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Allianz MTV Stuttgart bietet Dresden Paroli

Im ersten Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft sichert sich der Dresdner SC mit einem 3:2-Sieg den ersten Punkt in der Best-of-5-Serie. Doch es war keine sichere Angelegenheit für den amtierenden Deutschen Meister, der als Favorit ins Rennen ging. Pokalsieger Stuttgart spielte lange auf hohem Niveau mit und legt mit Satzgewinn 1 gleich vor in der ausverkauften Margon Arena. Am Ende reichten die Kräfte gegen die routinierten Dresdnerinnen jedoch nicht aus, um die Überraschung perfekt zu machen.
 
Im ersten Satz lief es für die angereisten Stuttgarterinnen gleich rund, das Team fand gleich ins Spiel und ging mit 5:3 in Führung. Dresden ließ sich zwar nicht abschütteln, aber Kim Renkema & Co. konnten immer wieder ein paar Punkte gut machen. Zum Satzende zogen die Gastgeberinnen dann aber wieder an - 23:23. Stuttgart aber zeigte sich unbeirrt und willensstark und ging mit 25:23 in Führung.
 
In Satz zwei lief es dann für Stuttgart nicht rund. Dresden machte massiv Druck über die Aufschläge, die Stuttgarts Annahme ins Wackeln brachte. So konnte Zuspielerin Mareike Hindriksen nur reagieren und retten, anstatt die Bälle an ihre Angreiferinnen gezielt zu verteilen. Auch der Wechsel auf Zuspielerin Athina Papafotiou brachte keine Wende und so machte Dresden kurzen Prozess zum 25:16.
 
In den Sätze drei und vier gab es spektakuläre Ballwechsel zwischen den beiden Top-Teams. Beide Seiten wussten durch starke Aufschläge und variable Angriffe den Gegner immer wieder aus dem eigenen Spiel zu bringen, so dass keine Mannschaft sich entscheidend absetzen konnte. Satz drei ging knapp an Stuttgart mit 25:23, Satz vier wiederum an Dresden mit 25:22 - ein Wechselbad der Gefühle nicht nur für die Spielerinnen auf dem Feld, auch auf den Tribünen wurde mitgelitten.
 
Der Tie Break musste es also entscheiden. Und jetzt zeigten die Dresdnerinnen ihre ganz Klasse und ließen Stuttgart kaum noch Luft zum Atmen. Stuttgart konnte nicht mehr reagieren und musste sich schließlich trotz großem Kampfgeist bei 15:7 geschlagen geben. Dennoch verkaufte sich das Team von Trainer Guillermo Hernandez gut und will nun beim Heimspiel am Samstag, 25.4. in der heimischen SCHARRena das Blatt drehen.
 
"Natürlich sind wir jetzt enttäuscht, ein Sieg wäre heute durchaus für uns drin gewesen. Aber dann haben wir zu viele Fehler gemacht, die Annahme hat gewackelt und dann reicht es halt gegen Dresden nicht. Aber wir haben gezeigt, was in uns steckt und ich habe das Vertrauen in uns, dass es beim nächsten Mal in einer Woche anders aus geht", so Stuttgarts Kapitänin Kim Renkema nach dem Spiel.

Quelle: Allianz MTV Stuttgart



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