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Von Null auf Hundert: Männliche VLW-Auswahl bereitet sich auf Bundespokal vor




Während die Männer Nationalmannschaft in Polen die WM spielte, startete die männliche VLW Auswahl in die neue Saison und damit in die direkte Vorbereitung auf den ersten regionalen Bundespokal. Zur Saisonvorbereitung und zum anschließenden Wettkampf trafen sich die Württemberger Auswahlspieler der Jahrgänge 1999/2000 bereits am Mittwoch 02.09. im Leistungszentrum Friedrichshafen.

Durch den Ferientermin standen urlaubsbedingt leider nicht alle Spieler des Kaders für diese Maßnahme zur Verfügung, so mussten die Trainer Andreas Elsäßer und Jörg Bregler beispielsweise auf den etatmäßigen Zuspieler verzichten. Mit drei intensiven Trainingseinheiten stimmten sich die Volleyballer auf den anstehenden Meck-Pomm-Ostsee-Cup in Schwerin ein. Dieses Turnier bot vor allem Dank der Tatsache, dass wieder zwölf Auswahlmannschaften vor allem aus dem Nordbereich gemeldet hatten, eine hervorragende Möglichkeit sich für die bevorstehenden Wettkämpfe vorzubereiten und einzuspielen. Die weite Anreise nach Schwerin bedeutete für die Württemberger Spieler und Trainer aber auch, sich bereits früh am Freitagmorgen auf den weiten Weg an die Ostsee zu machen. Schon um vier Uhr startete die VLW Delegation mit zwei Kleinbussen in den Nordosten unserer Republik. Mit an Bord war auch Hannes Bosch, der mit großem technischem Aufwand die Mannschaft des VLW scoutete und analysierte.

In Schwerin angekommen, stiegen die Württemberger Volleyballer wenige Stunden später in das Turnier gegen die Auswahl aus Berlin ein. Nach nervösem Beginn, vor allem auch dem zunächst noch unsicheren Zuspiel geschuldet, steigerte sich die Mannschaft kontinuierlich und ein unerwartet deutlicher Sieg konnte mit 25:18 und 25:19 eingefahren werden. Dieser Sieg gab dem Team Rückhalt und das nötige Selbstbewusstsein, sodass der nächste Gegner, die Landesauswahl Sachsen – Anhalt, mit 25:15 und 25:21 klar auf Distanz gehalten werden konnte. Nicht nur den Siegen gegen die Konkurrenz konnten die Trainer Positives abgewinnen, sondern auch der Tatsache, dass wieder fast der komplette Kader eingesetzt werden konnte und damit die Spielanteile zufriedenstellend verteilt werden konnten. Damit war der erste Turniertag beendet und die VLWler bezogen ihre Unterkunft, die Schweriner Jugendherberge schön im Wald und direkt am Schweriner See gelegen.




Auch am nächsten Tag startete die VLW Auswahl gut. Im wahrscheinlich besten Turnierspiel der Württemberger Volleyballer wurden die Hamburger, die später im Viertelfinale Mitfavorit Hessen ausschalten sollten, klar und deutlich mit 25:19 und 25:10 besiegt. Im Spiel gegen Nordrhein Westfalen ging es dann schon um den Gruppensieg, da beide Teams bis zu dem Zeitpunkt verlustpunktfrei geblieben waren. Gegen die individuell starken Westdeutschen konnte der VLW nicht mithalten und eine 0:2 Niederlage bedeutete dennoch einen respektablen zweiten Rang in der Gruppe.

Damit stand fest, der VLW musste im Viertelfinale gegen die starke Sachsenauswahl ran. Ein Duell zweier Mannschaften, die sich beim SWS Cup im Juli in Friedrichshafen auf Augenhöhe begegneten. Mit großem Engagement gestartet und aus einer guten Annahme heraus, gelang es der VLW Auswahl jedoch nicht sich im Angriff durchzusetzen und Sachsen ging schnell mit 5:0 in Führung. Leider stieg durch den Rückstand die Nervosität und damit musste der Satz 14:25 abgegeben werden. Mit einigen Veränderungen konnte der zweite Durchgang lange offen gehalten werden, aber letztlich gewann Sachsen verdient mit 25:22. Die Enttäuschung nach dieser Niederlage war natürlich groß, weil die Sachsen beim letzten Aufeinandertreffen besiegt werden konnten und die Württemberger unbedingt ins Halbfinale einziehen wollten. In den darauffolgenden Spielen um die Plätze 5-8 konnten die VLWler leider das Niveau nicht mehr halten und zwei Niederlagen gegen Niedersachsen und Hessen bedeutete im Zwölfer – Starterfeld Rang acht in der Endwertung.

 
„Das Turnier hat wieder einmal gezeigt, dass im Jugendvolleyball Vieles möglich ist und jeder gegen jeden gewinnen, aber auch verlieren kann. Es war klar, dass manche Verbände sich nicht mehr in den Sommerferien und damit bereits mitten in der Saisonvorbereitung befinden. Wir hingegen sind direkt von null auf hundert gestartet.“, resümierte Verbandstrainer Andreas Elsäßer. Ein Lob geht wieder einmal an die Ausrichter des Turniers, dem Volleyball Verband Mecklenburg – Vorpommern und dem Schweriner SC, ob der guten Organisation und auch der Männer Nationalmannschaft, die mit ihren Siegen immer für gute Stimmung unter den Volleyballern in der Halle sorgen konnte.
 
Für den VLW trainierten und spielten: Nico Bloching, Johannes Lelle, Daniel Schlipf, Sören Kempmann, (alle VfB Friedrichshafen), Felix Roos (TSV Mutlangen), Cedric Holzwarth, Marc Günter (TV Murrhardt), Marian Epple, Marcel Vogel, Steffen Luft (TSV Kleiningersheim), Niklas Lichtenauer (TV Rottenburg), Tim Bischof (VC Baustetten), Boris Deininger (TSV Freudenstadt)
 
Jörg Bregler



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