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Borger/Büthe zum Saisonabschluss noch einmal unter den Top Ten der Welt


Britta Büthe (links) und Karla Borger beenden die Saison auf Weltranglistenposition fünf (Fotohinweis: FIVB)

Die Leistungskurve beim letzten offiziellen Auftritt in der Saison 2014 ist noch einmal auf und ab verlaufen, am Ende sprang erneut eine Top-Ten-Platzierung heraus – bei insgesamt 49 Frauenteams aus 19 Nationen.
 
Beim zum zweiten Mal hintereinander ausgetragenen Grand Slam im brasilianischen São Paulo (400 000 Dollar Preisgeld pro Geschlecht) holten sich Karla Borger und Britta Büthe den neunten Platz – die immerhin elfte Top-Ten-Platzierung bei 13 internationalen Turnierteilnahmen in dieser Saison, die für die aktuellen Deutschen Meisterinnen den fünften Platz in der Weltrangliste bedeutet und damit die beste Platzierung für ein deutsches Team zum Saisonabschluss.
 
Los ging es in der teilweise merkwürdigen Umgebung der Barueri Arena mitten in einem Baustellengelände in São Paulo für die Stuttgarterinnen mit zwei klaren Siegen. Das österreichische Duo Hansel/Schwaiger und das deutsche Duo Großner/Schneider unterlagen gegen die Vize-Weltmeisterinnen mit jeweils 0:2. Den Gruppensieg verpassten Borger/Büthe allerdings durch eine 0:2-Niederlage gegen Menegatti/Orsi-Toth aus Italien, die ein hervorragendes Turnier spielten und im Halbfinale stehen.
 
Darauf folgte ein wahrer Kraftakt gegen das amerikanische Duo Summer/Day. Nach einem verlorenen ersten Satz und einem 4:8-Rückstand im zweiten Satz drehten die MTV-Damen das Spiel und bezwangen die Amerikanerinnen noch mit 2:1 (19:21, 21:14, 15:10) in 50 Minuten. „Manchmal muss man eben auch zu unkonventionellen Mitteln greifen“, sagte Karla Borger und grinste. Sie hatte in der Begegnung einen Ball mit dem Fuß abgewehrt und damit noch im Spiel gehalten. 
 
Wenige Stunden später, zur Mittagszeit und vor leeren Rängen auf dem Court 2 direkt an einer Durchgangsstraße, folgte eine klare 0:2-Niederlage (12:21, 10:21) gegen die dreifache Olympia-Gold-Gewinnerin Kerri Walsh mit ihrer Partnerin April Ross (USA). „Die beiden haben leider kurzen Prozess mit uns gemacht“, sagt Britta Büthe. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen.“ So sprang letztendlich der neunte Platz beim letzten internationalen Auftritt der Saison 2014 heraus, versüßt durch 11 000 Dollar Preisgeld und 360 Weltranglistenpunkte. 
 
Doch neben der Enttäuschung über die klare Abfuhr durch die Amerikanerinnen, gab es weitere Unbill: War Karla Borger vor zwei Wochen noch voll des Lobes über die Organisatoren des ersten CEV Satellite-Turniers in Stuttgart, konnte sie über die Zustände in São Paulo nur den Kopf schütteln. „Es ist verwunderlich, wie hier überhaupt ein Turnier stattfinden konnte“, ärgerte sich die 25-jährige Profisportlerin über die mangelnde Organisationqualität der Ausrichter.
 
Der Ärger wird schnell verfliegen, die Pause und der Urlaub lockt, die Saison 2014 ist beendet und die Vize-Weltmeisterinnen von 2013 haben ein Jahr später mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und der Erreichen der Weltranglistenposition fünf ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt, wenn in der kommenden Saison das Rennen um die zwei Tickets für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro eröffnet wird.
 
Tom Bloch/Pro Talents



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