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VfB Friedrichshafen: Ganz ohne Druck gegen den Champions-League-Sieger

Erstes Heimspiel in der 2013 CEV Volleyball Champions League für den VfB Friedrichshafen: Am Mittwoch (31. Oktober, 20.30 Uhr) empfängt der Deutsche Pokalsieger Russlands Champion Zenit Kazan und damit gleichzeitig den amtierenden Champions-League-Sieger.  „Wir haben Respekt vor der Mannschaft und ihrer Leistung“, sagt Außenangreifer Idi. „Dennoch müssen wir uns auf uns selbst konzentrieren.


Angriff_joao_internetFriedrichshafen (gek). Es war die große Überraschung der vergangenen Saison: Exakt 113 Minuten waren gespielt, als Zuspieler Juraj Zatko abspringt, den Ball per Einhandfinte in der anderen Spielhälfte versenkt und damit den russischen Meister Zenit Kazan vor heimischer Kulisse bezwingt. Später kann Friedrichshafen als einzige Mannschaft im gesamten Wettbewerb von sich behaupten den Champions-League-Sieger bezwungen zu haben. 
Wenn der VfB Friedrichshafen am Mittwochabend (31. Oktober, 20.30 Uhr) eben diese Übermannschaft der vergangenen Saison zum ersten Heimspiel in der 2013 CEV Champions League empfängt, werden viele an diesen Tag vor knapp 10 Monaten zurückdenken. „Das war für uns etwas einmaliges, an das wir gerne denken“, sagt VfB-Außenangreifer Idi. „Jedoch dürfen wir nicht zurückschauen, sondern müssen nach vorne sehen und uns auf uns selbst konzentrieren.“

VfB-Kapitän Joao José setzt sich im Block gegen seinen Gegner durch. Das muss auch im Spiel gegen Kazan gelingen (Fotohinweis: Günter Kram)
 
Einen Sieg, wenn auch einen knappen, können die Häfler  im Auftaktspiel der Champions League gegen Hypo Tirol Innsbruck schon auf ihrem Konto verbuchen, doch auch Russlands Meister, der in dieser Saison seinen Titel in der Champions League verteidigen will, hat Rückenwind. Kazan startete am vergangenen Mittwoch mit einem klaren 3:0 über Knack Roeselare (Belgien) in die europäische Königklasse. „Kazan spielt in dieser Gruppe außer Konkurrenz“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Wir müssen uns gut präsentieren, dürfen aber nicht zu viel erwarten.“ 
 
Einer, der auf Wiedergutmachung gegen Kazan hofft, ist Diagonalangreifer Ventzislav Simeonov. Der Italiener, der 2008 bei Copra Nord Meccanica Piacenza unter Vertrag stand musste wegen einer Verletzung im Champions-League-Finale von der Tribüne aus zusehen, wie sein Team den Russen mit 1:3 unterlag. „Ich bin froh, dass ich diesmal selbst eingreifen kann“, sagt Simeonov. „Denn schön war das nicht, nicht eingreifen zu können.“
 

Nicht viel besser lief es für Friedrichshafen bei den Duellen in der Saison 2011/2012. Zwar können sich die Häfler auf ihren viel umjubelten Sieg am 18. Januar 2012 berufen, doch die anderen Begegnungen waren eindeutiger: Am 19. November unterlag der VfB in Kazan mit 0:3. In der Runde der besten Sechs verloren die Häfler dann am 22. Februar 2012 zuerst in Kazan mit 0:3 bevor sie eine Woche später, am 28. Februar, vor heimischer Kulisse ebenfalls mit 0:3 unterlagen. 

Damals wie jetzt kommt es darauf an, die druckvollen Aufschläge in den Griff zu bekommen und dann mit schnellem Spiel gegen die langen Blockspieler - Mittelblocker Nikolay Apalikov und Alexander Volkov sind 2,07 Meter und 2,10 Meter lang - zu punkten. Zudem müssen die VfB-Akteure ihrerseits mit dem Service so viel Druck machen, dass Kazans Annahme ins Wackeln gerät. Ein schwieriges Unterfangen, zumal es bei den Leistungsträgern in Kazan lediglich eine personelle Veränderung gab. Der US-Amerikaner William Reid Priddy wechselte zum türkischen Klub Halkbank Ankara, dafür rückte sein jüngerer Nationalmannschaftskollege Matthew Anderson in den Kader der Russen. 
 
„Wenn es uns gelingt, den Sideout zu halten und selbst mit dem Aufschlag Druck zu machen, können wir das Spiel vielleicht offen halten“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Auf mehr zu spekulieren, wäre vermessen. Da müssen wir uns einen Hauch von Realismus bewahren.“
 
Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
Bundesliga: 3.11.2012 (19.30 Uhr) VfB Friedrichshafen – CV Mitteldeutschland
DVV-Pokal: 7.11.2012 (20 Uhr) VfB Friedrichshafen – Netzhoppers KW Bestensee
Bundesliga: 9.11.2012 (19 Uhr) Netzhoppers KW Bestensee – VfB Friedrichshafen
Bundesliga: 10.11.2012 (19 Uhr) VCO Berlin – VfB Friedrichshafen
 
Gesa Katz, Pressestelle VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH



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