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DVV-Pokal: Gefühlsachterbahn mit Endstation Stuttgart

Nach über 120 Spielminuten gab es für Mannschaft und Fans endlich den erlösenden Matchball zum 3:2-Sieg (19-25, 27-25, 19-25, 25-23, 15-13) von Allianz MTV Stuttgart gegen den VC Wiesbaden. Beide Mannschaften zeigten eine kämpferische Leistung auf dem Feld und gaben nie auf, so dass sich keiner von beiden im Verlauf eines Sieges sicher sein konnte. Ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten, ließ das Spiel zu einer emotionalen Achterbahnfahrt werden, in der Stuttgart am Ende eine Nasenlänge vorne lag. Die Schwäbinnen ziehen damit ins Viertelfinale ein, das am Mittwoch, 3. Dezember 2014 in der SCHARRena stattfindet. Gegner ist der Schweriner SC.
 
Das erste Heimspiel der Saison – darauf hatten Spielerinnen wie Fans und Volleyballbegeisterte nach drei Auswärtsspielen hin gefiebert. Und wurden nicht enttäuscht! Doch zunächst sah es für Stuttgart nicht so rosig aus. „Wir haben heute überhaupt nicht stark angefangen“, resümiert auch Kapitänin Kim Renkema nach dem Spiel. Wieder ist die Annahme, die Stuttgart bereits in den vorangegangen Spielen Probleme bereitet hat, der Knackpunkt. Dadurch kann das Team um Renkema im Spielaufbau nur reagieren, nicht selbst agieren und hat so kaum eine Chance, Druck im Angriff aufzubauen. Wiesbaden nutzt die Chance, sich abzusetzen und den Satz mit 25:19 für sich zu entscheiden.
 
Doch das war nicht die Leistung, die die Mannschaft von Trainer Guillermo Hernandez vor eigenem Publikum zeigen wollte. Und so legte Stuttgart in Satz 2 zu, begann zu kämpfen und das umzusetzen, was das Trainerteam in der Vorbereitung mit der Mannschaft geübt und vorbereitet hatte. „Wir haben ein bisschen unsere Aufstellung verändert, uns besser zum Gegner positioniert“, erläutert Trainer Hernandez. Und so kommt Stuttgart immer besser ins Spiel und zeigt mit guten Aktionen über Renata Sandor und Katherine Harms, dass sie mit dem Gegner mithalten und auch selbst das Spiel bestimmen können. Auf der gegnerischen Hälfte hielten Kapitänin und Routinier Regina Mapeli Burchardt und Nationalspielerin Jennifer Pettke mit ihrem Team immer wieder dagegen. Doch Stuttgart erkämpft sich Punkt für Punkt und den Satzgewinn zum 1:1.
 
Nun wiederum zeigte Wiesbaden, dass sie sich auch nicht so einfach das Ticket für das Viertelfinale aus der Hand nehmen lassen wollten. In einem heiß umkämpften, dritten Satz waren die Hessinnen in der zweiten Satzhälfte immer einen Schritt voraus und entschieden diesen, trotz drei abgewehrten Satzbällen, für sich. 1:2 für die Gäste. Den vierten Satz durchschritten beide Teams beinahe im Gleichschritt auf der Punkteskala und schenkten sich nichts. Nun aber waren wieder Renkma & Co. den einen Schritt voraus. Wenngleich sie sich nicht entscheidend absetzen konnten, war der Satz mit 25:23 am Ende doch ihrer.
 
Die Entscheidung sollte also erst im fünften Satz fallen. Wiesbaden legte wieder vor, dann aber waren die Schwäbinnen samt Fans nicht mehr zu halten. Ein Aufreger, ausgelöst durch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung beim Stand von 4:7, gab den letzten emotionalen Kick, der Stuttgart zum Endspurt ansetzten ließ. „Ich habe zwischendurch in die Augen meiner Mitspielerinnen geguckt und gesehen, dass sie es wollen, dass das unser Spiel werden würde“, so Renkema. Die Aufholjagt zum 9:9 mit einer anschließenden Aufschlagsserie von Mareike Hindriksen zum 12:9 genügt Stuttgart, um den Satz mit 15:13 für sich zu entscheiden. Danach gab es auf dem Feld und der Tribüne kein Halten mehr, während enttäuschte Wiesbadenerinnen dem Freudentanz der Sieger zusehen mussten. Zum volleyballdirekt.de MVP wurden Pauliina Vilponen (Wiesbaden) und Renata Sandor (Stuttgart) gewählt.
 
Den nächsten Live-Auftritt gibt es aber schon diesen Samstag, 8. November um 19.30 Uhr gegen den VT Aurubis Hamburg.

Quelle: Allianz MTV Stuttgart



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