinnen plötzlich nur noch reagierten und Hessen agierte. Mit 23:25 verlor man den Satz und die Stimmung schien dahin. Doch auch den zweiten Satz dominierten die Württembergerinnen bis zum 24:13. Unverständlicherweise und trotz Warnung des Trainers ließ man die Hessinnen bis auf 24:20 herankommen, ehe der Satzausgleich gelang. Danach Nervenschlacht pur und beim 7:8 bei Seitenwechsel war noch alles drin. Jedoch kam dann wieder das Problem, welches sich an diesem Wochenende als fatal herausstellte. Der Rhythmus im Spiel ging verloren, die Aktionen waren nicht mehr fordernd sondern zögerlich und die Hessinnen nutzten dies schließlich zum 15:12 und dem 2:1-Sieg. Die Enttäuschung war bei allen riesengroß und Aufmunterungen allerseits, dass man zwei Sätze lang das Spiel dominierte, waren nur ein kleiner Trost. Somit musste man in der „Trostrunde“ um Platz 7 spielen, welcher mit zwei deutlichen 2:0-Siegen gegen Nordbaden und wiederum Saarland auch erreicht wurde.
 
Die Möglichkeiten bei diesem Turnier eine vordere Platzierung zu erreichen war groß. Abgesehen von Bayern und Sachsen, welche in diesem Jahrgang eine Ausnahmestellung im Süden einnehmen, konnte man über die letzten beiden Kaderjahre alle anderen Teams in diversen Turnieren schlagen. Wie viel Potential in den Mädchen steckt zeigte sich bei der Nominierung für den BaWü-Kader am Sonntag. Hier wurden 8 Mädchen in den festen Kaderkreis und eine weitere Spielerin in den erweiterten Kreis nominiert.
 
Nach zwei sehr erlebnisreichen Kaderjahren mit vielen tollen Momenten, sportlich sowie menschlich, bin ich mir sicher, dass wir von einigen Spielerinnen noch sehr viel Positives lesen und hören werden.

Verbandstrainer Rainer Eichhorn

Endplatzierung Bundespokal Süd U16 weiblich
1. Sachsen
2. Bayern
3. Hessen
3. Südbaden
5. Thüringen 
6. Rheinland-Pfalz
7. Württemberg
8. Saarland
9. Nordbaden

Für den VLW spielten: Sarina Traub (TSV Laupheim), Pia Arnholdt (TSV Mutlangen), Lara Berger (TSG Tübingen), Lena Kuhn (TV Rottenburg), Saskia Lenk (VC Mönsheim), Sara Marjanovic, Selina Poric, Magdalena Fischer (alle MTV Stuttgart), Emily Günter, Sendy Kraguljac (beide TV Murrhardt), Josefine Quell (VfB Friedrichshafen) 

Für folgende Spielerinnen geht nun der Weg bei Landestrainer Sven Lichtenauer im BaWü-Kader weiter: Lara Berger (TSG Tübingen), Lena Kuhn (TV Rottenburg), Saskia Lenk (VC Mönsheim), Sara Marjanovic, Selina Poric, Magdalena Fischer (alle MTV Stuttgart), Emily Günter (TV Murrhardt), Josefine Quell (VfB Friedrichshafen)



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