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European League: DVV-Frauen verpassen Titelverteidigung

Zu selten fanden Anja Brandt und die deutschen Spielerinnen in den ersten zwei Sätzen ein Durchkommen gegen den türkischen Block (Fotohinweis: Detlef Gottwald)  
 
Die DVV-Frauen haben die „Mission Titelverteidigung“ nicht geschafft: Vor 1.300 Zuschauern in der Großsporthalle Rüsselsheim unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti der Türkei im Final-Rückspiel der European League mit 1:3 (19-25, 23-25, 25-20, 20-25) und konnte somit das 1:3 aus dem Hinspiel nicht wettmachen. Für die Türkei ist es bei der dritten Final-Teilnahme in diesem Wettbewerb der erste Sieg und der erste Titelgewinn in einem internationalen Volleyball-Wettbewerb überhaupt. Punktbeste Spielerinnen in Rüsselsheim waren Anja Brandt (14) und Jennifer Pettke (13) für die deutsche Mannschaft sowie Kübra Akman (18) für die Türkei, die Türkin Kübra Akman wurde zur wertvollsten Spielerin gewählt. Berichte von dem Spiel gibt es in der ARD-Sportschau (ab 18.00 Uhr) sowie im ZDF Sport Studio (ab 23.00 Uhr).
 
Bereits im Final-Hinspiel begann die türkische Mannschaft wie die Feuerwehr und sorgte vor allem mit dem Block für zahlreiche Punkte. So auch im ersten Satz des Rückspiels, in dem die deutschen Angreiferinnen insgesamt sechs Mal an der roten türkischen Wand scheiterten und kaum ein Durchkommen (Angriffsquote von 26%) fanden. Der Gastgeber steigerte sich in der Folge, erhöhte das Risiko im Aufschlag und brachte mehr Angriffe unter. Da auch die Türkinnen weiterhin ihr Niveau abriefen, entwickelte sich ein packendes Spiel. Letztlich gewannen die Gäste den zweiten entscheidenden Satz mit zwei Punkten Unterschied, weil auch das Schiedsgericht zweimal unglücklich gegen das deutsche Team entschied. Der Sieg der Türkei war jedoch absolut verdient, da die Mannschaft aggressiver und entschlossener auftrat und am Netz klare Vorteile hatte. Für die deutsche Mannschaft ist der zweite Platz dennoch ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, dass der Wettbewerb als erstes Ziel die Heranführung von jungen Spielerinnen hatte. Und dies ist – nach Aussage von Guidetti absolut gelungen.
 
Stimmen
Giovanni Guidetti: „Die Türkei hat gut gespielt und verdient gewonnen. Wir hatten in beiden Finalspielen wenig Chancen, die Türkei war auf allen Positionen besser besetzt. Dennoch bin ich sehr zufrieden, denn das Ziel der European League war nicht, das Turnier zu gewinnen, sondern Spielerinnen weiterzuentwickeln. Das ist sehr gut gelungen, Spielerinnen wie Lippmann, Silge, Weihenmaier oder Pettke haben große Fortschritte gemacht, fünf bis sieben Spielerinnen werden beim Grand Prix spielen.“
 
Anja Brandt: „Ich finde super, wie wir die European League zu Beginn gespielt haben. Leider haben wir das am Ende nicht mehr halten können, wir haben zu viele Eigenfehler gemacht. Deswegen bin ich enttäuscht! Insgesamt war die European League aber ein Erfolg, weil sich alle weiterentwickelt haben.“
 
Lena Möllers: „Ich bin etwas traurig, weil wir nicht so gut gespielt haben, wie wir es uns vorgenommen hatten. Die Türkei war bessser als wir und hat den Sieg verdient. Dennoch können auch wir stolz sein, die European League war gut für uns und hat uns alle voran gebracht.“
 
Quelle: DVV



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