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4-Nationen-Turnier: Der Sieger heißt Deutschland

Weil Slowenien sich im ersten Spiel gegen Frankreich mit 3:1 durchsetzte, hatte das letzte Spiel des 4-Nationen Turniers zwischen Deutschland und Serbien echten Endspielcharakter. Dem Sieger winkte der Turniersieg und entsprechend umkämpft war die Begegnung. Mit einer zum Vortag nochmals verbesserten Leistung überzeugte Deutschland vor allem in Annahme und Angriff und setzte sich am Ende mit 3:0 (26-24, 25-18, 31-29) durch.

Gegen von Beginn an hoch motivierte Serben fand Team Deutschland zunächst nicht richtig ins Spiel. Vor allem der serbische Block stand gut und die Angriffe waren effektiver. Erst nach und nach fanden die Deutschen in die richtige Spur und steigerten sich vor allem in der Chancenverwertung. Nach 2:5 und 5:8 Rückstand setzten die Gastgeber, angetrieben von 1600 lautstarken Zuschauern zum Zwischenspurt an und so fiel der Ausgleich beim 11:11. Und es ging rasant weiter. "Hammerschorsch" nahm per Aufschlag seinen Spitznamen wörtlich und servierte ein knallendes Ass zum 15:12. Serbien blieb unbeeindruckt, starke Blocks der Gäste sorgten beim 17:17 erneut für Einstand. Die nächste Führung zum 20:17 für Deutschland ging zu einem guten Teil auf das Konto des servierenden Lukas Kampa. Wieder glich Serbien mit starkem Block von Srecko Lisinac zum 22:22 aus und spätestens jetzt kochte die Halle. Serbien wehrte den ersten Satzball ab, ein Block von Fromm und ein Schnellangriff von Michael Andrei besorgten den Satzgewinn beim 26:24.

Nach erneutem Rückstand in der Anfangsphase des zweiten Abschnitts war es ein energischer Sebastian Schwarz, der am Netz sein Team mit 6:6 zum Ausgleich führte. Starke Aufschläge und einen Knaller aus dem Rückraum durch den serbischen Block steuerte Georg Grozer zur 13:9-Führung bei. Anschließend pflückt sich Lukas Kampa Serbiens Außenangreifer Marko Ivovic im Einerblock zum 16:11. In der Mitte hält ein starker Lisinac die Serben trotz 14:19 Rückstand im Spiel. Für die Vorentscheidung zum 21:14 sorgt Deutschlands Mittelblocker Markus Böhme per Killblock. Für die Schlusspunkte ist der eingewechselte Christian Fromm der richtige Mann der auf 24:17 erhöht. Dem für Schwarz auf das Feld gekommene Dirk Westphal ist mit einem spitzen Winkel im Angriffsschlag der Schlusspunkt zum 25:18 vorbehalten.

Im dritten Durchgang geht es zunächst ausgeglichen los. Für Georg Grozer ist Kapitän Jochen Schöps in die Anfangsaufstellung gerückt, Ferdinand Tille ersetzt den bis dahin stark agierenden Markus Steuerwald auf der Liberoposition, Fromm bleibt auf dem Feld und Schwarz ist zurück für Westphal. Beide Teams egalisieren sich zum 6:6. Einen 11:8 Vorsprung erspielen sich die Serben anschließend, weil Deutschland vorübergehend kein Mittel gegen Lisinac und Sasa Starovic findet. Schwarz dann blockfrei aus dem Hinterfeld und Markus Böhme per Block verkürzen auf 10:11 und nach einem ausgeglichenen Sideoutspiel geht Serbien mit 16:14 in die zweite technische Auszeit. Kleine Vorteile für die Gastgeber in der Annahme und ein gewohnt sicherer Schöps im Angriff sind der Grund für den 18:18 Ausgleich. Und es bleibt spannend in einer sehenswerten Sideout-Schlacht. Erneuter Ausgleich: 23:23, dann ein Aufschlagfehler bei Deutschland. Fromm wehr den Satzball ab und sorgt selbst für den ersten Matchball. Das Spiel ist jetzt völlig offen, das Publikum hält es ohnehin nicht mehr auf den Plätzen, es geht hin und her. Dem 26:26 folgt das 30:30 und am Ende ist es ein überragender Jochen Schöps, der sein Team mit 31:29 zum Matchgewinn führt.

Stimmen zum Spiel:
Vital Heynen: "Bei diesem Turnier haben wir von Tag zu Tag ein bisschen besser gespielt. Wir haben viel gewechselt, jeder sollte spielen. Nur haben wir jetzt noch nichts gewonnen, außer einem guten Gefühl und der Botschaft, dass mit uns zu rechnen ist."

Jochen Schöps: "Jeder von uns hat heute eine gute Leistung gezeigt, auch wenn wir weiterhin an Kleinigkeiten und vor allem an der Block-Feldabwehr weiter arbeiten müssen. Die entscheidenden Situationen haben wir heute besser gelöst, Serbien hat dann im Rückstand manchmal viel riskiert und Fehler gemacht, das war gut für uns."

Lukas Kampa: "Der Sieg heute war für uns ein super Abschluss und ein richtiger Boost für das Selbstvertrauen. Kleinigkeiten in jedem Bereich können wir verbessern und noch konstanter werden. Das wird bei der EM entscheidend sein gegen die Top-Teams, deswegen freue ich mich auf den letzten Härtetest gegen Russland."

Abschlusstabelle:
1. Deutschland – 2:1-Siege – 6 Punkte – 7:3-Sätze
2. Slowenien – 2:1-Siege – 5 Punkte – 6:6-Sätze
3. Serbien – 1:2-Siege – 4 Punkte – 5:7-Sätze
4. Frankreich – 1:2-Siege – 3 Punkte – 5:7-Sätze

Quelle: DVV



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