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CEV Champions League: Ohne Druck gegen Kazan

Kazan (gek). Pünktlich um fünf Uhr in der früh reihen sich die Autos auf dem Parkplatz der ZF Arena und die Spieler des VfB Friedrichshafen steigen in den Mannschaftsbus Richtung München, um von dort mit dem Flieger um 10 Uhr über Moskau nach Kazan zu reisen. Am Mittwoch (5. Dezember, 17 Uhr MEZ) treffen sie dort in der 2013 CEV Champions League auf Titelverteidiger Zenit Kazan aus Russland, der in der Vorrundengruppe A bisher keinen einzigen Satz abgegeben hat.

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Freut sich auf die Begegnung mit Zenit Kazan und will den Ball im Spiel halten: VfB-Mittelblokcer Matthew Denmark (Fotohinweis: Günter Kram)
 

Für VfB-Mittelblocker Matthew Denmark ist es bereits das vierte Mal in seiner Karriere, dass er in die Hauptstadt der russischen Republik Tartastan reist. „Zwei Mal war ich mit dem VfB schon dort und einmal mit Almeria“, erinnert sich Denmark. „Das ist zwar schön, weil du dich dort fast schon heimisch fühlst – du kennst das Hotel, die Halle und die Umgebung. Ich würde aber auch gerne mal woanders spielen.“ Denmark freut sich dennoch auf die Begegnung und Kazan: „Mit David Lee, den Kazan neu verpflichtet hat, habe ich schon einige Male in der Nationalmannschaft gespielt und auch Matthew Anderson kenne ich. Es wird toll die beiden wieder zu sehen.“
 
Neben Anderson spielen allein sechs Olympiateilnehmer und –sieger im Team des Titelverteidigers. Für Friedrichshafen kommt es vor allem darauf an, die druckvollen Aufschläge in den Griff zu bekommen und dann mit schnellem Spiel gegen die langen Blockspieler - Mittelblocker Nikolay Apalikov und Alexander Volkov sind 2,07 Meter und 2,10 Meter lang - zu punkten. Zudem müssen die VfB-Akteure ihrerseits mit dem Service so viel Druck machen, dass Kazans Annahme ins Wackeln gerät.
 
Ein schwieriges Unterfangen, musste der VfB sich im Hinspiel schon vor heimischer Kulisse mit 0:3 (17:25, 21:25, 22:25) geschlagen geben. „Wenn es uns gelingt, den Sideout zu halten und selbst mit dem Aufschlag Druck zu machen, können wir das Spiel vielleicht offen halten“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Wenn Du jedoch eine Chance gegen Kazan bekommst, dann musst Du sie nutzen und genau das wollen wir.“
 
Der VfB hat durch die Niederlage in Knack Roeselare (1:3) und den knappen Gewinn sowohl gegen Roeselare (3:2) als auch gegen Innsbruck (3:2) zwar noch eine theoretische Chance, in die Play-Offs einzuziehen, daran denken mag momentan aber niemand. „Wir dürfen uns selbst nicht unter Druck setzen“, sagt Denmark. „Niemand erwartet einen Sieg von uns, und genau deswegen können wir dies als Chance nutzen uns als Team zu präsentieren und dadurch so gut wie möglich zu spielen.“
 
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Public Viewing:
Der Spiel zwischen Zenit Kazan und dem VfB Friedrichshafen in der 2013 CEV Volleyball Champions League wird live im Foyer der ZF Arena übertragen. Am Mittwoch (5. Dezember) ist das Foyer der ZF Arena 16.30 Uhr für alle Anhänger und Fans des VfB Friedrichshafen geöffnet, um gemeinsam das Team in Russland zu unterstützen. Der Eintritt ist frei.
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Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
Bundesliga: 8.12.2012 (19.30 Uhr) VfB Friedrichshafen – Moerser SC
Champions League: 12.12.2012 (20.30 Uhr) VfB Friedrichshafen – Hypo Tirol Innsbruck (AUT)
Bundesliga: 15.12.2012 (20 Uhr) VC Dresden – VfB Friedrichshafen
 
Gesa Katz, Pressestelle VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH



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