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Experimente führen zum Sieg

Zeit zum experimentieren für die Häfler Volleyballer: mit 3:0 (25:20, 28:26, 25:22) besiegten sie am Samstagabend die Mannschaft des Moerser SC in 85 Spielminuten. Zum wertvollsten Spieler wurden auf Häfler Seite Diagonalangreifer Ventzislav Simeonov und auf Moerser Seite Libero Oskar Rodriguez gewählt.
 
Dabei startete der VfB mit ungewohnter Aufstellung: Mittelblocker Matthew Denmark rückte für den krankheitsbedingt fehlenden Max Günthör in die Startsechs und Diagonalangreifer Thomas Zass wurde von VfB-Trainer Stelian Moculescu über Außen-Annahme eingesetzt. „Jetzt haben wir Zeit auszuprobieren“, sagte Moculescu. „Zass könnte ein Spieler sein, der auf Grund seiner Dynamik perfekt über Außen spielt. Mit dem ersten Versuch bin ich vollkommen zufrieden.“
 
Herausheben wollte Moculescu aber noch einen ganz anderen Spieler. Diagonalangreifer Ventzislav Simeonov verwandelte 18 Punkte für Friedrichshafen und wurde damit zum wertvollsten Spieler gekürt. „Ventzi hat große Verantwortung übernommen und wichtige Punkte gemacht“, so Moculescu. Eine Aufschlagserie von Simeonov brachte die Häfler, die bis dahin im ersten Satz auf Augenhöhe mit Moers spielten, in eine komfortable vier-Punkteführung, die sie bis Satzende verteidigten (25:21).
 
Den zweiten Satz dominierten die Häfler lange Zeit (8:6, 16:8). Eine gute Annahme erlaubte einen schnellen Aufbau und Zuspieler Zatko setzte seine Angreifer abwechslungsreich in Szene. Zwei Asse von Tom Weber ließen Idi und Nikola Rosic in der Annahme allerdings schlecht aussehen und Moers zog auf 19:16 heran: Moculescu reagierte, nahm Zass aus der Annahme und gab Ex-YoungStar Yannick Harms eine kurzfristige Chance. Dennoch brauchte der VfB gleich fünf Versuche, um den Ball zum Satzgewinn (28:26) zu verwandeln. „Wenn du Blödsinn machst, dann kann das passieren“, urteilte Moculescu nach dem Spiel. „Jedoch sollte es nicht passieren und daran arbeiten wir.“
 
Durchgang drei gestaltete sich den Punkten nach eindeutig (8:4, 16:11). Friedrichshafen ließ Moers zu keiner Zeit mehr als drei Punkte an sich heran. Joao José schließlich verwandelte im zweiten Versuch den Matchball zum 25:22. „Wir müssen mit kleinen Schritten anfangen“, sagte Moculescu am Ende der Partie. „Die Jungs haben sich heute gut präsentiert. Darauf werden wir aufbauen - das ist sicher!“
 
Statistik:
VfB Friedrichshafen
Aufschlag 9 Punkte, Annahme 57% (37% perfekt), Angriff 43 Punkte (46%), Block 4 Punkte 

Rosic L, Trolle-Bonnesen, Denmark 3, Zass 8, Zatko 2, José 11, Simeonov 18, Idi 13, Harms, nicht eingesetzt: Rivera, Späth, Jovovic
 
Moerser SC
Aufschlag 7 Punkte, Annahme 45% (18% perfekt), Angriff 37 Punkte (45%), Block 7 Punkte
Janssen, Broshog 7, Rodriguez L, Wegter 6, Keir 17, Klingner 5 1, Weber 4, Gommans 11, Freriks 1, nicht eingesetzt: Neumann, Schattenberg
 
Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
Bundesliga: 8.12.2012 (19.30 Uhr) VfB Friedrichshafen – Moerser SC
Champions League: 12.12.2012 (20.30 Uhr) VfB FN – Hypo Tirol Innsbruck (AUT)
Bundesliga: 15.12.2012 (20 Uhr) VC Dresden – VfB Friedrichshafen

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Ungewohnte Position für Diagonalangreifer Thomas Zass: Im Spiel gegen Moers wurde er von Trainer Stelian Moculescu über Außen-Annahme eingesetzt (Fotohinweis: Günter Kram)
 
Gesa Katz, Pressestelle VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH



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