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Deutsche Beachmeisterschaften U17 in Magdeburg

Ohne Medaille im Gepäck reisten die sieben BaWü-Beachteams von den Deutschen Meisterschaften in Magdeburg zurück. Knapp eine Medaille verpasst haben Boris Deininger und Marian Epple, die einen tollen 5. Platz belegten. Die weiblichen Beachduos Arnholdt/Günter und Fischer/Kopp schieden beide im Viertelfinale  konnten ihre Leistungen im Vergleich zu den U18-Meisterschaften jedoch steigern.  
 
Obwohl wie beim Bundespokal vor drei Wochen am Ende „nur“ der 5. Platz heraus sprang, konnte sich das BaWü-Team Boris Deiniger und Marian Epple aus Kleiningersheim und Rottenburg erneut steigern und musste erst in den Spielen um den Einzug in das Halbfinale gegen die beiden späteren Finalisten Sagstetter/Sowa bzw. Graven/Sagstetter die Segel streichen. Nach dem sie in der Gruppe und im Winner Play-Off ziemlich souverän agiert hatten, war im letzten Spiel des Samstagabends gegen das auf den Titel „gebongte“ Spitzenteam Sagstetter/Sowa die erste Chance gekommen. Bis zum 11:11 im ersten Satz spielte das Duo aus Württemberg fehlerlos im Side-Out und hatte sogar die Möglichkeit das so wichtige Break zum 12:11. Der sehr hohe Block von Sowa stellte sich den Bemühungen leider erfolgreich entgegen, so dass der Satz dann letztendlich knapp verloren ging. Auch im 2. Satz konnte man das Spiel gegen das Top-Team aus Bayern/Sachen-Anhalt lange spannend halten. Bis zum Spielstand von 8:6 schien sogar der Satzgewinn möglich, jedoch setzte sich letztendlich die individuelle Klasse und der enorme Angriffsdruck der Favoriten durch. 
 
Nun wollten Boris und Marian unbedingt am Sonntagmorgen gegen das Bayernteam Graven/Sagstetter die zweite Chance auf das Halbfinale nutzen. Bestens eingestellt und auf den Punkt konzentriert, gelang den beiden mit einem sehr stabilen Side-Out und einer klugen Block-Feldabwehrstrategie auch gleich der erste Satzgewinn. Im zweiten und dritten Satz stabilisierten Graven/Sagstetter aber nun ihr Sideout und konnten sich zunehmend besser auf das Angriffsspiel der VLWler einstellen. Gleichzeitig verloren beide mit dem Blick auf das greifbare Halbfinale ihren Rhythmus und konnten den Spielaufbau leider nicht mehr ganz so präzise wie zuvor gestalten. So ging das wichtigste Spiel des Turniers denkbar knapp verloren und der Traum vom Halbfinale blieb leider unerfüllt. Was aber bleibt, ist ein toller 5. Platz und die Gewissheit, den deutschen Topteams wieder ein Stück näher gekommen zu sein.
 
Auch das zweite Württemberger Team (Felix Roos/Daniel Schlipf) konnte sich im Vergleich zum Bundespokal vor drei Wochen nochmals steigern. Leider startete beide äußerst unglücklich in das Turnier und verloren ziemlich überraschend gleich das Auftaktspiel gegen die Jungs aus Mecklenburg-Vorpommern. Trotz einer nun stetigen Leistungssteigerung gelang die Qualifikation für den Winner-Baum nicht mehr, da man gegen die zwei anderen Halbfinalteilnehmer Röling/Weber bzw. Grabinger/Paduretu in der Gruppe äußerst knapp jeweils mit 1:2 unterlegen war. So war es nur möglich, im unteren Baum um Platz 17 zu spielen, welches Felix und Daniel dann auch mit konstanten Leistungen überzeugend gelang.
 
Auch die beiden badischen Vertreter enttäuschten nicht, spielten mit großer Freude, rangen um jeden Punkt und erreichten die Plätze 18 und 21.
 
