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VfB Friedrichshafen gewinnt Schwabenderby gegen den TV Rottenburg

Sechs Siege auf einen Streich und der siebte folgt zugleich:  3:1 (26:24, 25:14, 23:25, 25:17) Erfolg für den VfB Friedrichshafen am Mittwochabend im Schwabenderby gegen den TV Rottenburg.  Während sich der erste Satz und dritte Satz mehr als eng gestalteten, fanden die Häfler in den Durchgängen zwei und vier zu ihrer Form zurück und ließen Rottenburg selten eine Chance zum Punkten. Damit feierte der VfB den siebten Sieg in Folge in der Bundesliga. Als wertvollste Spieler wurden beim VfB Außen-Annahmespieler Baptiste Geiler und bei Rottenburg Außen-Annahmespieler René Bahlburg ausgezeichnet
 
 
Durchsetzungskraft zeigten die Häfler vor allem im zweiten Satz - hier Mittelblocker Victor Yosifov im Angriff (Fotohinweis: Katz)
 
Im ersten Satz der Begegnung hatte der VfB Friedrichshafen noch ein wenig Abstimmungsschwierigkeiten. Vor allem die Absprache in Annahme und Zuspiel gelang nicht immer zur Zufriedenheit von VfB-Trainer Stelian Moculescu (6:4, 9:10). Rottenburg spielte schnell und nicht immer eindeutig, sodass der VfB eine Zeit lang eher im Gleichschritt mit dem Gegner ging, als die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen (14:13, 15:18). Mit Max Günthör und Victor Yosifov über Mitte, Baptiste Geiler und Valentin Bratoev über Außen-Annahme, Zuspieler Nikola Jovovic und Libero Jenia Grebennikov vertraute Stelian Moculescu seinem Stammpersonal. Einzig Diagonalangreifer Christian Dünnes rückte für den verletzten Ventzislav Simeonov neu in die Stammformation. Der machte seine Aufgabe souverän – verwandelte den zweiten Satzball im Einerblock konsequent (26:24).
 
Durchgang zwei gestaltete sich dann schon eindeutiger. Friedrichshafen agierte sicher in der Annahme, Zuspieler Jovovic zog ein schnelles Angriffsspiel auf und setzte seine Angreifer vielfältig in Szene (5:2, 8:4). Beeindruckend die Aufschläge von Baptiste Geiler: Immer dann, wenn der Außen-Annahmespieler zum Service kam , brach die Annahme von Rottenburg zusammen. Gleich zu Satzanfang schlug der Franzose drei Asse und servierte dann zum Ende des Satzes zehn Mal in Folge (13:10, 23:10). Rottenburg reagierte in diesem Abschnitt nur, Friedrichshafen drückte dem Spiel seinen Stempel auf (25:14).
 
Ein ähnliches Bild zeichnete sich nach der Zehn-Minuten-Pause. Zwar agierte Friedrichshafen nicht mehr ganz so konsequent wie zuvor, dennoch entschieden die Häfler die entscheidenden Bälle für sich (2:3, 9:8). Fehler im Aufschlag, aber vor allem ein starker Block gestalteten sich ab Mitte des Satzes als Hindernis. Egal wen Zuspieler Jovovic einsetzte, niemand kam durch (16:12, 16:16). Eine Auszeit von Moculescu brachte die nötige Ruhe zurück und Friedrichshafen legte eine Schippe drauf (19:16, 21:18). Laut wurde es noch einmal in der Paul Horn-Arena, als Rottenburg drei Punkte in Folge für sich entschied, ausglich (23:23) und dann zwei Asse in Folge kassierte, sodass der VfB den schon sicher geglaubten dritten Satz vergab (23:25).
 
Durchgang vier sorgte indes für viele Diskussionen bei den Häflern. Nicht einverstanden mit den Entscheidungen des Schiedsgerichts, kämpften sie mit sich selbst, um im Rhythmus zu bleiben und die Punkte zu machen (7:6, 15:10). Rottenburg fand immer wieder Möglichkeiten die Häfler zu ärgern, während Friedrichshafen in genau diesen Momenten dann mit einer überzeugenden Leistung antwortete und so durchgehend in Führung blieb (16:11, 21:16). Gelassenheit zeigte sich Ende des Satzes, als der VfB nach zwei geblockten Bällen zum Matchball aufschlug und gleich den ersten für sich entschied (25:17).
 
„Ich bin nicht unzufrieden“, sagte Moculescu nach dem Sieg. „Wir haben gewonnen und das zählt. Für uns war es nicht einfach. Wir hatten viele Stammspieler, die im neuen Jahr gleich WM-Quali gespielt haben und nicht ausgeruht sind, da kannst du auch den ein oder anderen Satz abgeben.“

Quelle: VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH



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