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ARGE BaWü zu Gast in Busto und Pordenone

Die BaWü-Delegation in Italien (Foto: Röder)

Die Auswahlmannschaften der ARGE Leistungssport Volleyball Baden-Württemberg waren vom 31.03.- 03.04.2015 zur Vorbereitung auf das internationale Turnier in Pordenone zu Gast in Busto Arsizio. Im Rahmen des Lehrgangs wurden zwei Testspiele gegen Pro Patria Busto Arsizio durchgeführt.
 
Den Anfang machte die männliche Auswahl am Mittwochabend gegen die U20 des Vereins. Beide Teams fanden nur langsam ins Spiel, leisteten sich viele Eigenfehler, woraus sich die ARGE jedoch schneller und vor allem durch eine stabile Annahme und variablen Angriffen besser befreien konnte. Somit gewannen sie den ersten Satz mit 25-22. Im zweiten Satz konnte eine deutliche Führung von 18-10 nicht bis zum Satzsieg gehalten werden. Durch zahlreiche Angriffsfehler auf Seiten der Baden-Württemberger, sowie platzierte Angriffe der Italiener, wurde der Satz mit 25:27 abgegeben. Im dritten Satz wurden mehrere Spielerwechsel vollzogen. Das Team musste sich neu finden und verlor auch diesen Satz mit 25-19. Auf der Außen-Annahme-Position wurde, wie schon in den vergangen Sätzen, ständig durchrotiert. Das ansonsten unveränderte Team fand besser in den eigenen Spielrhythmus und konnte somit den vierten Satz mit 25-22 für sich entscheiden. Der Tiebreak endete in einem offenen Schlagabtausch, welchen die Gastgeber mit 18:16 für sich entscheiden konnten. Dennoch war das Testspiel für die ARGE wichtig für das Abmessen der eigenen Spielstärke, in Voraussicht auf das kommende Turnier. Anschließend endete der Abend mit einem gemeinsamen Essen, wobei Freundlichkeiten seitens der Trainer und Spieler ausgetauscht wurden.
 
Am kommenden Tag traten die Mädchen zu ihrem Vorbereitungsspiel gegen die Damen I an. Sie fanden mit starken Aufschlägen sofort ins Spiel und konnten eine deutliche Führung von 22-9 aufbauen und schließlich auch den ersten Satz mit 25-14 für sich verbuchen. Der zweite Satz war ausgeglichener. Die Italienerinnen fanden besser in ihr eigenes Spiel und konnten dadurch der weiblichen Auswahlmannschaft Paroli bieten. Das Spiel gestaltete sich auf Augenhöhe. Nichts desto trotz ging auch der zweite Satz, nach einem langen und spannenden Schlagabtausch, mit 30:28 auf das Konto der Deutschen. Ein abgeklärtes Spielverhalten im dritten Satz, seitens der Spielerinnen um Sven Lichtenauer, brachten auch den letzten Satz und somit den Spielgewinn. Zum Austesten verschiedener Spielformationen, wurde noch ein zusätzlicher Satz gespielt, welcher sich erneut sehr ausgeglichen gestaltete und schließlich mit 25:23 an die Gastgeber  ging. Zum Abschluss der erfolgreichen Trainingstage wurde ebenfalls bei den Mädchen der Abend beim Essen verbracht und die erst kurz bestehende Partnerschaft gefestigt.

Nicht nur die Testspiele, auch die Trainingsbedingungen waren hervorragend. Die ARGE BaWü freut sich auf eine lang bestehende Freund- und Partnerschaft mit den Teams der Lombardei und bedankt sich auf diesem Weg nochmals für diese großartigen Tage. Am Freitagmorgen war dann Abfahrt nach Pordenone zum internationalen Turnier Fernuccio Cornachia. Dort waren Mannschaften aus 12 Nationen gemeldet, die sich alle am Freitagabend an der Messe trafen, um gemeinsam durch die Altstadt zum Marktplatz zu laufen. Auf diesem fand dann auch die Eröffnungszeremonie statt. Anschließend wurde in der Messe zusammen gegessen, bevor es am Samstag mit der Gruppenphase losgehen sollte.
 
Die BaWü-Mädels traten als erstes gegen die favorisierten Amerikanerinnen von der Northern Lights Universität an, das sie dann auch knapp mit 1-2 verloren hatten. Als nächstes folgte der Gegner von Bilikova Bratislava, die mit 3:0 bezwungen wurden. Hier war schon eine deutliche Steigerung in allen Spielelementen sichtbar und so ging die Mannschaft optimistisch in das letzte Gruppenspiel gegen Como. Dieses konnten sie dann ebenfalls mit 3:0 für sich entscheiden. Somit waren der 2. Platz in der Gruppe und der Viertelfinaleinzug gesichert. Das Viertelfinale wurde am Sonntagmorgen gegen Team 80 Gabicce ausgetragen, das ebenfalls durch eine sehr gute Allgemeinleistung und ein starkes Aufschlagspiel gewonnen werden konnte. Der Halbfinaleinzug war entgegen aller Erwartungen geschafft und am späten Abend traf die weibliche BaWü Delegation auf die ebenfalls favorisierten Mädels aus Chions. Die vor allem im Aufschlag und Angriff überlegene Mannschaft konnte das Spiel mit 3:0 für sich entscheiden, was für die BaWü-Mädels das Spiel um Platz 3 zur Folge hatte. In diesem Spiel traf man erneut auf die Northern Lights Universität, die auch diesmal die Fäden nicht aus der Hand gab und das Spiel mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Insgesamt zeigten sich die Mannschaft und der Trainer sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf. Einerseits war eine deutliche Steigerung, vor allem in der Annahme,  sichtbar, andererseits wurden fehlende und abgehende Spielerinnen durch eine sehr konstante Leistung der jüngeren Spielrinnen kompensiert.
 
Bei der männlichen BaWü Delegation war dies ähnlich. 4 Spieler der Stammmannschaft fehlten aufgrund der U19 EM in der Türkei. Trotz allem konnte Trainer Michael Mallik auf eine gute Mannschaft zurückgreifen, die eine spannende Gruppenphase erleben sollte. Das erste Gruppenspiel bestritten sie gegen Rovigno Croazia und gewannen das Spiel mit 2:1 (12, -18, 14). Anschließend ging es gegen die Auswahl der Lizards Lubbeeck Belgien, das 0:3 (-22, -20,-21) verloren ging. Das letzte Spiel am Abend fand gegen die Jugendnationalmannschaft aus Italien statt, das die BaWü Auswahl mit 2:1 (-23, 22, 19) für sich verbuchen konnte. Trotz dieser erfolgreichen Gruppenphase fanden sich die Jungs nur auf Platz 4 wieder und spielten somit in der Runde um die Plätze 9-16. Das erste Spiel am Sonntagmorgen konnte gegen KDS Kosice Slovacchia mit 3:1 (-18, 13, 17, 20) gewonnen werden. Am Abend sollte dann das letzte Spiel gegen die Auswahl aus Hessen stattfinden, was leider mit 3:1 verloren ging. Dies bedeutete für die BaWü Delegation am Ende Platz 11. Auch bei den Jungs war man mit dem Turnierverlauf zufrieden, weil eine deutliche Steigerung der Mannschaft in allen Spielelementen sichtbar war, trotz dessen, das man vor dem Turnier auf ein enges Kontaktspiel umstellte. 
 
Nach der Siegerehrung traten alle die Heimreise an und schauen nun den nächsten Maßnahmen und dem Bundespokal optimistisch entgegen.

Catharina Hoch und Thomas Dörr



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