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VfB Friedrichshafen verliert Spiel Nummer drei in Berlin

Es sollte nicht sein: trotz starken Momenten war Berlin im dritten Finalspiel die bessere Mannschaft
(Fotohinweis: Gesa Katz)

Niederlage für den VfB Friedrichshafen: am Samstagabend unterlagen die Häfler Volleyballer in der Max-Schmeling-Halle den Berlin Recycling Volleys mit 1:3 (19:25, 22:25, 21:25, 18:25). Vor 7867 Zuschauern konnte der VfB drei Sätze mithalten, musste dann allerdings im vierten Satz abreißen lassen. Damit geht Berlin in Führung und hat beim vierten Finalspiel in Friedrichshafen Matchball. Als wertvollste Spieler wurden beim VfB Mittelblock und Kapitän Max Günthör und bei Berlin Außen-Annahmespieler Robert Kromm ausgezeichnet.
 
Wie schon in den letzten beiden Spielen musste VfB-Trainer Stelian Moculescu sein Team umstellen. Für den verletzten Zuspieler Nikola Jovovic übernahm Jan Zimmermann die Regie. Neben ihm spielten Valentin Bratoev und Baptiste Geiler auf Außen-Annahme, Max Günthör und Victor Yosifov im Mittelblock, Diagonalangreifer Ventzislav Simeonov und Libero Jenia Grebennikov. Friedrichshafen hielt bis zur ersten Auszeit mit, ließ sich nicht von der Kulisse von 7867 Zuschauern beeindrucken und machte vor allem mit  Angriffen über die Mitte (Yosifov) schnelle Punkte (4:5, 8:9). Dann mussten sie zum ersten Mal ein wenig abreißen lassen, machten einige Fehler in der Annahme und hatten zu sehr mit sich zu tun, als dass sie Berlin unter Kontrolle bringen konnten (10:12, 12:17). Roland Gergye kam für Bratoev aufs Feld, sollte neue Impulse setzen, doch schaffte dies nur kurzzeitig (15:17, 16:22). Friedrichshafen musste abreißen lassen und gab den ersten Satz an Berlin ab (19:25).
 
Ganz anders startete der VfB in den zweiten Satz: Geiler setzte Berlin mit seinen Aufschlägen so unter Druck, dass Berlin Probleme in der Annahme hatte und damit kein schnelles, variables Zuspiel aufziehen konnte (5:0). Dann jedoch kam der Hauptstadtklub zurück, überzeugte mit starken Blocks und Moculescu nahm die Auszeit (4:5). Die Häfler kämpften um jeden Ball, zeigten spektakuläre Abwehraktionen und brachte ihre Angriffe im Berliner Feld unter (10:8, 18:15). Berlin steckte nicht auf, konterte und holte auf (19:18, 22:22). Das bessere Ende fand der VfB, denn Berlin schlug zum Satzball des VfB ins Aus und Yosifov versenkte den Ball im Berliner Feld (25:22).
 
Den Start in den dritten Durchgang verpasste der VfB – geriet schnell in Rückstand (3:8).   Die Häfler zogen sich jedoch aus ihrem kleinen Tief selbst heraus, Simeonov punktete zum Ausgleich (8:8). Yannick Harms kam für Bratoev aufs Feld (13:16) und immer wieder war es Simeonov, der den VfB im Spiel hielt (15:17, 17:19, 21:19). Doch die Häfler konnten nicht verkürzen, mussten Berlin zum Satzende erneut ziehen lassen (21:25).
 
Harms blieb auf dem Feld, doch beim Friedrichshafen lief nicht mehr viel zusammen. Moculescu nahm früh seine beiden Auszeiten (3:6, 6:11), versuchte den Spielfluss von Berlin zu unterbrechen, doch die BRV spielte sich in einen Rausch, bei dem das Publikum ordentlich mitzog (6:13). Christian Dünnes kam für Simeonov, der an der Seitenlinie auf den Boden ging. Zwar bäumte sich die Mannschaft um Kapitän Max Günthör noch einmal auf – versuchte auf unkonventionelle Art und Weise zu punkten (8:16, 18:22) – doch der Abstand auf Berlin war einfach zu groß (25:18). Berlin verwandelte gleich den ersten Matchball und reist damit mit einem Meisterschafts-Matchball zum vierten Finale nach Friedrichshafen.
 
„Berlin war heute besser“, sagte Moculescu über die Niederlage. „Manchmal ist die Erklärung so einfach. Jetzt geht es nach Friedrichshafen und da wollen wir es besser machen.“
 
Die nächsten Termine (best of five)
4. Finalspiel, 7. Mai (20 Uhr) VfB Friedrichshafen - Berlin Recycling Volleys
evtl. 5. Finalspiel, 11. Mai (15 Uhr) Berlin Recycling Volleys – VfB Friedrichshafen



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