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VfB Friedrichshafen: Ein Spiel auf des Messers Schneide

Entscheidung vertagt: Der VfB Friedrichshafen hat in seinem vierten Spiel in der 2013 CEV Champions League seine theoretische Chance auf Platz zwei in der Vorrundengruppe A gewahrt. Im Spiel gegen den belgischen Klub Knack Roeselare gewann das Team von Trainer Stelian Moculescu knapp mit 3:2 (15:25, 20:25, 25:18, 25:22, 16:14)


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Foto:Wurde zum Matchwinner: Yannick Harms kam im zweiten Satz ins Spiel und schaffte es, das Spiel ab dem dritten Satz zu Gunsten des VfB zu kippen
Fotohinweis:  Kram


Mit einer Serie von schnellen Angriffen und viel Energie starteten beide Teams in das für die Häfler so wichtige Rückrundenspiel. Dabei setzte VfB-Trainer Stelian Moculescu auf Idi und Jose Rivera über Außen-Annahme, Joao José und Max Günthör im Mittelblock, Thomas Zass über Diagonal, Nikola Jovovic im Zuspiel und Nikola Rosic als Libero. 

Doch die Belgier erwischten den besseren Start und der VfB geriet schnell in die Rolle des Verfolgers (4:8, 9:16). Trotz der Einwechselungen von Zuspieler Juraj Zatko für Jovovic, Diagonalangreifer Ventzislav Simeonov für Zass und Außenangreifer Yannick Harms für Idi fand der VfB keinen Weg, um die schnellen Angriffe von Roeselare unter Kontrolle zu bekommen (15:25).

Auch in Durchgang zwei hatten die Häfler keine Antwort auf das konzentrierte und sichere Agieren der Belgier (2:8, 6:16). Moculescu wechselte erneut erst Harms für Idi und dann Thilo Späth für Jose Rivera ein. Die folgende Aufholjagd jedoch begann zu spät: Zwei Punkte fehlten den Belgiern zum zweiten Satzgewinn, doch Friedrichshafen bäumte sich auf. Vier Punkte in Folge nahmen sie Roeselare ab, bevor diese zum Satzball aufschlugen und ihn im zweiten Versuch auch verwandelten (20:25). 

Es schien, als stünde dann im dritten Satz eine andere Mannschaft auf Seiten des Häfler Spielfelds. Mit vielen Emotionen feierten sie jeden der einzelnen Punkte, den sie gegen Roeselare für sich entschieden. Dabei wurden sie nicht nur konstanter in der Annahme, sondern schafften es auch den Block der Belgier auseinander zu spielen und damit im Angriff effektiv zu punkten (7:8, 16:9, 25:18). 

Zum wahren Krimi gestaltete sich Durchgang vier: Lange Zeit lagen die Häfler in Führung (8:6, 16:13), ließen zum Ende hin jedoch einige Ungenauigkeiten ins Spiel kommen und mussten sich den Sieg hart erkämpfen (22:20, 25:22). Es ging über die volle Distanz: die Häfler suchten die Entscheidung, ließen diese jedoch lange offen (5:5, 10:9, 14:14). Ein Angriff von Rivera, der zwar geblockt wurde, von dort aber ins Aus ging, ließ nicht nur die Häfler, sondern auch 2600 Zuschauer in der ZF Arena zum Sieg im fünften jubeln. 

„Im ersten und zweiten Satz haben wir eigentlich nicht stattgefunden“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Yannick hat das Spiel gekippt, als er im dritten Satz reinkam“, war Moculescu über seinen 18-jährigen Schützling zufrieden. „Die Annahme war entscheidend, mit dem Rest war ich eigentlich auch schon vorher zufrieden.“
 

Statistik: 

VfB Friedrichshafen

Aufschlag 4 Punkte, Annahme 41% (20% perfekt), Angriff 60 Punkte (52%), Block 16 Punkte

Rivera 13, Späth 1, Rosic L, Denmark, Zass 2, Günthör 12, Jovovic, Zatko, José 15, Simeonov 30, Idi, Harms 6



Knack Roeselare

Aufschlag 9 Punkte, Annahme 49% (24% perfekt), Angriff 52 Punkte (47%), Block 14 Punkte 
Dejonckheere L, Tuerlinckx 19, Paulides 11, D´Hulst, Coolman 8, Westphal 14, Claes 14, Van Hirtum 1, Tervaportti 6, Rosseaux 2, nicht eingesetzt: Calleber


Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
Bundesliga: 17.11.2012 (19.30 Uhr) VfB Friedrichshafen – TV Rottenburg
Champions League: 21.11.2012 (20.30 Uhr) VfB FN – Knack Roeselare (Belgien)
Bundesliga: 25.11.2012 (16 Uhr) Generali Haching – VfB Friedrichshafen

Gesa Katz, Pressestelle VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH



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