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VfB Friedrichshafen: Das Spiel aus der Hand gegeben

2:3 (23:25, 25:21, 25:22, 20:25, 12:15) Niederlage für den VfB Friedrichshafen. Im Spiel gegen Generali Haching zeigten die Häfler knapp drei Sätze lang eine gute Leistung, bevor sie die Kontrolle abgaben und Haching die Chance zum Sieg im fünften Durchgang nutzte

2012_11_25_internet


Unterhaching (gek). Laut jubelnd steht Max Günthör vor den über 70 mitgereisten Bluebears, den Fans des VfB Friedrichshafen, und lässt sich nach einem erfolgreichen Angriff feiern. „Eigentlich haben wir drei Sätze wirklich gut gespielt“, sagte er. Doch am Ende jubelte dann doch wieder der Gegner. Am Sonntagnachmittag ging der VfB Friedrichshafen gegen den direkten Tabellennachbarn Generali Haching über die volle Distanz und verlor dennoch mit 2:3 (23:25, 25:21, 25:22, 20:25, 12:15). Damit bleiben die Häfler weiterhin hinter Berlin und Haching auf dem dritten Tabellenplatz. 





Foto: Trotz 25 Angriffspunkten von Ventzislav Simeonov unterlag der VfB dem Team von Generali Haching
Fotohinweis: Katz


Der VfB startete mit Idi und Jose Rivera über Außen-Annahme, Max Günthör und Joao José über Mitte, Ventzislav Simeonov über Diagonal, Juraj Zatko im Zuspiel und Libero Nikola Rosic zurückhaltend in die Partie. Druckvolle Aufschläge und ein guter Block gaben den Häflern Selbstvertrauen, sodass sie die Durchgänge zwei und drei für sich entschieden. Auch im vierten Satz führte der VfB lange Zeit, bis beim 11:8 zwei gelbe Karten zu Diskussionen führten und Haching die Fäden in die Hand nahm. 

„Ob die beiden Karten berechtigt sind, ist egal“, sagte Günthör. „Du musst nur weiterspielen.“ Wegen eines aggressiven Jubels der Hachinger waren Generali-Mittelblocker Matias Raymaekers und VfB-Routinier Idi am Netz aneinander geraten. Daraufhin zückte der Schiedsrichter erst in die eine, dann in die andere Richtung die gelbe Karte. Die Häfler, die bis dahin vor allem im Block – hier erzielten sie 15, Haching nur sechs Punkte – überzeugten, gaben die Partie aus den Händen und verspielten ihre Drei-Punkteführung. „Bis zu dem Punkt haben wir wirklich sehr gut gespielt“, sagt Günthör. „Wir waren gut im Block gestanden, haben ordentlich verteidigt und mit viel Druck aufgeschlagen“, ergänzt der Mittelblocker. 

Doch Haching profitierte von der kurzen Pause, die durch die Diskussion entstand, und  drehte das Spiel zu seinen Gunsten. „Wir haben zum Schluss mit der Brechstange gespielt“, sagte Max Günthör, „und dann kannst du kein Spiel gewinnen. Wenn du Haching die Chance in eigener Halle gibst, dann nutzen sie diese auch.“ Und so jubelte Günthör zwar bei jedem Punkt der Häfler, letztlich feierten die anderen aber den Sieg. 
 

VfB Friedrichshafen:
Aufschlag 1 Punkte, Annahme 53% (24% perfekt), Angriff 51 Punkte (50%), Block 15 Punkte
Rivera 5, Späth, Rosic L, Denmark, Zass, Günthör 13, Jovovic, Zatko, José 10, Simeonov 25, Idi 14, nicht eingesetzt: Trolle Bonnesen, Harms

Generali Haching:
Aufschlag 6 Punkte, Annahme 61% (31% perfekt), Angriff 67 Punkte (50%), Block 6 Punkte
Steuerwald, Raymaekers 13, Snippe 22, Skladany 4, Hirsch, Shumov 2,  Hupka, Friedrich, Dünnes 27, Shafranovich 11, Prüsener L

Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
DVV-Pokal: 28.11.2012 (19.30 Uhr) evivo Düren – VfB Friedrichshafen
Bundesliga: 1.12.2012 (19.30 Uhr) VfB Friedrichshafen – evivo Düren
Champions League: 5.12.2012 (19 Uhr) Zenit Kazan (Russland) – VfB Friedrichshafen

Gesa Katz, Pressestelle VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH



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