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Frauen-WM: Ein Sieg zum Abschluss – Platz neun am Ende

Auch im letzten WM-Spiel überzeugte das DVV-Team und jubelte über einen Sieg gegen Aserbaidschan (Fotohinweis: FIVB)
 
Einen Tag nach dem überzeugenden Erfolg gegen Belgien haben sich die DVV-Frauen mit einem weiteren Sieg von der Weltmeisterschaft in Italien verabschiedet. Gegen Aserbaidschan feierte das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti den insgesamt vierten WM-Sieg und gewann mit 3:0 (25-15, 25-23, 25-19). Top-Scorerin der Partie war Polina Rahimova, die auf 19 Punkte kam. Auf deutscher Seite sammelten Margareta Kozuch (16) und Heike Beier (12) die meisten Zähler.

In Pool E belegen sie in der Tabelle Platz fünf, insgesamt beenden sie die WM damit auf dem neunten Rang. 2010 standen sie noch auf Platz sieben, daher sollte in Italien der Schritt in das Final-Six gemacht werden. Aufgrund einer schwachen Vorrunde konnte das Ziel in Triest allerdings nicht mehr realisiert werden. Morgen treten die Schmetterlinge die Heimreise an. Von Triest aus geht es mit dem Bus nach Venedig, anschließend mit dem Flieger nach Frankfurt am Main, von dort aus schwärmen sie dann endgültig auseinander.
 
Stimmen
 
Giovanni Guidetti: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir haben immer bis zum Ende gekämpft, da kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es ist schade, dass wir das Match gegen Kroatien hergegeben haben. Gegen Japan waren mit Sicherheit auch mehr Punkte drin. Respekt vor der Mannschaft. Allerdings ist es auch die Realität, dass wir gegen die besseren Teams, mit Ausnahme der Kroatinnen, verloren haben.“ 
 
Margareta Kozuch: "Wir sind sehr glücklich, dass wir die WM mit einem Sieg beendet haben und zeigen konnten, dass wir eine starke und gefestigte Mannschaft sind. Trotz allem müssen wir ehrlich sein und sagen, dass wir unsere gesteckten Ziele nicht erreicht haben. Es zeichnet uns aber auch aus, dass wir nach der schwachen Vorrunde nicht auseinander gebrochen sind. Wie Giovanni bereits gesagt hat, wird es nach der WM eine umfangreiche Analyse und Aufarbeitung geben, in der wir auch im Hinblick auf die EM im nächsten Jahr und die Olympiaqualifikation die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen wollen. Die Mannschaft und ich stehen zu 100 Prozent hinter Giovanni, der uns in den vergangenen Jahren unglaublich weit nach vorne gebracht hat. Ich möchte mich außerdem von ganzem Herzen bei meinem Team und der medizinischen Abteilung bedanken. Mein Körper hat ich sich über den Sommer eine Auszeit genommen, ich hatte mit aus den letzten Jahren wiederkehrenden Erkrankungen zu kämpfen und musste mich zwei operativen Eingriffen unterziehen. Trotzdem haben sie dafür gesorgt, dass ich absolut fit zur WM gefahren bin und immer alles geben konnte.“
 
Heike Beier: "Es ist ein positives Ende für uns. Ich finde es schön, dass wir die Kurve bekommen haben. Insgesamt sind wir natürlich nicht zufrieden, da wir eine bessere Platzierung als bei der letzten WM angestrebt haben und unbedingt das Final-Six erreichen wollten. Wir haben es leider nicht geschafft, die Taktik der letztjährigen WM anzuwenden, bei der wir nur von Spiel zu Spiel schauen wollten. Ab jetzt beginnt für uns die Gesamtanalyse mit dem Team.“

Quelle: DVV



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