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TV Rottenburg lässt sich in Dresden nicht narren

Kurz nachdem in Rottenburg die letzten Narren beim großen Narrentreffen ihre Runde beim Umzug beendet hatten, erreichte die Domstadt die frohe Kunde aus der sächsischen Landeshauptstadt: Vor rund 600 Zuschauern in der Dresdner Margon Arena gewannen Rottenburgs Bundesligavolleyballer ihre Begegnung beim VC Dresden mit 3:1 (25:18; 25:13; 14:25; 27:25). In 104 Minuten Spielzeit setzten sich die Schwaben verdient durch und festigten somit ihren siebten Tabellenplatz – Dresden bleibt nach der zehnten Niederlage in Folge Letzter der Volleyball Bundesliga. 
 
Wichtiger „Dreier“ des TV Rottenburg beim VC Dresden. Am Sonntagnachmittag gewannen die Neckarstädter nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen ihre Partie beim Schlusslicht mit 3:1. Nach einem Start nach Maß, nahmen sich die Rottenburger Akteure im dritten Satz eine Auszeit, bewiesen aber im entscheidenden Moment gute Nerven und konnten eine Punkteteilung noch abwenden. Es war der zweite Sieg der Saison in der Fremde, zum ersten Mal holte sich der TVR dabei alle drei Punkte. Rottenburgs Kapitän René Bahlburg war nach der Partie einfach erleichtert: „Wichtig ist, dass wir nach einem ganz schlechten dritten Satz nochmal in die Spur gefunden haben.“ 
 
TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger schenkte Zuspieler Federico Cipollone das Vertrauen, dazu auf Außen Dirk Mehlberg und Niko Rukavina, „Fred“ Nagel und Felix Isaak auf Mitte und Sven Metzger spielte auf Diagonal. Libero Willy Belizer komplettierte die Startformation. Nachdem der Gastgeber besser ins Spiel fand (6:8) konnte Rottenburg die Anfangsnervosität schnell ablegen und übernahm das Kommando. Nach der zweiten technischen Auszeit (16:14) zog der TVR davon (21:15) und sicherte sich Durchgang eins mit 25:18. „Den Start des Spiels haben wir etwas verschlafen, sind dann aber sicherer geworden und hatten das Spiel über weite Strecken im Griff“ sagte René Bahlburg nach der Partie.
 
Mittlerweile war der Rottenburger Kapitän für Niko Rukavina ins Spiel gekommen und legte mit seinem Team im zweiten Satz noch eine Schippe drauf. „Im zweiten Satz lief bei uns alles nach Maß, vor allem im Aufschlag haben wir Dresden vor große Probleme gestellt“. Die 8:3-Führung zur ersten technischen Auszeit wurde zur zweiten Unterbrechung auf 16:5 ausgebaut – Satz zwei war entschieden. Über 21:8 holte sich der Gast aus der Bischofstadt den zweiten Spielabschnitt mit 25:13. 
 
Wer jetzt an einen lockeren 3:0-Erfolg der Schwaben glaubte sah sich getäuscht: In einem spiegelbildlichen Satzverlauf zeigte Dresden sein Kämpferherz. Ehe sich Rottenburg versah, lag man 4:8 zurück. Über 10:16 und 12:21 gelang den Wölfen mit 14:25 der Anschluss. Diesen Satz will Bahlburg möglichst schnell vergessen: „da lief gar nichts bei uns, wir waren ganz schlecht.“
 
Dieser Konter verlieh den Sachsen Rückenwind, Rottenburg musste sich hingegen von dem Schock erst erholen. Über 5:8 erspielte sich der Tabellenzehnte eine 12:16-Führung und das Spiel drohte zu kippen. Der TVR, nun mit Markus Pielmeier auf der Diagonalposition und Aitor Canca für Fred Nagel auf dem Spielfeld, zeigte nun selbst sein Kämpferherz und schlug wieder besser auf. In der „Crunch-Time“ spielte Rottenburg aggressiver und sicherer, der Dank war der 21:21-Ausgleich und beim 24:23 der erste Matchball. Nach kurzem Zittern erlöste der Kapitän selbst mit einem Block sein Team und sicherte mit dem 27:25 den wichtigen Erfolg.
 
Dank starker Aufschläge und starkem Blockspiel (16 zu 6 direkte Blockpunkte) ging Rottenburg als verdienter Sieger vom Platz. René Bahlburg, mit 10 Punkten nach Mehlberg und Isaak (jeweils 11) punktbester Spieler seines Teams, spielte eine starke Partie und lobte anschließend seine Mitspieler: „Felix hat mal wieder sehr gut geblockt und im vierten Satz gut aufgeschlagen. Mit einem Ass hat er uns den Weg geebnet. Auch Fede hat heute super aufgeschlagen und gekonnt Regie geführt.“ Zum MVP beim TVR wurde Dirk Mehlberg gekürt, „der in den entscheidenden Situationen ganz wichtige Punkte gemacht hat“. Mit nun 14 Punkten hat Rottenburg seinen Vorsprung in der Tabelle auf den CV Mitteldeutschland (8) auf sechs Punkte ausgebaut.
 
Das nächste Heimspiel:
Samstag, 08.02.2014 um 19:30 Uhr gegen TV Ingersoll Bühl, Paul Horn-Arena Tübingen



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