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VfB Friedrichshafen löst Finalticket

Erleichterung in den Gesichtern des VfB: mit einem 3:1-Sieg ziehen sie ins Finale um die Deutsche Meisterschaft ein (Fotohinweis: Gesa Katz)

Der VfB Friedrichshafen steht im Finale um die Deutsche Meisterschaft: am Mittwochabend gewannen die Häfler Volleyballer im vierten Halbfinale gegen Generali Haching mit 3:1 (25:17, 25:17, 20:25, 25:23) und setzten sich damit nach Spielen mit 3:1 durch. Zweieinhalb Sätze zeigte der VfB eine starke Leistung, brach dann ein, um gegen Ende des vierten Satzes zurückzukommen. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Diagonalangreifer Ventzislav Simeonov und bei Haching Zuspieler Tsimafei Zhukouski ausgezeichnet.
 
Wie in vielen Hallen ist es auch in Unterhaching Tradition: die Zuschauer setzen sich erst nach dem ersten Punkt ihrer Heimmannschaft auf ihre Plätze. Am Mittwochabend mussten die Fans der Heimmannschaft ganze acht Punkte auf diesen Moment warten. Sieben Punkte in Folge – davon zwei Asse von Baptiste Geiler und vier Blockpunkte von Max Günthör – bewiesen, dass der VfB ernst machen wollte (7:1). Im Gegensatz zum vergangenen Donnerstag zeigten die Häfler eine starke Leistung, machten Druck im Aufschlag und blockten ein ums andere Mal den Hachinger Angriff (10:4, 13:6). Mihai Paduretu nahm die Auszeit und versuchte Haching in die Spur zu bringen, doch es half nichts. Nach einem gelungenen Angriff griff sich Yosifov an den rechten Knöchel (22:16), Christian Dünnes wechselte für ihn aufs Feld, die Konstanz blieb. Satz eins ging ungefährdet an den Klub vom Bodensee (17:25).
 
Haching kam in eigener Halle zurück, zeigte mehr Konzentration und konnte über lange Zeit mithalten (4:3, 8:7). Mehr war aber nicht drin, denn dafür waren die Häfler an diesem Abend einfach zu überzeugend. Sie nutzten ihre Chancen und zeigten, dass sie ins Finale einziehen wollten (13:9, 17:13). Auch während langer Ballwechsel blieben sie geduldig und wurden nicht hektisch – die Belohnung: Satz zwei (21:16, 25:17).
 
Dass es auch anders geht, zeigte Haching in Durchgang drei. Friedrichshafen brachte sich selbst aus dem Spiel – haderte mit eigenen Fehlern und den Entscheidungen des Schiedsgerichts (0:2, 7:11). Mit einer kleinen Aufschlagserie brachte Günthör den VfB zwar wieder ran (10:11), doch das reichte nicht. Druckvolle Aufschläge auf Seiten von Haching und unnötige Fehler der Häfler vermieden eine klare Entscheidung im vierten Halbfinale (11:16, 17:22). Moculescu brachte Yosifov, der zunächst zaghaft am Netz hochsprang, dann aber wieder Vertrauen in seinen Knöchel fand. Zum Satzgewinn reichte es jedoch nicht (20:25).
 
Friedrichshafen war von der Rolle: was in den ersten beiden Sätze so gut gelang, wollte jetzt einfach nicht mehr rund laufen. Bis zur zweiten technischen Auszeit liefen die Häfler dem Spiel hinterher (3:7, 8:11, 11:16). Erst dann zeigten sie Kampfgeist, kratzten Bälle vom Boden, spielten im Angriff mit Köpfchen und beruhigten die erhitzten Gemüter. Mit Jovovic am Aufschlag begannen sie eine beispiellose Aufholjagd, die zum Ausgleich führte (14:19, 20:20). Ohne Zuspieler auf dem Feld, weil Dünnes für Jovovic im Block kam, schauten sich fünf Angreifer an, dann nahm sich Dünnes ein Herz, spielte den Ball zu und Bratoev schlug den Ball ins Blockaus – Matchball. Und den verwandelte der VfB im ersten Versuch (25:23) und zieht damit nach den Berlin Recycling Volleys ins Finale um die Deutsche Meisterschaft ein.
 
„Wir waren im dritten Satz mit anderen Singen beschäftigt als mit Volleyball“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „In Durchgang vier zeigt sich dann die Klasse von Simeonov, als er trotz der Pfiffe des Publikums die wichtigen Punkte macht.“ VfB-KapitänMax GÜnthör ergänzte: „Da zeigt sich wie viel Psychologie in dem Spiel steckt. Zweieinhalb Sätze sehen wir wie der klare Gewinner aus, dann kommt ein Schlüsselmoment und wir sind komplett draußen. Umgekehrt dann im vierten – dort sieht Haching wie der Sieger aus und wir drehen das Ding.“

Termine Play-off-Finale (best of five)
27.04.2014 | 16:00 Uhr | BR Volleys - VfB Friedrichshafen | Max-Schmeling-Halle (DVL-live.tv)
30.04.2014 | 20:00 Uhr | VfB Friedrichshafen - BR Vollys | ZF-Arena (DVL-live.tv)
03.05.2014 | 19.30 Uhr | BR Volleys - VfB Friedrichshafen | Max-Schmeling-Halle (DVL-live.tv)
evtl. Spiel 4 | 07.05.2014 | 19.30/20.00 Uhr | VfB Friedrichshafen - BR Vollys | ZF-Arena (DVL-live.tv)
evtl. Spiel 5 | 11.05.2014 | 16.00 Uhr | BR Volleys - VfB Friedrichshafen | Max-Schmeling-Halle (DVL-live.tv)
 
Quelle: Gesa Katz, VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH



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