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TVR hatte Satzerfolg in Friedrichhafen selbst in der Hand

Am Ende hat es wieder nicht für einen verdienten Satzerfolg am Bodensee für die junge TVR-Truppe gereicht. Im Schwabenderby unterlagen die Bischofstädter am Samstagabend gegen den Volleyball-Riesen VfB Friedrichshafen in 76 Minuten mit 0:3 (14:25, 18:25, 23:25). Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand Rottenburg vor 2.300 Zuschauern, darunter ein gutes Dutzend TVR-Anhänger, in der ZF Arena immer besser ins Spiel und war am Satzerfolg in Friedrichshafen so nah dran, wie noch nie.
„Es war stark, wie das Team immer besser ins Spiel fand und im dritten Satz das Geschehen über weite Strecken dominiert hat. Wir haben es leider mit unnötigen Fehlern selbst versäumt, den Satz zu holen“ sagte TVR Kult-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger nach der Partie.
 
Für den TVR ersetzte erneut der Ex-Häfler Sven Metzger den noch angeschlagenen Kapitän René Bahlburg auf der Außenposition, der VfB schickte seine Stammformation in’s Rennen. Nach der Niederlage unter der Woche in der Champions League, war der VfB auf Wiedergutmachung aus und dies zeigte sich im ersten Durchgang deutlich. Aus einer ganz starken Annahme heraus hatte der Gast keine Chance gegen den amtierenden Pokalsieger. „Es ist immer schwer in der weitläufigen ZF-Arena zu spielen, es dauerte ein Weilchen bis wir die Orientierung gefunden haben“ sagte Müller-Angstenberger nach der Partie. Die Heimspielstätte des VfB ist enorm groß, was es für gegnerischen Teams immer schwer macht, dort zu spielen.
 
Die Akklimatisation des Tabellensechsten dauerte bis in den zweiten Satz, den der TVR lange ausgeglichen gestalten konnte. Für Sven Metzger durfte René Bahlburg einige Zeit auf’s Feld um wieder Wettkampfpraxis zu bekommen, nachdem er sich beim Spiel gegen Düren Anfang November am Sprunggelenk verletzte und in einer Woche gegen Moers wieder voll einsatzfähig sein soll. Bis zur zweiten technischen Auszeit war der Satz offen (14:16), dann legte der Serienmeister eine Schippe drauf und schaffte die Vorentscheidung (14:21). Mittlerweile mit Nico Zager und dem weiteren Ex-Häfler Federico Cipollone auf dem Feld ging Durchgang zwei mit
18:25 an den VfB.
 
Im dritten Satz schickte Müller-Angstenberger Tibor Filo für Hans Cipowicz aufs Feld, Sven Metzger und der starke Federico Cipollone erhielten ebenfalls weiterhin große Spielanteile. Ein nun locker und befreit aufspielender TVR war nun endgültig im Spiel angekommen und setzte sich über 9:5 und 13:7 auf 16:11 ab. „Es war stark, wie das Team immer besser ins Spiel fand und im dritten Satz das Geschehen über weite Strecken dominiert hat,“ sagte TVR-Coach Müller-Angstenberger, „wir haben alle unsere Tugenden in die Waagschale geworfen und Friedrichshafen unter Druck gesetzt.“ Dass es nichts wurde mit dem ersten Satzerfolg seiner Mannschaft am Bodensee ärgerte den Trainer zwar, „aber wir machen schnell einen Strich unter die Partie, die anstehenden Aufgaben sind viel wichtiger.“
 
Zu den besten Spielern der Begegnung wählten die Trainer Max Günthör vom VfB und Federico Cipollone vom TVR. Für den 18-jährigen Zuspieler war es die erste MVP-Medaille seiner noch jungen Karriere. Topscorer der Partie war TVR-Diagonalangreifer Markus Pielmeier mit 14 Zählern, beim VfB punkteten vier Spieler zweistellig.
 
Der 40-jährige TVR-Trainer war nach der Partie gleich wieder zu Scherzen
aufgelegt: „Es ist doch schön, dass ich dank der Niederlage als Trainer beim TVR weitermachen darf“. Vor der Saison hatte er angekündigt, dass er und sein Kollege Oliver Heiming bei einem Sieg in Friedrichshafen sofort ihre Karriere beenden würden. Man darf sich also auf ein Wiedersehen mit den beiden am kommenden Samstag, 24. November 2012 um 20 Uhr in der Paul Horn-Arena freuen, wenn der Moerser SC sich die Ehre in Tübingen gibt.

Philipp Vollmer, TVR Volleyball GmbH



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