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Friedrichshafen steht in der nächsten Runde der Champions League

Der VfB Friedrichshafen steht in den Playoffs 12 der 2015 CEV DenizBank Volleyball Champions League. Bei einer 0:3- (21:25, 22:25, 22:25) Niederlage gegen den russischen Meister Zenit Kazan verkauften sich die Häfler bärenstark und schnupperten immer wieder an einem Satzgewinn. Dank des besseren Satzquotienten gegenüber den Italienern von Cucine Lube Treia beenden die Häfler die Vorrunde als fünfter Gruppenzweiter. 

Friedrichshafen zeigt gegen Kazan eine bärenstarke Leistung und qualifiziert sich für die nächste Runde (Fotohinweis: Kram)
 
Kazan nahm keinerlei Rücksicht, schickte seine stärkste Mannschaft aufs Spielfeld. VfB-Trainer Stelian Moculescu hielt mit Maarten van Garderen und Baptiste Geiler über Auen-Annahme, Max Günthör und Nick Vogel im Mittelblock, Simon Tischer im Zuspiel, Adrian Gontariu über Diagonal und Libero Jenia Grebennikov dagegen. Der VfB holte sich den ersten Punkt, doch schnell sicherten sich die Russen den Aufschlag und Wilfredo Leon brachte den Häfler Annahmeriegel ins Schwitzen (1:3). Ein schneller Angriff kurz hinter das Netz platziert brachte Friedrichshafen an den Aufschlag und dort feierte Günthör das erste Ass des Abends (3:3). Kazan legte vor, doch immer dann, wenn Tischer schnell zuspielen konnte, punktet der VfB im Angriff (3:5, 4:6). Lange Zeit fanden die Häfler keine Antwort auf die Aufschlaggeschosse und die schnellen Angriffe (6:12, 14:19), dann aber kam Gontariu an den Aufschlag. Zwei Asse bejubelte das Publikum und Friedrichshafen holte auf (16:21, 18:21). Lautstark feuerten die 2816 Zuschauer ihr Team an, der VfB hielt mit, doch am Ende hatte Kazan die Nase vorn (20:24, 21:25). 
 
Friedrichshafen blieb konzentriert und ging im zweiten Durchgang das erste Mal bei 4:3 in Führung. Während Kazans Trainer an der Seitenlinie herumtigerte und mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden war, streckte Moculescu seinen Daumen ein ums andere Mal in die Höhe (7:5). Zwar hielt Kazan den Anschluss und ging zweitweise in Führung, doch die Hälfer nutzten ihren Schwung, ärgerten den Riesen immer wieder mit starken und platzierten Aufschlägen, sowie mit einem guten Block (9:10, 15:16). Es blieb spannend, mit einem „Big Block“ von Vogel zogen die Häfler gleich (22:22) und Alekno bat seine Mannschaft zur Auszeit. Dann jedoch ging es schnell – ein Aufschlagfehler, eine misslungene Abwehr und ein Angriff ins Netz ließen Kazan den zweiten Satzgewinn feiern (22:25). 
 
Friedrichshafen ging im dritten Satz in Führung, doch dann kam Maxim Mikhailov an den Aufschlag und ließ Friedrichshafen lange Zeit kein Land mehr sehen (4:5, 4:11). Moculescu wechselte Moritz Reichert für Geiler in die Annahme und Michal Finger für Diagonalangreifer Adrian Gontariu. Es folgte Maxi Gauna für Mittelblocker Günthör, Mikhailov kam aus dem Aufschlagrhythmus und Friedrichshafen holte sich die nächsten Punkte (8:14). Aufgeben war keine Option und so holten sich die Häfler, angeführt von Gontariu im Aufschlag, einen Punkt nach dem anderen (10:18, 15:18). Roland Gergye kam für van Garderen aufs Feld, punktete mit einem Ass (18:20) und Friedrichshafen war wieder im Spiel (21:22, 22:23). Doch Kazan hatte erneut den besseren Schlussspurt und entschied auch Durchgang drei für sich (22:25). 
 
Die Vorrunde der 2015 CEV DenizBank Volleyball Champions League beendet der VfB Friedrichshafen als fünftbester Gruppenzweiter und qualifiziert sich damit für die Playoffs 12. „Wer hätte das nach dem Auftakt in der Champions League gedacht, dass wir unter den besten zwölf Mannschaften Europas sind“, fragte VfB-Trainer Stelian Moculescu in die Runde. „Selbst ich habe daran gezweifelt.“ Trotz der 0:3 Niederlage gegen Kazan zeigte er sich zufrieden. „Wenn die weltbeste Mannschaft hier in Friedrichshafen spielt und du hälst so mit, wie wir es geschafft haben, dann kannst du mehr als zufrieden sein.“ 
 
Die nächsten Termine: 
Bundesliga – 31.01.2015, 19.30 Uhr: CV Mitteldeutschland – VfB Friedrichshafen
Bundesliga – 04.02.2015, 20.00 Uhr: VfB Friedrichshafen - TSV Herrsching
Bundesliga – 07.02.2015, 19.30 Uhr: VfB Friedrichshafen – Netzhoppers KW 

Quelle: VfB Friedrichshafen



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