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EM in Cagliari: Platz fünf für Borger/Büthe

Die beiden Stuttgarterinnen unterlagen im Duell der deutschen Nationalteams den späteren Bronzemedaillen-Gewinnerinnen Ludwig/Walkenhorst (Fotohinweis: CEV)

Irgendwie scheint der fünfte Platz in dieser noch jungen Saison abonniert zu sein. Nach dem FIVB Grand Slam in Shanghai und den FIVB Prag Open hat das Nationalteam Karla Borger/Britta Büthe auch bei der Europameisterschaft in Cagliari auf Sardinien diese Top-Ten-Platzierung erreicht. „Wir haben uns vor der Saison vorgenommen, konstant gute Ergebnisse zu erreichen. Das ist uns bis jetzt gut gelungen“, sagte Britta Büthe. „Aber jetzt kann gerne auch mal ein Ausreißer nach noch weiter oben kommen.“ 
 
Ein wenig Enttäuschung ist schon zu spüren, denn im Viertelfinale der Europameisterschaft (32 Teams, 100 000 Dollar Preisgeld) war auch diesmal Schluss. Im Duell der deutschen Nationalteams unterlagen die beiden Stuttgarterinnen gegen die späteren Bronzemedaille-Gewinnerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst mit 19:21 und 16:21 knapp in zwei Sätzen. „Wir haben nicht das gespielt, was wir können. Unter diesem Aspekt ist der fünfte Platz gar nicht so schlecht“, analysierte Büthe. „Die Teams sind alle vom Leistungsniveau her eng beisammen. Da machen die Tagesform oder die äußeren Bedingungen schon sehr viel aus.“
 
Zum dritten Mal in Folge war die Chance zum Greifen nahe, das Halbfinale eines internationalen Topturniers zu erreichen. Doch gerade die äußeren Bedingungen waren eben auch ein Handicap – zum einen die zunehmende Hitze im Turnierverlauf, zum anderen die gesundheitliche Verfassung. „Britta war vor dem Turnier schon ziemlich erkältet und hat in Cagliari mit Schnupfen gespielt. Und so etwas geht halt schon auf die Kondition“, ergänzte Karla Borger.
 
Auf den Courts von Poetto di Quartu Sant’ Elena holten sich Borger/Büthe in den Vorrundenspielen den zweiten Platz in ihrer Gruppe, nach Siegen über Lehtonen/Lahti aus Finnland, Kongshavn/Kjølberg aus Norwegen und Gioria/Giombini aus Italien und einer überraschenden Niederlage gegen die Nyström-Schwestern aus Finnland am frühen Donnerstagmorgen.
 
In der anschließenden K.o.-Runde am Freitagmorgen setzten sich die beiden Athletinnen vom MTV Stuttgart klar gegen Natalia Dubovcova/Dominica Nestarcova aus der Slowakei durch. Damit war dann das Viertelfinale erreicht. Ludwig/Walkenhorst zeigten in dem deutsch-deutschen Duell allerdings nach eigenen Angaben ihre beste Turnierleistung und warfen die Stuttgarterinnen aus dem Turnier.
 
Kurz den Sand aus den Klamotten geschüttelt, denn Schlag auf Schlag geht es weiter. Karla Borger und Britta Büthe sind bereits auf dem Weg nach Russland. Von Mittwoch an geht es beim FIVB Grand Slam in Moskau am Leningradskoe Highway im Sand des Vodny Stadium um 800 000 Dollar Preisgeld (Männer und Frauen) und Weltranglistenpunkte.
 
Quelle: Pro Talents, Tom Bloch



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