headerphoto

Pokalhistorie und Zuschauer-Aktionen der Männer-Finalisten

Rekord-Pokalsieger gegen „Final-Novize“. Was sich nach einer klaren Favoritenstellung für das Volleyball-Pokalfinale der Männer anhört, dürfte sich am 2. März ab 15.30 Uhr zu einer packenden Auseinandersetzung entwickeln. Während der VfB Friedrichshafen bereits viermal im GERRY WEBER STADION triumphierte sind die Berlin Recycling Volleys erstmals in Halle/Westfalen dabei. Der Deutsche Meister schmetterte jahrelang vergeblich an, nun ist der „Pokalfluch“ besiegt.
 
Aber natürlich stehen die Berliner nicht „blank“ dar, was Titelgewinne im DVV-Pokal anbelangt: Seit der Wiedervereinigung beider deutschen Volleyball-Verbände gewann der Klub aus der Hauptstadt dreimal den Pott, 1994 und 1996 wie auch letztmals 2000 unter dem Vorgängernamen SCC Berlin. Seit die Finalspiele im GERRY WEBER STADION (2006) ausgetragen werden, erwies sich Generali Haching als Berliner Pokalschreck und schmiss die ambitionierten Volleyballer stets aus dem Wettbewerb. Nun kam alles anders, und alle fragen sich, gelingt der große Wurf, sprich der erste Pokalsieg seit 14 Jahren?
 
Dazu muss aber der Rekordsieger bezwungen werden, denn der VfB Friedrichshafen ist mit elf Titelgewinnen das Nonplusultra im Wettbewerb. Möglich gemacht hat das Stelian Moculescu, denn der „Meistermacher“ ist auch ein „Pokalmacher“. 1997 übernahm der ehemalige Bundestrainer den titellosen Klub vom Bodensee, ab da ging es steil bergauf: 1998 folgte sofort der erste Pokalsieg, 1999 der zweite. Und mit einer einjährigen Unterbrechung stand auch in den folgenden acht (!) Jahren das 12,3 Kilogramm schwere Objekt der Begierde in der Friedrichshafener Vitrine. Erst Generali Haching durchbrach die Dominanz der Häfler, die sich 2012 zum bisher letzten Mal den Pokal in Halle/Westfalen sicherten und ihn 2014 zum zwölften Mal in die Luft stemmen wollen.
 
Mit 646 Kilometern haben die Fans und das Team vom Bodensee die weiteste Anreise der vier Finalisten. Die Verantwortlichen hoffen während des Endspiels gegen die BR Volleys auf zahlreiche Unterstützung und wollen gemeinsam mit dem Fanbeauftragten Rudi Krafcsik alles daran setzen, so viele VfB-Fans wie möglich für die Fahrt nach Halle/Westfalen zu mobilisieren. „An dem Wochenende ist ganz schön viel los“, sagt Krafcsik. „Es ist Fasnet und fast jeder von uns ist in den Narrenvereinen involviert.“ Dennoch hat Krafcsik sich für den VfB Friedrichshafen entschieden und gemeinsam mit Manager Stefan Mau eine Lösung gefunden, ein Fanpaket für 40 Euro anzubieten. Am Sonntagmorgen (2. März) startet der Fanbus um 2.30 Uhr, sodass alle Narren direkt vom Maskenball in den Bus steigen können. Zudem haben sie zwei Lumpenkapellen im Gepäck, die für den VfB Stimmung machen und ihn nach vorne trommeln wollen.
 
Zur „Jungfernfahrt“ Berlins ins ostwestfälische Volleyball-Mekka haben die BR Volleys unter dem Motto „Halle-luja“ zwei Fanpakete geschnürt. Neben einem Komplettangebot aus Busfahrt, Ticket und Fanshirt (25 Euro) steht auch das separate Ticket inklusive orangenem Shirt im Falle der Eigenanreise zur Wahl (20 Euro). „Wir hoffen, dass möglichst viele Fans diese Möglichkeit nutzen, die Mannschaft live vor Ort unterstützen und die atemberaubende Kulisse zu genießen“, sagt Geschäftsstellenleiter Matthias Klee. „Wenn man in einem solch bedeutenden Endspiel steht, will man dieses natürlich auch gewinnen. Umso wichtiger ist für uns als Team, von den eigenen Fans lautstark angefeuert zu werden. Das kann am Ende den Ausschlag geben“, wünscht sich Kapitän Scott Touzinsky eine orangefarbene Wand im GERRY WEBER STADION.
 
Die Finalteilnahmen des VfB Friedrichshafen seit 2006
 
2006
Moerser SC vs. VfB Friedrichshafen 0:3 (27:29, 16:25, 13:25)
Zuschauer: 11.100
 
2007
Moerser SC vs. VfB Friedrichshafen 1:3 (30:28, 23:25, 21:25, 18:25)
Zuschauer: 10.100
 
2008
VfB Friedrichshafen vs. evivo Düren 3:2 (25:12, 22:25, 25:21, 25:27, 15:9)
Zuschauer: 8.000
 
2011
Generali Haching vs. VfB Friedrichshafen 3:2 (25:21, 25:22, 16:25, 20:25, 20:18)
Zuschauer: 9.600
 
2012
Generali Haching vs. VfB Friedrichshafen 0:3 (23:25, 20:25, 20:25)
Zuschauer: 10.200
 
Ticketservice Pokalfinale
Eintrittskarten für das DVV-Pokalfinale sind zum Preis ab 10,00 Euro im GERRY WEBER Ticket-Center (Weidenstraße 2, 33790 Halle/Westfalen) telefonisch unter 05201-8180 oder online unter www.gerryweber-world.de zu erwerben. Neben den Kategorien I bis IV sowie der Spezialaktion Team- und Vereinsbonus gibt es für die Endspiele 2014 eine Familienkarte. Mit dieser können zwei Erwachsene und zwei Kinder (bis einschließlich 15 Jahre) für 70,00 Euro in der Kategorie I Volleyball-Spitzensport live erleben.
 
Zum Angebot des VfB Friedrichshafen 
 
Alle Informationen zum DVV-Pokal unter www.dvv-pokal.de und www.facebook.com/volleyball.pokalfinale
 
Quelle: DVL



Partner des VLW


VOLLEYBALL ERGEBNIS APP

Spielergebnisse und Ergebnisübermittlung in einer App - jetzt abholen und als Ergebnismelder registrieren!

PHOENIX II

Vereinsaccount, Meldung Kleinfeldmannschaften, ePass, Meldebogen, Zugang Staffelleiter
>>> https://vlw.it4sport.de

Newsletter abonnieren

Der VolleyNewsletter ist der offizielle Newsletter des Volleyball-Landesverbandes Württemberg e.V (VLW) und bringt wichtige Informationen aus der Volleyballwelt zeitnah und aktuell an alle Abonnenten.

JETZT ABONNIEREN

Veranstaltungen


Zum Event-Kalender

Rahmenspielplan

Hier geht es zum aktuellen Rahmenspielplan:
Spielbetrieb/Termine/Rahmenspielplan