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Allianz MTV Stuttgart schafft die Sensation

Es ist vollbracht! Allianz MTV Stuttgart beschenkt sich, Fans und Trainer Guillermo Hernandez am Mittwochabend in der SCHARRena mit einem sensationellen 3:1(25:21; 25:27; 25:20; 25:23)-Sieg gegen die favorisierten Schwerinerinnen. Vor einer atemberaubenden und tobenden Kulisse mit 800 Volleyballbegeisterten auf den Rängen knüpfte Stuttgart an seine überzeugende Leistung der letzten Spiele an und nutzte seine Pokalstärke, um die Schweriner Stars um Kapitänin Lousiane Souza Ziegler aus dem Wettbewerb zu werfen.

„Heute haben wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf dem Feld einfach überzeugt, das war 100% ein Team“, kommentierte Stuttgarts Trainer Hernandez den Sieg seiner Mannschaft. Für Stuttgart geht die Reise in Richtung Halle zum DVV-Pokalfinale also weiter: Wie die Auslosung am Abend in Hamburg ergab, wartet die nächste Hürde auswärts am 27. Dezember 2014 mit dem USC Münster. In der zweiten Halbfinalpaarung treffen die Ladies in Black Aachen auf die Roten Raben Vilsbiburg, die ihrerseits die Überraschung schafften und den Dresdner SC mit 3:2 besiegten.
 
Trainer Hernandez zeigte sich bereits vor der Begegnung, mit dem Sieg vom Wochenende gegen den SC Potsdam im Rücken, zuversichtlich: „Schwerin ist für mich Favorit, ich habe großen Respekt vor dieser Mannschaft, aber das heißt nicht, dass ich nicht an einen Sieg gegen sie glaube. Sie müssen hier bei uns in der SCHARRena antreten, damit steigen unsere Chancen auf einen Sieg deutlich. Und wir haben schon einmal gezeigt, dass wir mit ihnen mithalten können.“ Gestärkt und selbstbewusst kam dann auch seine Startsechs auf das Feld, während bei den Gästen die Leistungsträger Louisa Souza Ziegler, Nationalspielerin Jennifer Geerties und Saskia Hippe zunächst noch auf der Bank blieben.

Unbeeindruckt starteten die Stuttgarterinnen ins Spiel und setzen mit einem Ass von Renata Sandor zum 8:4 gleich ein erstes Ausrufezeichen. Schwerin blieb den Gastgeberinnen auf den Fersen, konnte sicher aber nicht mit eigenen Aktionen in Szene setzen und verweilte punktetechnisch immer einen Schritt hinter Stuttgart. Schwerins Trainer Felix Koslowski reagierte, als Stuttgart sich zum 18:12 absetzen konnte und brachte nun doch Souza Ziegler und dann auch Hippe. Das brachte den Gästen ein wenig Aufschwung, doch Hernandez reagierte prompt seinerseits und schickt Zuspielerin Athina Papafotiou und Angreiferin Katherine Harms aufs Feld. Das verhalf Stuttgart zurück zur nötigen Konstanz und zum Satzgewinn mit 25:21.
 
Im zweiten Satz schient Stuttgart selbst etwas überrascht von der eigenen Vorstellung und ließ die zuvor favorisierten Gäste, jetzt weiterhin mit Souza Ziegler und Hippe auf dem Feld, zum 3:8 davonziehen. Besonders Souza Ziegler war jetzt von den Stuttgarterinnen nicht in den Griff zu bekommen, dazu mehrten sich eigene Fehler – 9:16 für die Gäste. Dann aber muss ein Ruck durch Hernandez Team gegangen sein, die nun ihren Kampfgeist zeigten und sich Punkt für Punkt, mit der lautstarken Unterstützung ihrer Fans, wieder berappelten und bis zum Spielstand von 20:22 wieder heran kamen. Die bis dahin verletzte Jelena Wlk durfte dann mit einer Aufschlagserie ihr Comeback in der SCHARRena feiern. Beflügelt hatte Stuttgart dann sogar den Satzball greifbar, Schwerin gab sich jedoch nicht geschlagen und verkürzte denkbar knapp zum 1:1 (25:27).
 
In Satz drei und vier zeugten zahlreiche lange Ballwechsel, in denen beide Mannschaften leidenschaftlich um jeden Punkt kämpften, von der Klasse der jeweiligen Teams dieser Viertelfinalpaarung. Doch jeweils zum Satzende schien die Kampfeslust bei den Gästen etwas abzuflauen, so dass Stuttgart, getragen von den eigenen Fans, den dritten Satz mit 25:20 und den finalen vierten dann mit 25:23 gewinnen konnte.  Anschließend gab es in der ganzen SCHARRena kein Halten mehr. Fans und Mannschaft lagen sich in den Armen und feierten die Revanche gegen die Nordlichter, die im letzten Jahr für Stuttgarts Pokalaus sorgten.
 
Eine ausgedehnte Feier wird es für Allianz MTV Stuttgart heute jedoch (noch) nicht geben, denn am Sonntag, 7. Dezember 2014, steht schon das nächste Auswärtsspiel bei den Roten Raben Vilsbiburg an.  

Allianz MTV Stuttgart



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