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Dem VfB Friedrichshafen bleibt die Vizemeisterschaft

Der VfB Friedrichshafen unterliegt im vierten Spiel der Finalserie und verliert damit den Kampf um die Deutsche Meisterschaft, die in der Saison 2013/2014 an die Berlin Recycling Volleys geht. In einem hochklassigen Spiel zeigten die Häfler, trotz erneuter Verletzungsprobleme, eine starke Leistung und mussten sich erst nach 106 Spielminuten mit 1:3 (25:23, 17:25, 17:25, 24:26) geschlagen geben. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Zuspieler Nikola Jovovic und bei Berlin Außen-Annahmespieler Scott Touzinsky ausgezeichnet. Eine Goldmedaille blieb dem VfB trotz der Niederlage: Diagonalangreifer Ventzislav Simeonov wurde mit insgesamt sieben Goldmedaillen der MVP der Saison.
 
Erneut musste VfB-Trainer Stelian Moculescu seine Mannschaft umstellen. Zuspieler Jan Zimmermann, der den verletzten Stammzuspieler Nikola Jovovic in den ersten drei Finalpartien ersetzt hatte, verletzte sich selbst im Training und war nicht einsatzbereit. Moculescu musste mit Jovovic spielen, der erstmals am Montagabend wieder mit der Mannschaft trainierte. Dazu kamen Valentin Bratoev und Baptiste Geiler über Außen-Annahme, Max Günthör und Victor Yosifov über Mitte sowie Diagonalangreifer Ventzislav Simeonov und Libero Jenia Grebennikov. Ausgeglichen gestalteten sich die ersten Ballwechsel (3:3, 7:8), dann zog der VfB an und machte, angefangen mit einem Ass von Simeonov, drei Punkte in Folge (14:11). Berlin erwiderte den Druck, Kromm setzte sich im Angriff gegen den Häfler Block durch und schlug seinerseits das Ass (14:14). Erneut holte sich der VfB die Führung und baute sie auf vier Punkte aus (21:17). Zwar machte Berlin weitere Punkte, doch die Häfler behielten die Kontrolle und sicherten sich den Satz (25:23).
 
Berlin kam besser in den zweiten Satz. Friedrichshafen hatte Probleme in der Annahme, Moculescu nahm Roland Gergye für Bratoev aufs Feld (2:7) und zunächst gab es den gewünschten Schub (6:8). Dann jedoch gab es einige strittige Entscheidungen von Seiten des Schiedsgerichts und Friedrichshafen ließ sich erneut irritieren (7:11, 11:16). Selbst ein Ass von Yosifov (15:19) brachte nicht den Umschwung und Berlins Zuspieler Kawika Shoji schoss mehrere starke Aufschläge übers Netz, die der VfB nicht annahm (15:21). Zwar zeigte der VfB gute Aktionen (Hinterfeld Gergye), doch letztlich ging der Satz deutlich an Berlin (17:25).
 
Gergye blieb auf dem Feld, Yannick Harms kam für Baptiste Geiler (2:4) und versenkte seinen ersten Punkt mit einem Hinterfeldangriff (3:4). Kromm im Aufschlag der Berliner allerdings übte mächtig Druck aus und Friedrichshafen musste abreißen lassen (3:7). Doch immer wieder war es Simeonov, der mit seinen Angriffen den VfB heranbrachte und die anderen Angreifer mitzog (6:8).  Yosifov kam an den Aufschlag, versenkte dort seine Bälle und zog in der Not auch im Hinterfeldangriff durch (9:9). Das Publikum tobte, Yosifov zeigte Emotionen und Berlin nahm die Auszeit. Es entwickelte sich, wie schon so oft in der Finalserie, ein Kampf um jeden Ball (13:13). Ein, zwei, drei – so viele Versuche benötigte Gergye, dann machte er den Punkt (16:16). Geiler kam für Harms zurück aufs Feld (16:18), es folgte Thilo Späth-Westerholt für Gergye, um die Annahme zu verstärken (16:20). Dann jedoch passierte nicht mehr viel. Berlin machte die Punkte, der VfB kam nicht mit (17:25).
 
Ein Schritt nach außen, im richtigen Moment zugepackt und der VfB holte sich seinen ersten Block nach zwei blocklosen vorherigen Sätzen (2:0). Mit einem Ass von Simeonov ging er mit drei Punkten in Führung (5:2) und Geiler gelang es, diese im Service auszubauen (11:7). Berlin versuchte mit aller Gewalt den Punkt zu machen, der VfB blieb ruhig und spielte seine Angriffe variabel zu Ende (16:11). Nach und nach jedoch bekam Berlin das Spiel in den Griff (17:15, 21:18) und trotz Auszeit gelang es Friedrichshafen nicht, die Führung zu halten. Zwar holte Gergye den ersten Satzball, doch den schlug Simeonov ins Aus und schließlich ging es ganz schnell: Yosifov kam im Block nicht hinterher, Berlin holte sich den Matchball und Kromm verwandelte ihn mit einem Hinterfeldangriff (24:26).
 
„Im vierten Satz habe ich schon die Aufstellung für den fünften Satz geplant“, gab Berlins Trainer Mark Lebedew zu, „aber meine Mannschaft wollte es unbedingt machen und hat es geschafft“, war er umso stolzer. VfB-Trainer Stelian Moculescu beglückwünschte Berlin: „Sie sind verdienter Meister. Wir haben versucht alles dagegen zu setzen, aber am Ende hat es nicht gereicht.“

Quelle: Gesa Katz, VfB Volleyball Friedrichshafen GmbH



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