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VfB besiegt Berlin und zieht ins Halbfinale des DVV-Pokal

Der VfB Friedrichshafen steht im Halbfinale des DVV-Pokals: In einem packenden Viertelfinale schlugen die Häfler die Berlin Recycling Volleys mit 3:0 (25:22, 25:23, 28:26). 1589 Zuschauer bekamen vor allem im zweiten Satz einiges geboten – 8:0 gingen die Häfler gegen den Deutschen Meister in Führung, bevor dieser überhaupt am Spiel teilnahm. Zum wertvollsten Spieler wurden bei Friedrichshafen Außen-Annahmespieler Baptiste Geiler und bei Berlin Ex-Häfler Christian Dünnes ausgezeichnet. Im Halbfinale treffen die Häfler auswärts auf den TV Ingersoll Bühl.

Kein Durchkommen für die Berliner - der VfB zieht mit dem Sieg in das Halbfinale des DVV-Pokals ein (Fotohinweis: Kram)
 
Mit Außen-Annahmespieler Maarten van Garderen und Baptiste Geiler, Mittelblocker Maximiliano Gauna und Max Günthör, Diagonalangreifer Adrian Gontariu, Zuspieler Simon Tischer und Libero Jenia Grebennikov ging es für die Häfler in die Partie, in der sie schnell ihren Rhythmus fanden. Viel Risiko im Aufschlag auf beiden Seiten führte zu einigen Fehlern, allerdings auch zu viel Druck in der Annahme und so mussten beide Teams von Beginn an um jeden Punkt kämpfen (2:3). Tischer setzte mit einem Einerblock ein Ausrufzeichen, doch Berlin konterte und holte den kleinen Rückstand (7:5) zur ersten technischen Auszeit auf (7:8). Es entwickelte sich ein Hin und Her, bei dem die Kombination aus Zuspiel Grebennikov und Angriff Gontariu zum wahren Punktegaranten wurde (13:14). Roland Gergye kam für van Garderen, der in der Annahme einige Unsicherheiten zeigte und von Moculescu eine kurze Auszeit bekam (13:14). Mit einem Block von Günthör übernahmen die Häfler erneut die Führung (16:15, 20:18). Mit zwei Assen holte Geiler den Satzball (23:21, 24:21), den Berlin bei eigenem Aufschlag zum Satzgewinn durch Netzfehler verwandelte (25:22).
 
Bei 3:0 rief Berlins Trainer Mark Lebedew zur ersten Auszeit, beim 6:0 dann zur zweiten. Ex-Häfler Christian Dünnes kam für Carroll aufs Feld – doch während bei Berlin nichts zusammenlief, feierten die 1589 Zuschauer ein 8:0 für den VfB zur ersten technischen Auszeit. Lebedew tauschte auf einigen Positionen und Berlin zeigte immer wieder Gegenwehr. VfB-Trainer Stelian Moculescu nahm früh seine Auszeiten, um den Hauptstadtklub erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen (15:9, 19:13). Berlin kämpfte (19:15) und der VfB verteidigte mit allem was er hatte (21:16). Van Garderen kam zurück aufs Feld, doch erneut wollte die Annahme nicht gelingen und Gergye wechselte wieder zurück (22:21). Berlin glich aus und der VfB musste sich gehörig strecken, um den Satz für sich zu entscheiden (25:23).
 
In Durchgang drei entwickelte sich dann erneut das erwartete heiß umkämpfte Spiel. Lange gelang es keinem der beiden Teams, sich abzusetzen (6:4, 8:8 , 10:10). Zwei Asse von Gergye brachten eine kleine Führung und ließen Berlin den Timeout nehmen (13:11, 19:13). Dann allerdings war es mucksmäuschenstill in der ZF Arena – Gauna war auf dem Fuß seines Kontrahenten Felix Fischer umgeknickt, musste mit schmerverzerrtem Gesicht vom Feld getragen werden (22:21). Friedrichshafen gab den folgenden Punkt an Berlin und Berlin nutzte die kurzzeitige Lähmung der Häfler. Doch der VfB hatte keine Lust auf die Verlängerung – Unstimmigkeiten bei Berlin brachten den ersten Matchball (25:24), den die Berliner noch verteidigten (25:25), doch beim dritten war es dann soweit: Felix Fischer schlug den Ball ins Aus und Friedrichshafen feierte ausgelassen den Einzug ins Halbfinale (28:26).
 
„3:0 gegen den Deutschen Meister zu gewinnen“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu nach dem Spiel. „da kann man nicht meckern. Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, allerdings haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht und die Punktballsituationen nicht immer gut genutzt.“
 
Am 28. Dezember treffen die Häfler im Halbfinale auswärts auf den TV Ingersoll Bühl. Die andere Halbfinalpartie wird zwischen dem Sieger aus dem Viertelfinale SVG Lüneburg gegen SV Fellbach und SWD powervolleys Düren ausgetragen. Das ergab die Auslosung nach dem Spiel. 
 
Die nächsten Termine:
Bundesliga – 14.12.2014, 18.00 Uhr: VfB Friedrichshafen - SVG Lüneburg
Champions League – 18.12.2014, 18.00 Uhr (17.00 Uhr Deutsche Zeit): Olympiakos Piräus – VfB Friedrichshafen
Bundesliga – 21.12.2014, 18.00 Uhr: VfB Friedrichshafen – VSG Coburg/Grub
 
Quelle: VfB Friedrichshafen 



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