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Extra-Schichten für den Tabellenführer gegen Rottenburg

Kein leichtes Spiel hatte der Deutsche Meister Berlin beim TV Rottenburg. Vor 2000 Zuschauern in der Paul Horn-Arena Tübingen gaben die Gäste den ersten Satz ab und entschieden zwei weitere Sätze erst in der Verlängerung für sich. "Wir haben Berlin alles abverlangt. Die haben gespürt, dass sie hier verlieren können", sagte TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger nach einem sehr guten Spiel seiner Mannschaft. Sein Gegenüber, BR Volleys-Trainer Marc Lebedew holte erstmal tief Luft und war sichtlich erleichtert über den Auswärtssieg: "Wir waren heute die glücklichere Mannschaft. Das muss man so sagen."

Der TVR startete furios ins Spiel und schon nach wenigen Minuten spielte der Hallen-DJ Kai Kleefisch "Oh, wie ist das schön ein". Da führte der TV Rottenburg schon 6:2 und hatte zuvor drei Mal in Folge die langen Berliner Angreifer abgeblockt. Verkehrte Welt: Nicht der Tabellenführer machte das Spiel, sondern das junge Team aus Rottenburg, das wieder einmal eine schöne mannschaftliche Geschlossenheit zeigte. Im Angriff übernahmen Dirk Mehlberg und Markus Pielmeier das Ruder und ein Klassenunterschied war nicht zu sehen. Am Ende wurde der Satz zwar nochmals enger, aber Pielmeier nutzte seine Chance gegen den Berliner 3er-Block zum 25:22.

Mit weniger Fehler fanden anschließend die Gäste ins Spiel und erspielten sich die Führung im zweiten Satz. Kawika Shoji spielte viele Bälle über die Mitte, die teilweise krachend im Rottenburger Feld einschlugen. Auch Alexander Spirovski spielte stark auf der Diagonalen und Paul Carroll durfte sich eine Spielpause gönnen. Der Satz ging mit 25:18 klar an Berlin.

In der Satzpause erhielt der TV Rottenburg für seine herausragende Nachwuchsarbeit das "Grüne Band" verliehen und genauso selbstbewusst traten die Rottenburger danach wieder an. Mit variablem Spiel und starker Abwehr machten sie deutlich, dass sie zurecht im Mittelfeld der Bundesligatabelle stehen und auch Teams wie Haching und Berlin nicht fürchten müssen. Im dritten und vierten Durchgang gab's Satzbälle für Rottenburg und die Chance, Berlin in den Tiebreak zu zwingen, war mehrmals da. Denkbar knapp und nicht nur für die eigenen Fans "unglücklich" ging das letzte Spiel der Bundesliga-Hinrunde an Berlin.

>Pressemitteilung Grünes Band<

Norbert Vollmer, TV Rottenburg



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