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Friedrichshafen unterliegt im Tie-Break

Heimspielniederlage für den VfB Friedrichshafen: am Mittwochabend verloren die Häfler Volleyballer das Hinspiel in der Challenge Round des CEV Cup gegen PGE Skra Belchatow mit 2:3 (25:17, 21:25, 25:17, 10:15). Über weite Teile sahen die 1400 Zuschauer ein hochklassiges Volleyballspiel, bei dem Belchatow jedoch das bessere Ende hatte. Punktbeste Spieler waren bei Friedrichshafen Diagonalangreifer Ventzislav Simeonov mit 19 und bei den Polen Mariusz Wlazly mit 18 Punkten.
 
Der Block war ein starkes Element des VfB gegen Belchatow. Zum Ende reichte es jedoch nicht zum Heimspielerfolg (Fotohinweis: Kram)
 
Mit Max Günthör und Victor Yosifov über Mitte, Baptiste Geiler und Valentin Bratoev über Außen-Annahme, Zuspieler Nikola Jovovic, Diagonalangreifer Ventzislav Simeonov und Libero Jenia Grebennikov vertraute VfB-Coach Stelian Moculescu dem Stammpersonal. Sein Team kam gut in die Partie, führte zum ersten Mal zur technischen Auszeit (2:4, 8:7). Vor allem mit dem Hinterfeldangriff setzten sie gegen Belchatow Akzente, hatten allerdings im Block Schwierigkeiten, die Polen um Diagonalangreifer Mariusz Wlazly in den Griff zu bekommen (12:11). Starke Aufschläge von Bratoev, sowie clever gespielte Angriffe, kurz hinter der Block gespielt, brachten den Häflern die erste Führung, die sie zur zweiten technischen Auszeit ausbauten (16:12). Zwei Einzelblockaktionen von Günthör (20:16) ließen das Häfler Publikum jubeln . Es folgten ein Angriff von Bratoev und ein Ass von Geiler (22:16).  Einen weiteren Punkt ließ Friedrichshafen den Polen, dann machten sie den ersten Satz zu (25:17).
 
Ein ähnliches Bild zeichnete sich um zweiten Satz ab. Polen hatte den besseren Start, agierte vor allem im Angriff und Service sehr souverän, sodass Friedrichshafen schnell in Rückstand geriet (3:4, 4:8). Die Häfler jedoch konnten nachziehen. Das Team um Kapitän Günthör fand immer wieder eine Antwort und gab sich nicht auf. Ein Ass von Bratoev (7:8) und ein Schnellangriff von Günthör (9:11) hielten Friedrichshafen im Spiel. Erst zur zweiten technischen Auszeit gaben die Häfler dem Druck der Polen nach und konzentrierten sich zu sehr auf den Gegner, als das eigene Spiel aufzuziehen (12:16, 15:20). Mit aller Macht versuchten sie den Punkt zu machen, anstatt wie zuvor ruhig und überlegt den Ball bis zum Ende zu spielen (16:22,). Moculescu nahm die Auszeit und wechselte dann Roland Gergye für Bratoev über Außen ein (17:22), doch Friedrichshafen gab den Satz, trotz zweier Asse von Simeonov, ab (21:25).
 
Mit starken Aufschlägen von Geiler kamen die Häfler im dritten Satz zurück (3:0, 5:2). Durch den Druck gelang Belchatow kein variables Spiel mehr. Friedrichshafen aber stand in der Verteidigung sicher und punktete im Angriff (8:3) nach Belieben. Während Polen in den nächsten Situationen Aufschlaggeschosse über das Netz brachte (9:7), zog Friedrichshafen in der Folge nach, blockte und baute die Führung durch ein Ass von Simeonov aus (16:11). Friedrichshafen spielte sich frei, hatte Spaß und zog zur richtigen Zeit den richtigen Hebel (19:15, 21:19). Vor allem dem Angriff der Häfler hatte Polen keinen Block entgegenzusetzen und Friedrichshafen kassierte Satz Nummer drei (25:17).
 
Friedrichshafen erwischte erneut keinen guten Start (2:5), zog aber mit purer Willenskraft heran. Sie entschieden eine lange Rallye für sich (5:5) und lieferten sich ab diesem Moment einen offenen Schlagabtausch (9:9, 11:11). Der endete als Friedrichshafen nachlässiger agierte und Belchatow einen Gang zulegte (12:15, 14:18). Eine Angriffsserie von Simeonov, gepaart mit guten Blockaktionen brachte die Häfler wieder ran (17:18) und zwang Belchatow zur Auszeit. Leichtfertige Fehler ließen Belchatow zurückkommen und Friedrichshafen war erneut zu sehr mit den Fehlern beschäftigt (18:21, 18:23). Unstimmigkeiten in Abwehr und Zuspiel forderten Satz vier und es ging in die Verlängerung (18:25).
 
Friedrichshafen fand nicht mehr zueinander. Trotz einiger gelungener Punktballsituationen behielt Belchatow die Oberhand und vor allem ein wenig mehr Glück. Abpraller vom Block landeten auf dem Fuß und konnten weitergespielt werden, der Ball landete von der Netzkante auf Häfler Seite (4:8, 7:12). Trotz mehrerer Spielerwechsel - Gergye kam aufs Feld, es folgte Zimmermann – fand Friedrichshafen nicht zurück ins Spiel, musste sich den Polen geschlagen geben (10:15).
 
„Wir haben über weite Strecken ein überragendes Volleyballspiel gesehen“, sagte Moculescu nach dem Spiel. „Man muss anerkennen, dass Belchatow eine starke Mannschaft ist, gegen die man sich keine Fehler erlauben kann. Es ist schwierig, jeden Ball von ihnen zu bekommen. Spielerisch hat Belchatow die Situation manchmal besser umgesetzt als wir.“ Sein Trainer-Kollege Miguel Falasca ergänzte: „Wir haben heute nicht so gut gespielt, wie wir das können. Vor allem im Aufschlag haben wir zu viele Fehler gemacht. Letztlich bin ich aber froh, dass wir das Spiel gewonnen haben.“
 
Quelle: VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH



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