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Sichtungslehrgang in Kienbaum - Drei BaWü'ler für Bundeskader nominiert

In diesem Herbst war es wieder soweit. Während der Bundespokale im Oktober diesen Jahres haben die Bundestrainer für die anstehende Sichtung 61 weibliche und 54 männliche Volleyballer/innen für die anstehende Sichtung in Kienbaum nominiert. Die jeweilige Sichtungswoche fand dann im November unter der Leitung der Bundestrainer und durch zahlreiche Unterstützung der Landestrainer statt.

Julian Hondmann (TV Bühl), Jonas Marosczyk (TSV Mimmenhausen), Nicolas Hornikel und Daniel Schlipf (beide VfB Friedrichshafen), Leon Zimmermann (Heidelberg), Marcel Vogel (TSV Kleiningersheim) - Foto: Michael Mallick
 
Startschuss für die BaWü-Delegation (Trainer: Michael Mallick und Adrian Pfleghar; Spieler: Julian Hondmann, Leon Zimmermann, Jonas Marosczyk, Nicolas Hornikel, Marcel Vogel und Daniel Schlipf) machten die männlichen Vertreter, welche vom 09. November bis 14. November in Nordosten der Republik baggerten, pritschten und schmetterten. Aber auch zahlreiche Messungen und Tests wurden durchgeführt. Koordinative Tests, unterschiedliche Sprünge, egal ob weit, hoch, mit Anlauf oder ohne, alle Daten wurden innerhalb dieser Woche zusammengetragen und kritisch durch die Bundestrainer untersucht. Dabei fielen Kalny und Co. gleich mehrere besondere Werte in die Augen. Der bisher höchste Messwert beim Jump and reach seit den Messungen wurde mit 3,45 m erreicht und gleich drei Jungs konnten über herausragenden 3,40m anschlagen. Am Ende konnten sich auch Julian Hondmann und Marcel Vogel bei dieser starken Konkurrenz durchsetzen und zählen nun zu den Nominierten der 26 besten deutschen Jugendvolleyballer ihres Jahrgangs 1999/2000. Doch auch Leon Zimmermann darf sich freuen, er gehört zum kleinen sechsköpfigen Perspektivkaderkreis.

Die BaWü Delegation in Kienbaum: Sebastian Schmitz, Michelle Brunsch (VVRP), Joana Strub und Louisa Seib (beide TB Bad Krotzingen), Sara Marjanovic (MTV Stuttgart), Josephine Quell (VfB Friedrichshafen), Lara Berger (TSG Tübingen), Emily Günter TV Murrhardt), Sven Lichtenauer und Anna Schupritt (SV Kirchzarten) - Foto: Sven Lichtenauer
 
Für die Mädels sollte es erst eine Woche später in die entscheidende Phase gehen. Aus Baden-Württemberg reisten sieben Spielerinnen (Lara Berger, Emily Günter, Sara Marjanovic, Josephine Quell, Joana Strub, Anna Schupritt und Louisa Seib) und zusätzlich zu den Trainern Sven Lichtenauer und Sebastian Schmitz auch die beiden BaWü-Physiotherapeuten Catharina Hoch und Michael Streicher an. Sie alle haben sich vom 16. November – 21. November durch die verschiedenen Stationen gekämpft und auch sie haben bei zahlreichen Technikstationen, Vermessungen und Wettkampfformen ihr Bestes gegeben. Doch wie auch bei den männlichen Vertretern zeigte sich den Bundestrainern ein enorm starker Doppeljahrgang Deutschlands, was für zukünftige Ergebnisse der Nationalmannschaft sehr zuversichtlich machen dürfte. Letzten Endes konnte sich nur Sara Marjanovic im Kreis der nominierten Topspielerinnen wiederfinden. Doch auch die Spielerinnen Josephine Quell, Lara Berger und Anna Schupritt wurden für den Perspektivkader nominiert und freuen sich auf weitere Berücksichtigung durch Jens Tietböhl und Silke Lüdike. 
 
Besonders bemerkenswert ist, dass neben den sportlichen Leistungen der Athleten und Athletinnen „BaWü“ sich auch auf organisatorischer Seite bestens präsentieren konnte. Mit Adrian Pfleghar (Bundesstützpunkttrainer Friedrichshafen) und Landestrainer Sven Lichtenauer war bei beiden Sichtungswochen ein Baden-Württemberger federführend für die Organisation dieser bundesweiten Maßnahme verantwortlich. Neben diesen herausragenden Nominierungen zeigten sich auch die weiteren BaWü-Athleten sehr diszipliniert und engagiert, jedoch mussten sich manche mit der Gewissheit (vorerst) nicht zum Kader der Nationalmannschaft zu gehören abfinden. Nun gilt es für alle Athleten/innen weiter an sich zu arbeiten und sich im täglichen Trainingsbetrieb zu verbessern, um sich zukünftig für die Bundesauswahlen empfehlen zu können. 

Andreas Burkard



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