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VfB Friedrichshafen verliert hart umkämpftes zweites Finalspiel

Es waren Nuancen, die das zweite Finalspiel am Mittwochabend in der ZF Arena entschieden (Fotohinweis: Günter Kram)

Niederlage für den VfB Friedrichshafen im Finale Nummer 2: Am Mittwochabend unterlagen die Häfler Volleyballer in der ZF Arena den Berlin Recycling Volleys mit 1:3 (28:30, 27:25, 20:25, 21:25). Vor 3000 Zuschauer zeigten beide Mannschaften ein hart umkämpftes Spiel, bei dem lange Ballwechsel und kleine Nuancen den Unterschied machten. Als wertvollste Spieler wurden beim VfB Außen-Annahmespieler Valentin Bratoev und bei Berlin sein Pendant Robert Kromm ausgezeichnet.
 
Wie schon im ersten Finalspiel in Berlin musste VfB-Trainer Stelian Moculescu sein Team umstellen. Für den verletzten Zuspieler Nikola Jovovic übernahm Jan Zimmermann die Regie. Neben ihm spielten Valentin Bratoev und Baptiste Geiler auf Außen-Annahme, Max Günthör und Victor Yosifov im Mittelblock, Diagonalangreifer Ventzislav Simeonov und Libero Jenia Grebennikov. Zwar zeigten die Berliner gleich zu Beginn, dass sie die Meisterschaft noch längst nicht aufgegeben haben (3:5), doch darauf hatte der VfB mit Assen und starken Angriffen, angeführt von Simeonov, eine Antwort (8:6, 13:9). Beide Teams gingen ein sehr hohes Risiko. Lange zögerte sich die Entscheidung raus – sieben Satzbälle insgesamt hatten beide Teams, bis Berlin mit einem Ass den Durchgang für sich entschied (28:30).
 
Auch im zweiten Satz gelang es keinem Team, sich vom Gegner abzusetzen (4:5, 12:13). Hohes Risiko auf beiden Seiten in Aufschlag und Angriff übte einerseits Druck auf den Kontrahenten aus, anderseits passierten dadurch vermehrt Fehler (18:18). Zum ersten Mal in Führung ging der VfB in diesem Durchgang beim 19:18, musste dann dennoch einen Satzball von Berlin abwehren (23:24), bevor er selbst den Satz mit einem Block von Bratoev und Yosifov zumachte.
 
Ein ähnliches Bild zeichnete sich im dritten Satz. Berlin gelang es zwar, sich auf zwei Punkte abzusetzen (2:4, 6:8), doch der VfB antworte in solchen Momenten entweder mit einem Ass oder einem brachialen Angriff aus dem Hinterfeld (12:14, 14:14). Das gelang bis zur zweiten technischen Auszeit, dann machten die Häfler zwar weiterhin die wichtigen Punkte. Berlin jedoch hatte sich dort jedoch schon einen Vorsprung erarbeitet (17:16, 19:21, 20:23). Mit einem Ass beendete der Klub aus der Hauptstadt den Durchgang (20:25), ging damit 2:1 in Führung.
 
Jetzt war es an den Häflern, sich einen Vorsprung zu erarbeiten (6:7, 9:7). Dann allerdings machte Berlin mit einem Ass und Angriffen sowie Einerblocks die nächsten fünf Punkte (9:12), sodass Moculescu zur Auszeit bat. Zwischendurch verstärkte Thilo Späth-Westerholt die Annahme, wechselte für Bratoev aufs Feld (9:11, Rückwechsel bei 10:12). Ein ums andere Mal war es Simeonov, der den nächsten Punkt machte (11:12). Geiler nahm den Schwung mit, schlug ein Ass (12:12), doch bis zur zweiten technischen Auszeit lag Berlin wieder vorn (14:16, 16:18). Friedrichshafen gab in dieser Phase nicht nach, kämpfte, holte sich den Block und zog heran (18:18). Doch das Glück war nicht auf Seiten der Häfler. Erneut zog Berlin davon und konnte den Matchball im ersten Versuch verwandeln (21:25).
 
„Das war ein komisches Spiel“, sagte Moculescu nach der Niederlage. „Eigentlich waren wir immer dran und haben auch wichtige Punkte gemacht.“ An seinem jungen Zuspieler Zimmermann, der durch die Verletzung von Stammspieler Nikola Jovovic ins Team kam, wollte Moculescu den Unterschied jedoch nicht ausmachen. „Natürlich spielt er anders, aber es wäre falsch an ihm die Niederlage auszumachen.“ Berlins Trainer Mark Lebedew sagte: „Bei diesen beiden Mannschaften entscheidet die Tagesform, da gibt es vor dem Spiel keinen Favoriten. Es gab ein paar Momente, da lagen wir vorn und haben die Konzentration nicht verloren, obwohl Friedrichshafen versucht hat uns zu stören. Das war wichtig heute.“
 
In der Serie „best of five“ steht es nach zwei gespielten Partien unentschieden und das bedeutet, dass es am kommenden Mittwoch zu einem vierten Spiel in der ZF Arena kommen wird. Karten für das Spiel, in dem eine der beiden Mannschaften die Chance hat, Deutscher Meister zu werden, gibt es ab Freitag (7. Mai, 10 Uhr) an allen bekannten Vorverkaufsstellen, beim Ticketpartner www.reservix.de sowie auf der Geschäftsstelle der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH (ZF Arena, Meistershofener Straße 25, Friedrichshafen, Tel.: +49 7541 38580-0, E-Mail: info@vfb-volleyball.de). Diese ist montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und zudem montags von 15 bis 17 Uhr, dienstags von 16 bis 18 Uhr sowie freitags von 15 bis 17 Uhr geöffnet.
 
Die nächsten Termine (best of five)
3. Finalspiel, 3. Mai (19.30 Uhr) Berlin Recycling Volleys – VfB Friedrichshafen
4. Finalspiel, 7. Mai (20 Uhr) VfB Friedrichshafen - Berlin Recycling Volleys
evtl. 5. Finalspiel, 11. Mai (15 Uhr) Berlin Recycling Volleys – VfB Friedrichshafen

Quelle: Gesa Katz, VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH



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