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VfB Friedrichshafen zwei Sätze auf Augenhöhe

Zwei Sätze gut mitgehalten, aber dennoch keine Chance gegen die starken Russen gehabt: Adrian Gontariu, Nick Vogel und Baptiste Geiler im Block (Fotohinweis: Gesa Katz)

Am Mittwochabend unterlag der VfB Friedrichshafen in der 2015 CEV DenizBank Volleyball Champions League dem russischen Meister Zenit Kazan mit 0:3 (19:25, 18:25, 15:25). Vor 1700 Zuschauern präsentierte sich das Team von Cheftrainer Stelian Moculescu angriffslustig und zeigte eine couragierte Leistung. Doch nach 71 Spielminuten mussten sich die Häfler den starken Russen geschlagen geben und starten so mit der erwarteten Niederlage in Europas Königsklasse.
 
Moculescu vertraute gegen die starken Russen auf Baptiste Geiler und Maarten van Garderen (Außen-Annahme), Max Günthör und Nick Vogel (Mittelblock), Zuspieler Simon Tischer, Diagonalangreifer Adrian Gontariu und Libero Jenia Grebennikov. Bis zur zweiten technischen Auszeit gelang es den Häflern, ordentlich Druck auf die Russen auszuüben und mitzuspielen (4:5, 9:9 16:17). Mit Aufschlaggeschossen schafften sie es einen ordentlichen Spielaufbau von Kazan zu verhindern und machten immer wieder Punkte mit schnellen Angriffen. Dann jedoch schlichen sich Fehler in die Annahme ein, Kazan legte an Tempo zu und sicherte sich Durchgang eins (16:21, 19:25).
 
Friedrichshafen blieb am Ball, schaffte es die Leistung aus dem ersten Satz auch im zweiten Satz abzurufen (2:3, 8:9, 12:14). Doch mehr als mitspielen war für die Häfler an diesem Abend nicht angesagt: Kazan zog mit druckvollen Aufschlägen und  Schnellangriffen – allen voran Alexey Spiridonov und Maxim Mikhailov (12:16, 14:19) - davon. Maxi Gauna kam für Vogel im Mittelblock, aber der Rhythmus war unterbrochen, Friedrichshafen konnte nur noch reagieren und selbst keinen Druck mehr ausüben (16:22, 18:25).
 
Und dann ging es schnell. In der Annahme zeigten sich große Lücken und der VfB lief den Punktballchancen hinterher. Gelang ein guter Spielaufbau, stand der Block der großen Russen im Weg und es war kein Durchkommen (2:8, 3:10). Moculescu wechselte erneut, nahm Roland Gergye für Geiler in die Annahme, doch der VfB fand nicht in seinen Rhythmus zurück (8:18, 10:21). Vogel kam für Gauna aufs Feld zurück und es gelang den Häflern, gleich drei Matchbälle abzuwehren. Doch Kazan war zu weit weg, Friedrichshafen unterlag im ersten Spiel der noch jungen Champions-League-Saison (12:24, 15:25).
 
Vor allem mit den Aufschlägen, aber auch den Angriffen war VfB-Trainer Stelian Moculescu zufrieden. Wir sind im Aufschlag und Angriff auf Risiko gegangen“, so der Häfler Coach. „Das musst du gegen so einen Gegner aber auch machen und das haben die Jungs gut gemacht.“ In der Verteidigung sieht der Häfler Coach den Unterschied, der das Spiel letztlich entscheidet: „Kazan hat aus der Annahme mehr Punkte gemacht, das war der große Unterschied, in Durchgang drei haben sich die Russen dann in einen Rausch gespielt.“
 
Die nächsten Termine:
Bundesliga - 08.11.2014, 20.00 Uhr: TV Ingersoll Bühl – VfB Friedrichshafen
Pokalachtelfinale - 11.11.2014, 20.00 Uhr: TSG Solingen – VfB Friedrichshafen
Champions League - 19.11.2014, 20.00 Uhr: VfB Friedrichshafen – Posojilnica Aich/Dob

Quelle: VfB Friedrichshafen



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