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WM-Qualifikation: „Phantastische Atmosphäre“ – DVV-Männer wollen bei WM weiter siegen

Zum dritten Mal in Serie sind die DVV-Männer für die WM-Endrunde qualifiziert (Fotohinweis: Conny Kurth)
 
Die Festtage von Ludwigsburg sind zu Ende und waren für den Volleyballsport im Allgemeinen und die DVV-Männer im Speziellen ein voller Erfolg: Das Team von Bundestrainer Vital Heynen löste in beeindruckender Manier das WM-Ticket und gab in allen drei Partien nicht einen Satz ab, zudem lobten alle teilnehmenden Teams das Ludwigsburger Publikum überschwänglich: „Es war die größte Überraschung für mich, dass so viele Zuschauer in der Halle sind, obwohl Deutschland nicht gespielt hat. Und selbst wenn die deutsche Mannschaft auf dem Spielfeld stand, wurden auch die Gästeteams fair unterstützt. Das ist phantastisch“, urteilte Estlands Trainer Avo Keel stellvertretend für alle.
 
In der Tat sorgten die knapp 9.500 Zuschauer an den drei Spieltagen in der MHP Arena für Gänsehaut-Atmosphäre. Und beeindruckten die Gästeteams nachhaltig und forderten die DVV-Asse zu Höchstleistungen geradezu heraus. Vital Heynen attestierte seinem Team starke Leistungen und sah in den Ludwigsburger Tagen nur einen besser: „Wir waren gut, das Publikum war besser!“ Und dass Zuschauer nach Hause geschickt werden müssen, weil die Halle ausverkauft ist, kommt nicht oft vor…
 
Zum sportlichen Teil: Auf der deutschen Mannschaft lastete ein hoher Druck. „Es ist das wichtigste Turnier für die nächsten fünf, sechs Jahre“ umschrieb Heynen die Situation. Ein Scheitern wäre fatal gewesen, im Hinblick auf die Weltrangliste und im Hinblick auf die Olympia-Qualifikation 2016. Wie die DVV-Auswahl damit umging, machte auch Heynen stolz: „Wir haben in neun Sätzen zweimal dem Gegner über 20 Punkte erlaubt, das zeigt, dass wir klar besser als die drei anderen Mannschaften waren und meine Mannschaft mit Druck umgehen kann. Das wollen wir auch bei der WM in Polen zeigen!“ Um forsch nachzulegen: „Bei der WM werden die Gegner natürlich besser sein, aber wir wollen zeigen, dass wir da oben hingehören. 2013 diente dazu, einige junge Leute zu entwickeln, 2014 wollen wir gewinnen!“ Und schob mit einem Augenzwinkern nach: „Um Weltmeister zu werden, muss man 15 Spiele gewinnen, drei davon haben wir schon gewonnen.“ Mit der makellosen Bilanz war die DVV-Auswahl in allen fünf Qualifikationsgruppen bestes aller 20 Teams.
 
Seine Mannschaft hatte er vor dem „Finale“ gegen die Türkei mit einer kleinen Geschichte von seiner 9-jährigen Tochter Bente motiviert: „Sie fragte meine Frau, ob die WM-Endrunde in den Ferien ist. Als sie das verneinte, sagte Bente: „YOLO“, was bei uns bedeutet: You only live once! Das habe ich auch meiner Mannschaft eingetrichtert, dass man als Spieler nicht so viele Chancen bekommt, an Weltmeisterschaften teilzunehmen.“ Es hat gewirkt, Jochen Schöps & Co überzeugten in allen Elementen und in allen Situationen. Deutschland setzte die Gegner mit dem Aufschlag unter Druck und bot anschließend eine sehr bewegliche und effektive Block-Abwehrformation auf. Und im Angriff lastet längst nicht alles auf Georg Grozer, auch wenn seine Aufschläge und Angriffe stets ein Raunen begleitet. Denis Kaliberda und Christian Fromm haben sich in Italien enorm weiter entwickelt und übernehmen viel Verantwortung. Eingesetzt wurden sie überwiegend von Lukas Kampa, der variabel zuspielte und für den Gegner schwer auszurechnen ist. 
 
Und dennoch gibt es einen Wermutstropfen: Einige Zuschauer beklagten sich über die „Kurzarbeit“ der DVV-Männer. Allen kann man es einfach nicht Recht machen… Am besten heißt es deshalb, ab Ende Mai die DVV-Männer im Rahmen der World League gegen Japan (23.-25. Mai), Frankreich (6.-8. Juni) und Argentinien (20.-22. Juni, alle Orte noch offen) zu unterstützen. Alles WM-Teilnehmer und deswegen höchst interessant auch mit Blick auf den Saisonhöhepunkt, die WM-Endrunde in Polen (3.-21. September).
 
Quelle: DVV



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