Ergebnisse Deutsche Meisterschaft U17 männlich
5. Deininger (TV Rottenburg) / Marian Epple (TSV Kleiningersheim)
17. Roos (TSV Mutlangen) / Schlipf (VfB Friedrichshafen)
18. Punge / Punge (TV Friedrichstal) 
21. Frings / Miersch (FT 1844 Freiburg) 
 
Alle Mädchenteams konnten ihre Leistungen im Vergleich zu den U18-Meisterschaften steigern und bei ähnlichem Teilnehmerfeld deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Arnholdt/Günter dominierten die Gruppenphase und knüpften an die guten Leistung des Bundespokals an. Der Übergang aus der Gruppenphase in den Winner-Baum konnte mit einem deutlichen Sieg gegen Müller/Hoja sehr gut gemeistert werden. Das folgende Spiel war gegen die  Bundespokaldritten aus Bayern (Hochwind/Lieb). In einem äußerst knappen Spiel konnten Lena und Hanna die Bayern vor allem im 2. Satz gehörig unter Druck setzen und hatten dann folgerichtig auch zwei Satzbälle, die leider nicht genutzt werden konnten. So musste man sich nach umkämpften Spiel gegen Bayern (8:15; 18:20) geschlagen geben. Vom Losglück nicht verfolgt, mussten Hanna und Lena gegen das Team aus Niedersachsen ran, gegen welches beide schon beim Bundespokal den kürzeren zogen. Auch dieses Mal fanden die BaWülerinnen keine Lösungen gegen die sehr gut verteidigende Nationalspielerin auf der anderen Seite und mussten sich am Samstagabend mit (9:15; 5:15) aus dem Turnier verabschieden. 
 
Magdalena Fischer und Toni Kopp fanden schwer ins Turnier. Toni und Magda konnten den Ball zwar gut kontrollieren und im Spiel halten, jedoch war man zu ängstlich im Angriff weswegen die beiden Freitag-Spiele nach großem Kampf und kräftezehrender Ballwechseln knapp verloren gingen. Somit war beide schon früh unter Zugzwang um nicht früh auszuscheiden. Mit neuem Mut und Ideen für den Angriff ging das Turnier am Samstag los und so konnte aufgrund einer deutlichen Steigerung im Element Angriff das entscheidende Spiel gegen Schleswig-Holstein 2 gewonnen werden. Somit konnte das Team Fischer/Kopp in die Spiele um die letzten zwei Plätze im Winner-Baum einziehen. Dort schlug man mit mutigen und klugen Angriffen und einer großen kämpferischen Leistung auch das erste Schleswig-Holsteiner Team und war somit für den Winner-Baum qualifiziert!
 
Gespielt wurde gegen die späteren Finalisten aus Hamburg, gegen die nach einem umkämpften Spiel eine knapp Niederlage zu Buche stand (9:15;13:15). Im darauffolgenden Spiel mussten Toni und Magda wieder gegen das Team aus Berlin ran, gegen welches die beiden schon in der Gruppenphase 2:0 verlor hatten und welches in Berlin immerhin von einem der Bundestrainer trainiert wird. Mit einer sehr guten Moral, klugem Angriff und einer sehr kämpferischen Leistung konnte dieses Team knapp (mit 15:9; 13:15; 16:14) besiegt werden und die beiden hatten sich somit den neunten Platz erkämpft. Im fünften Spiel des Tages konnte nicht die nötige Energie aufgebracht werden um das sehr gute Team Cyris/Schulz in Bedrängnis zu bringen, trotzdem können Toni und Magda mit dem 9. Platz und der gezeigten Leistung mehr als zufrieden sein. 
 
Nach zwei sehr guten Spielen (Sieg und knappe 2:1 Niederlage) in einer schweren Gruppe, in der in den drei anderen Teams fünf Nationalspieler waren, musste das Team Buttgereit/Schupritt aufgrund einer Verletzung leider aufgeben.   

Ergebnisse Deutsche Meisterschaft U17 weiblich
9. Arnholdt (TSV Mutlangen) / Lena Günter (MTV Stuttgart)
9. Fischer (MTV Stuttgart) / Toni Kopp (VC Mönsheim)
23. Buttgereit / Schupritt (VfR Umkirch)

Sebastian Schmitz



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