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TV Rottenburg: besser, aber nicht gut genug für den Meister

Rottenburg schaffte weder die Sensation im Viertelfinale um die Deutsche Volleyball-Meisterschaft noch einen Satzgewinn. Der TVR unterlag am Samstagabend mit 0:3 und konnte den großen Favoriten in den Playoffs nicht ärgern. Dennoch sahen 1800 Zuschauer ein gutes Bundesliga-Spiel und feierten den TV Rottenburg zum Saison-Abschluss. Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger lobte nach dem Spiel nicht nur den Gegner: „Wir haben tolle Aktionen von beiden Teams gesehen und eine hohe Qualität des VfB.“ Dabei hob er Christian Dünnes und Friedrichshafens Libero Jenia Grebennikov hervor. „Der sichert Bälle, wo sonst kein Mensch steht.“
 
Vor dem Playoff-Rückspiel gegen den VfB Friedrichshafen in der Volleyball-Bundesliga hatte der Rottenburger Coach mehr Kampf angekündigt. Und seine Spieler gingen tatsächlich bissiger, angriffslustiger ins Spiel gegen den Deutschen Rekordmeister. Vor 1800 Zuschauern in der Tübinger Paul Horn-Arena zeigten die Rottenburger auch eine deutlich bessere Blockleistung als im Hinspiel. Felix Isaak packte gegen die „Langen“ vom Bodensee einige Male beherzt zu. Der VfB konterte mit starken Aufschlägen und sicherte sich so einen komfortablen Vorsprung. Zum Ende des ersten Satzes war der TVR aber wieder da und spielte druckvoll mit.
 
Es reichte zwar bei weitem nicht zum Satzgewinn, denn der VfB legte ein 25:18 vor, aber Rottenburg nahm den Schwung mit in den zweiten Durchgang. Zur ersten technischen Auszeit führte der TVR 8:7 und zeigte dabei gutes Volleyball. Wach und reaktionsschnell zeigte sich Rottenburg in dieser Phase. Eine Aufschlagserie von Christian Dünnes, der für Günthör in der Mitte auflief, beendete die Hoffnungen auf einen Satzgewinn. Er brachte die Gäste mit 13:10 in Führung und mit konsequentem Spiel sicherte sich Friedrichshafen den Satz mit 25:16.
 
Jetzt standen die Zeichen auf Durchmarsch, denn der VfB legte im dritten Satz gleich ein 5:0 vor. Das Häfler Spiel verdeutlichte die Ambitionen auf den Titel: Das Team wirkte druckvoll und eingespielt. Der TV Rottenburg kämpfte sich zwar nochmals eindrucksvoll heran, aber wieder konterten die Gäste überlegen. 25:18 und 3:0 nach Sätzen hieß es am Ende für Friedrichshafen.
 
„Die Sensationen haben gefehlt, aber wir haben unsere Ziele erreicht“, bilanzierte Müller-Angstenberger nach dem Ausscheiden aus den Playoffs. Besonders die Entwicklung einiger junger Spieler wie „Fede“ Cipollone und „Fred“ Nagel sei aus Rottenburger Sicht erfreulich.
 
Dank gab’s vom TVR für zwei gestandene Bundesligaspieler: Kapitän René Bahlburg wurde ebenso herzlich verabschiedet wie Markus Pielmeier. Beide durften das Tollhaus der Liga nochmals in vollen Zügen genießen.  Gute Nachrichten schickten TVR-Manager Jörg Papenheim und Beiratsvorsitzender Michael Wöllermann hinterher: Auch in der kommenden Saison wird der TV Rottenburg in der ersten Bundesliga antreten. „Rottenburg steht, während andere in der Liga wackeln“, freute sich auch Hans Peter Müller-Angstenberger.

Quelle: TVR Volleyball GmbH



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