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VLW-Teams bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück

Die VLW-Auswahlmannschaften bleiben beim regionalen Bundespokal Süd in Konstanz hinter ihren Möglichkeiten zurück

Vom 17.-19. Oktober fand in Konstanz der Bundespokal der südlichen Landesauswahlmannschaften statt. Die württembergischen Mannschaften mussten sich in einem ausgeglichenen Turnier mit den Plätzen 6 und 7 zufrieden geben.
 
Für die männliche Auswahl um Trainer Andreas Elsäßer ging es in einer hochklassigen Gruppenphase gleich gegen den späteren Bundespokalsieger aus Bayern. Mit großer Nervosität konnte man gegen die sehr spielstarken Bayern leider (14:25 und 10:25) nicht mithalten. Nach diesem missglückten Start konnte sich die VLW Auswahl gegen die bekanntermaßen starken Sachsen und späteren Halbfinalteilnehmer im zweiten Spiel sehr gut präsentieren. Beim 25:21 und 25:22 zeigte sich die VLW Auswahl mit einer geschlossenen Mannschaftleistung und taktisch sehr diszipliniert.
 
An diese starke Leistung konnten die Württemberger im entscheidenden Überkreuzspiel jedoch nicht anknüpfen. Gegen die beherzt aufspielende Mannschaft aus Nordbaden blieben die Württemberger weit hinter ihren Möglichkeiten zurück, agierten oftmals zu ängstlich und konnten nur im zweiten Satz überzeugen. Am Ende unterlagen sie mit 1:2  (23:25, 25:10, 12:15). Nach dieser Niederlage ging es gegen die Auswahlmannschaften aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland um die Plätze 7-9. Nach anfänglicher Unsicherheit und dem damit verbundenen Satzverlust konnten am Ende beide Spiele mit 2:1 gewonnen werden.
 
Platzierungen Regionaler Bundespokal Süd U16 männlich
1. Bayern
2. Thüringen
3. Hessen und Sachsen
5. Nordbaden
6. Südbaden
7. Württemberg
8. Rheinland-Pfalz
9. Saarland
 
Auch in der weiblichen Konkurrenz kristallisieren sich schnell zwei Teams als Favoriten heraus. Genau auf diese beiden Teams aus Bayern und Sachsen trafen die Württembergerinnen schon gleich in der Gruppenphase und verloren beide Spiele sehr deutlich mit 2:0. Im Spiel gegen Sachsen konnte die VLW Auswahl dennoch immer wieder gute Abwehraktionen zeigen und die Ballwechsel oftmals lange gestalten.
 
Im Überkreuzspiel spielte die VLW Auswahl dann gegen die zweitplatzierten Saarländerinnen. Die Württembergerinnen begannen furios und gewannen der ersten Satz mit 25:9. Ab dem zweiten Satz gestaltete sich das Spiel deutlich ausgeglichener. Die Saarländerinnen konnten deutlich mehr Aufschlagdruck entwickeln und es der VLW Auswahl deutlich schwerer machen. Bis Mitte des Satzes folgte somit ein ausgeglichenes Spiel, welches die Saarländerinnen letzten Endes mit 25:19 für sich entscheiden konnten. Der letzte Satz lieferte dann einen waren Krimi, welchen letzten Endes die VLW Auswahl durch ein Ass von Pia Arnholdt zum 16:14 gewinnen konnte. In der Zwischenrunde kam es zum Entscheidungsspiel um den Einzug ins Halbfinale gegen die südbadische Auswahl.
 
Mit beherztem Spiel konnte die VLW Auswahl die quirligen Südbadenerinnen sehr lange auf Augenhöhe halten, musste sich jedoch mit 23:25 und 19:25 geschlagen geben. Im zweiten Zwischenrundenspiel mussten die Württembergerinnen erneut gegen die großgewachsenen Sächsinnen antreten. Auch in diesem Spiel konnten sie es den Dresdnerinnen oft schwer machen, mussten sich jedoch auch dieses Mal wieder deutlich den späteren Vizepokalsiegerinnen mit 2:0 geschlagen geben (18:25; 10:25).
 
Im folgenden Platzierungsspiel um Platz 5 startete die VLW Auswahl erneut grandios und führte im 1. Satz dank sehr gutem Spiel schon mit 22:13. Doch dann kamen die Hessinnen wieder zurück ins Spiel und konnten unsere Mädels immer wieder in der Annahme unter Druck setzen. Der Vorsprung schmilzte immer weiter, bis es beim 24:24 zum engen Schlagabtausch kam. Letzten Endes konnten sich die Hessinnen doch noch mit 29:27 durchsetzen. Im zweiten Satz kam es nochmals zu einem engen Schlagabtausch, bei welchem sich die VLW Auswahl wieder denkbar knapp mit 23:25 geschlagen geben musste. Somit stand am Ende der 6. Platz im Gesamtklassement zu buche. 
 
Verbandstrainer Rainer Eichhorn zeigte sich angesichts der vier Nominierungen für die nationale Sichtung hochzufrieden, blickte jedoch auch mit etwas Enttäuschung auf das Turnier zurück: "Leider konnten wir die Spiele gegen Südbaden und Hessen im Endkampf nicht gewinnen, was uns eine bessere Platzierung zunichte machte. Hier müssen wir unbedingt wieder zu unserer bisherigen mutigen und unbekümmerten Spielweise zurückfinden. Im Dezember beim NVV-Cup in Mannheim bietet sich hierzu bereits Gelegenheit dies besser zu machen."
 
Platzierungen Regionaler Bundespokal Süd U15 weiblich
1. Bayern
2. Sachsen
3. Südbaden und Thüringen
5. Hessen
6. Württemberg
7. Saarland
8. Rheinland-Pfalz
9. Nordbaden
 
Am Ende gab es für einige Auswahlspieler dennoch Grund zum Jubeln. Da der Bundespokal auch die erste Sichtungsveranstaltung zur Jugendnationalmannschaft ist, konnten sich folgende Spielerinnen und spieler für die Sichtungswoche im November empfehlen:
 
Mädchen:
Lara Berger (TSG Tübingen)
Sara Marjanovic (Allianz MTV Stuttgart)
Emily Günther (TV Murrhardt)
Josephine Quell (VfB Friedrichshafen)
 
Jungen:
Daniel Schlipf (VfB Friedrichshafen)
Marcel Vogel (TSV Kleiningersheim)
Nicolas Hornikel (VfB Friedrichshafen)



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