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Bericht Bundespokal in Erfurt, Verbandskader weiblich

6 Nominierungen für die Bundeskadersichtung !!

Mit einem etwas enttäuschenden 6. Platz endete der erste Bundespokal, welcher vom 19. – 21. Oktober in Erfurt / Thüringen statt fand. Dagegen steht eine sensationelle Nominierungsquote von 6 Athletinnen aus Württemberg, welcher der Bundesnachwuchstrainer Jens Tietböhl nach Kienbaum Mitte November zur Bundeskadersichtung eingeladen hat.

Mit der Absage von Sophia Bodlee und der Verletzung von Lena Große-Scharmann wurde die Erwartungshaltung der Trainer zwar etwas gedämpft, jedoch blieb das Minimalziel ein Platz unter den ersten 6 Mannschaften zu erreichen bestehen.
Die Anreise am Donnerstag verlief bei viel Verkehr etwas stressig, jedoch lief das Abschlußtraining am Donnerstag abend vielversprechend. Die Mädchen waren topmotiviert und trainierten entsprechend engagiert und gut. Unsere Unterkunft in der Jugendherberge Weimar bot die notwendige Ruhe, um ausgeschlafen die anstrengenden Wettkampftage zu bestreiten.

Nach Erfurt zur Spielhalle mussten wir jeden Morgen ca. 30 Minuten Fahrt einplanen, aber der Turnierbeginn um 12.00 Uhr räumte uns noch einen geruhsamen Vormittag ein.
In der Vorrunde trafen wir auf die Teams aus Thüringen und Südbaden, welche man im zurückliegenden Jahr öfters geschlagen, jedoch auch den einen oder anderen Satz abgegeben hatte. Die Thüringerinnen schlugen im ersten Spiel Südbaden ganz klar und waren so richtig in Schwung. Die Gegenwehr der VLW-Mädels war zwar da, jedoch schaffte Thüringen mühelos einen 2:0 Sieg (-18, -14). Eklatante Zuspielfehler aller Zuspielerinnen zwangen den Trainer zur Umstellung. Er beorderte zum zweiten Spiel Alessia di Rosa ins Zuspiel, was sich auch gleich im ersten Satzgewinn (25:18) auszahlte. Danach riss unverständlicherweise der Faden und man verlor den zweiten Satz und auch den Tie-Break gegen Südbanden recht deutlich. Schon in diesem Spiel war eine hohe Eigenfehlerquote ein wichtiger Grund der Erfolglosigkeit.

Das Überkreuz-Spiel am Samstag vormittag gegen Rheinland-Pfalz musste also unbedingt gewonnen werden, wollte man sich noch die Chance auf eine Medaille wahren. Vom ersten Punkt an lagen die Württembergerinnen vorne und gewannen den ersten Satz mit 25:20. Im zweiten Satz wurde dann wirklich sehr gutes Volleyball gezeigt. Über 8:1 und 16:7 gewann man den Satz mit 25:14 und das Spiel mit 2:0.

Nun konnte das Turnier also endlich beginnen, dachten wohl viele der zahlreich mitgereisten  Eltern auf der Tribüne. Und der Start in die Zwischenrunde gegen Thüringen verlief dann auch vielversprechend. Die Niederlage in der Vorrunde gegen Thüringen wollte man vergessen machen und die Mädchen spielten mit dem Schwung aus dem vorigen Spiel weiter. Jeder Punkt wurde umkämpft und nach 2 eigenen Sätzbällen verlor man unglücklich mit 27:29 und auch im zweiten Satz hielt man lange das Spiel offen. Trotzdem stand eine 0:2 Niederlage zu Buche und das Halbfinale war somit ganz weit weg denn im nächsten Spiel wartete das wohl stärkste Team – der spätere Bundespokalsieger Hessen.

Ohne Satzgewinnchance verkauften sich die VLWlerinnen trotzdem teuer, verloren mit 0:2
(-19,-17)  und spielten somit am Sonntag früh um Platz 5 – nochmals gegen Südbaden.
Die vorgenommen Revanche klappte jedoch nicht und eine völlig enttäuschende und indsikutable Leistung brachte eine 0:2 Niederlage.
 
Sportlich steht auf der einen Seite nun also der etwas enttäuschende 6. Platz auf der anderen Seite gibt es dafür eine sensationelle Nominierungsquote für die Bundeskadersichtung in Kienbaum.
6 Spielerinnenwurden von Bundestrainer Jens Tietböhl zum Sichtungslehrgang nominiert:
Alessia di Rosa                      VC Stuttgart
Lena Große-Scharmann       VC Stuttgart
Antonia Steinbach                  SG Waldenburg / VC Stuttgart
Anna-Maria Hetzel                 TSV Mutlangen
Christina Spägele                   VfB Friedrichshafen/TG Bad Waldsee
Pauline Kemper                     TSB Ravensburg
 
Wie dieser Bundespokal einzuordnen ist, ist momentan noch schwer einzuschätzen. Die Nominierung zeigt, daß auf jeden Fall viel Potenzial in der Mannschaft steckt. Dies gilt es nun im nächsten Jahr weiter zu fördern aber auch viel von den Spielerinnen einzufordern, damit der nächste Bundespokal sportlich erfolgreicher verlaufen kann.


Foto: Gaetano di Rosa
 
 
Für den VLW spielten:
Alessia di Rosa                      VC Stuttgart
Lena Große-Scharmann       VC Stuttgart
Antonia Steinbach                  SG Waldenburg / VC Stuttgart
Anna-Maria Hetzel                 TSV Mutlangen
Christina Spägele                   VfB Friedrichshafen/TG Bad Waldsee
Pauline Kemper                     TSB Ravensburg
Franka Welsch                       TV Rottenburg
Julia Wenzel                           VC Stuttgart
Hannah Elsenhans                 TV Rottenburg
Laura Villing                           VC Stuttgart
Katharina Funk                      TSV Mutlangen
Hanah Launer                        TSB Ravensburg
 
 
Rainer Eichhorn Verbandstrainer weiblich
 



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