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Frauen-WM: Das Warten hat ein Ende

Um 17 Uhr hat das Warten für alle Volleyballfans in Deutschland endlich ein Ende. Dann greifen die Schmetterlinge bei ihrer WM in Italien in das Geschehen ein. Zu Beginn steht gleich ein entscheidendes Spiel gegen die Dominikanische Republik auf dem Programm (ab 16.55 Uhr live und SPORT1). Hier gibt es die letzten WM-Infos vor dem Start.
 
Mit Teamspirit zum Erfolg
Dass zwischen Bundestrainer Giovanni Guidetti und seiner Mannschaft eine besondere Bindung herrscht, hat der Italiener, der seit 2006 an der Seitenlinie steht, schon oft betont. Und auch vor der WM lobt er sein Team noch einmal in den höchsten Tönen. „Das Beste an meiner Mannschaft ist dieser unglaubliche Teamspirit. Sie können viel Energie auf das Spielfeld bringen. Außerdem sind wir mittlerweile ein Team, das in allen Elementen gut arbeitet. Wenn wir diese Stabilität halten, dann können wir eine Medaille gewinnen."
 
Noch ohne Medaille in der WM-Geschichte
Bei einem Blick in die Historie stehen die DVV-Frauen noch ohne Medaille da. Die erfolgreichsten Platzierungen datieren aus den Jahren 1974 und 1986. Damals belegte die DDR-Mannschaft den vierten Platz und schrammte nur knapp an Edelmetall vorbei. Unter der Regie von Giovanni Guidetti erreichte die deutsche Mannschaft 2006 Platz 11 und 2010 Platz 7. 
 
SPORT1 überträgt im Free-TV
Bei der WM der Männer in Polen hatte die fehlende TV-Übertragung für mächtig viel Wirbel unter den Fans gesorgt. Dies sollte bei den Frauen nicht der Fall sein, deren Spiele alle live im Free-TV bei SPORT1 zu sehen sind. Fünf Minuten vor Spielbeginn startet der Sportsender die Übertragung, kommentiert werden die Spiele von Dirk Berscheidt, der auch im letzten Jahr bei der Frauen-EM und bei der WM der Männer (für Sportdeutschland.tv) am Mikro saß. 
 
Keine Video Challenge in Runde eins
Die Video Challenge, die die DVV-Männer bei ihrer WM in Polen sehr erfolgreich eingesetzt haben und eigentlich fest in den Regularien für die WM verankert ist, wird es in Italien erst ab der zweiten Runde geben. Offizielle Begründung: die technischen Voraussetzungen sind dafür nicht in allen Vorrundenspielorten gegeben. Damit muss Bundestrainer Giovanni Guidetti in Runde eins noch auf die genauen Augen der Schieds- und Linienrichter setzen. 
 
Das Wohnzimmer in der Vorrunde
Das neue „Wohnzimmer“ der Schmetterlinge ist in der Vorrunde das Palalottomatica in Rom, von 1958 bis 1960 erbaut und mit Platz für knapp 11.000 Zuschauer. Neben Mailand, Austragungsort der dritten Runde und der Halb- und Finalspiele, die größte Mehrzweckhalle bei dieser Weltmeisterschaft. 
 
Modus
Nicht ganz einfach erscheint auf dem ersten Blick der Modus. Die Vorrunde wird in vier Sechsergruppen gespielt. Die jeweils vier besten Teams einer Gruppe ziehen in die nächste Runde ein. Die zweite Runde wird in zwei Achtergruppen ausgespielt, wobei jede Mannschaft vier Spiele gegen die neu hinzugekommenen Gegner aus den anderen Gruppen bestreitet, aber mit den Punkten an den Start geht, die sie aus der ersten Runde gegen die ebenfalls weitergekommenen Teams mitnimmt. Die ersten drei Mannschaften dieser Achtergruppen erreichen die dritte Runde und werden in zwei Pools á drei Teams aufgeteilt, wobei die Gruppensieger aus der zweiten Runde gesetzt sind. Die vier anderen Teams werden zugelost. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für die Halbfinals, die dann das Finale ausspielen.
 
Die Favoriten
Rekordweltmeister und Titelverteidiger Russland gehört auch bei dieser WM zu den Topfavoriten auf den Titel. Die Chancen auf den dritten WM-Sieg in Folge dürften sich vor allem nach der Rückkehr des Superstars Jekaterina Gamowa noch einmal gesteigert haben. Die 2,02m große Diagonalangreifern, die ihr Land schon 2006 und 2010 zum Titel schmetterte und nach den Olympischen Spielen 2012 zurückgetreten war, kehrt für die WM in Italien zurück auf die große Bühne. Als einer der ganz großen Favoriten gilt aber auch Brasilien, das bei den vergangenen zwei Turnieren jeweils Silber holte und den Grand Prix gewann. Gleich dahinter lauert das deutsche Team mit etlichen anderen Kandidaten, zu denen auch die USA, Italien, Serbien, China und Japan zählen.
 
Der deutsche WM-Kader
Zuspiel: Kathleen Weiß (Prostejov/CZE), Mareen Apitz (Cannes/FRA)
Diagonal: Margareta Kozuch (Shanghai/CHN), Louisa Lippmann (Dresdner SC)
Mittelblock: Christiane Fürst (Eczacibasi Istanbul/TUR), Stefanie Karg (Prostejov/CZE), Wiebke Silge (USC Münster), Jennifer Pettke (VC Wiesbaden)
Außenangriff: Maren Brinker (Montichiari/ITA), Heike Beier (Bielsko-Biala/POL), Jennifer Geerties, Laura Weihenmaier (Schweriner SC)
Libero: Lenka Dürr (Azeryol Baku/AZE), Lisa Thomsen (Lokomotiv Baku/AZE)
 
Spielplan Vorrunde – Live im Free-TV auf SPORT1
23.09.: GER – DOM 17.00 Uhr
24.09.: GER – ARG 17.00 Uhr
25.09.: GER – TUN 10.30 Uhr
27.09.: GER – ITA 20.00 Uhr
28.09.: GER – CRO 17.00 Uhr

Quelle: DVV
 



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