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VfB Friedrichshafen: Wichtiger Punktgewinn nach Kraftleistung

Erste Niederlage nach neun Siegen in Folge für den VfB Friedrichshafen: Am Sonntagnachmittag unterlag er den Berlin Recycling Volleys mit 2:3 (18:25, 19:25, 25:23, 25:20, 13:15). Während die Häfler Volleyballer in den ersten beiden Sätze kein Mittel gegen Berlin fanden, kippten sie die Partie in den folgenden beiden und unterlagen nur ganz knapp im alles entscheidenden fünften Durchgang. Als wertvollste Spieler wurden auf Häfler Seite Außen-Annahmespieler Valentin Bratoev und bei den Berlinern Mittelblocker Srecko Lisinac ausgezeichnet.
 
Zum wahren Kraftakt gestaltete sich die Partie des VfB Friedrichshafen gegen die Berlin Recycling Volleys, bei der Berlin am Ende das kleine Quäntchen mehr Glück hatte (Fotohinweis: Katz)
 
VfB-Trainer Stelian Moculescu begann mit seiner gewohnten Stammformation. Über Außen-Annahme kamen Baptiste Geiler und Valentin Bratoev, im Mittelblock standen Max Günthör und Victor Yosifov, über Diagonal griff Ventzislav Simeonov an. Libero Jenia Grebennikov und Zuspieler Nikola Jovovic komplettierten die Aufstellung. Einfach, das merkten die Häfler sofort, sollte diese Begegnung nicht werden. Sowohl im Aufschlag als auch im Block übte Berlin Druck aus, sodass die Häfler für lange Zeit mit einem Punkt dem Hauptstadtklub hinterherliefen (5:6, 9:8). Die einzige Führung in diesem Satz gelang nach einer kleinen Aufschlagserie von Baptiste Geiler (11:10, 13:11). Doch diese konnten sie nicht gegen die souverän spielenden Berliner verteidigen (13:16, 15:18). Zu oft blockte Berlin Friedrichshafen und zu oft ging der Ball bei Friedrichshafen auf den Boden (17:21, 18:25).
 
Durchgang zwei gestaltete sich ähnlich. Friedrichshafen ging mit hohem Risiko an den Service, produzierte viele Aufschlagfehler und kam im Angriff nur schwer durch den Berliner Block (3:2, 6:8). Christian Dünnes kam über die Diagonalposition für Simeonov herein, Mitte des Satzes folgte Zuspieler Jan Zimmermann für Jovovic (9:14). Da lagen die Häfler allerdings bereits mit fünf Punkten zurück und fanden keine Antwort gegen die stark aufspielenden Berliner. Moculescu gab Geiler erneut eine Pause und Gergye die Möglichkeit, sich zu präsentieren (11:18). Es folgte Svetoslav Gotsev für Günthör im Mittelblock (12:20). Es wechselten sich gute Aktionen der Häfler mit darauf folgenden Blockpunkten der Berliner ab. Friedrichshafen zog zwar ein bisschen näher heran, doch zum Ausgleich reichte es nicht (15:22, 18:24, 25:19).
 
Moculescu setzte in Satz drei weiterhin auf Zimmermann, Gotsev und Dünnes und sah sein Team kämpfen (4:4, 7:8). Lange Zeit gestaltete sich dieser Durchgang offen – Friedrichshafen wehrte sich und vor allem Dünnes und Bratoev setzten sich erfolgreich gegen den Block durch (11:11, 14:15). Erst Mitte des Satzes setzte sich Berlin ein Stück ab (15:18, 22:20), doch diesmal holte der VfB den Rückstand auf. Mit zwei Assen (22:22, 24:22) und einem platzierten Angriff holten Valentin Bratoev und Christian Dünnes den ersten Satzball für die Häfler (25:23).  
 
Wie ausgetauscht wirkte der VfB in Durchgang vier. Gelöst und ohne Angst vor Fehlern spielte das Team, das weiterhin mit Zimmermann im Zuspiel und Dünnes auf der Diagonalen agierte. Von Beginn an führten sie und gaben diese auch nicht aus der Hand (6:5, 10:7, 17:12). Friedrichshafen vermied eigene Fehler, setzte Berlin im Aufschlag unter Druck (20:15, 22:19) und verwandelte mit einem Ass von Bratoev seinen Satzball – glich damit eine heiß umkämpfte Partie aus (25:20).
 
Alles auf null? Berlin startete besser in die Partie, Friedrichshafen geriet in Rückstand (2:5), doch gab sich wie schon in den beiden Sätzen zuvor nicht auf (5:5, 8:8). Es entwickelte sich ein Kampf um jeden einzelnen Punkt, Berlin hatte den ersten Satzball (14:12), den Friedrichshafen zwar noch verteidigte, aber ein Aufschlagfehler von Dünnes beendete die Hoffnung auf einen Sieg (15:13). Ganz knapp gewann Berlin die Partie zwischen dem Tabellenersten und – zweiten.
 
„Wir haben zwei Sätze lang schlecht gespielt und dann holst du gegen Berlin nichts“; sagt Moculescu nach der Partie. „Dann haben wir gewechselt und es lief. Gerade Zimmermann und Dünnes haben sich bewiesen und durch so ein Spiel, das wir geschafft haben zu drehen Selbstvertrauen tanken können.“ Diagonalangreifer Christian Dünnes ergänzte: „Letztlich ist ein Punkt in Berlin schon ein Erfolg, das haben in den letzten Jahren recht wenige Mannschaften geschafft.“
 
Quelle: VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH



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