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London 2012: Deutschland mit sicherem Pflichtsieg

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Foto FIVB: Deutschland hatte die deutliche Netzhoheit gegen Tunesien und war auch sonst überlegen

Deutschland erfüllt die Pflichtaufgabe gegen weiter sieglose Tunesier und gewinnt das vorletzte Gruppenspiel 3:0 (25:15; 25:16; 25:16). Punktbester deutscher Spieler war Denis Kaliberda mit 13 Zählern. Dazu punkteten drei weitere Spieler zweistellig (Popp, Böhme, Grozer). Auf tunesischer Seite fiel Hamza Nagga mit 14 Punkten auf. Deutschland erhält sich somit die Chance, zum ersten Mal seit 40 Jahren, wieder in ein olympisches Viertelfinale einzuziehen.

Startaufstellung Deutschland: Kampa, Grozer, Günthör, Böhme, Popp, Kaliberda, Steuerwald
Startaufstellung Tunesien: Ben Cheikh, Kadhi, Moalla, Taouerghi, Nagga, Ben Hassine, Hfaiedh

Vital Heynen schickt die gleiche Aufstellung ins Spiel, die den Krimi gegen Europameister Serbien gewonnen hatte. Grozer und Böhme treffen sofort ihre Aufschläge und auch das Angriffsspiel passt, da die Annahme um Markus Steuerwald stabil kommt. Deutschland geht mit einer Führung in die erste Technische Auszeit (8:5). In der Folge wird deutlich, warum Tunesien bisher nicht über einen Satzerfolg gegen Serbien hinaus kam: einige technische Fehler sowie Abstimmungsprobleme nach der Abwehr verschaffen dem deutschen Team einfache Punkte (13:9, Auszeit). Eine schöne Aufschlagserie von Marcus Popp sowie gute Blockarbeit (Böhme, Günthör, Grozer) bringen die deutliche Führung und die Vorentscheidung im Satz (19:12). Auch die zweite Auszeit und einige Spielerwechsel des tunesischen Trainers können die Wende nicht herbeiführen. Da Deutschland sehr wenig Fehler macht und kaum gefordert wird, gewinnen sie den ersten Satz deutlich mit 25:15.

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Foto FIVB: Abermals bester Blocker im Team: Max Günthör.

Unverändert startet die deutsche Mannschaft in den zweiten Abschnitt. Tunesien zeigt sich zu Beginn etwas stabiler, ist aber nicht in der Lage zu kontern, wenn Grozer und Co. den Druck erhöhen (Aufschlag, Block). Ein spektakulärer Ballwechsel, wahrscheinlich der längste des Turniers, geht jedoch an den Afrikavertreter, so dass der Rückstand überschaubar bleibt (7:9). Wie schon im Spiel gegen Serbien, ist es der deutsche Block, der immer wieder Breaks bringt und die tunesischen Angreifer zur Verzweiflung treibt. Vor allem Max Günthör agiert wieder bärenstark (vier Blockpunkte zu diesem Zeitpunkt). Deutschland holt sich ohne den ganz großen Volleyball zu zeigen, aber durch sehr disziplinierte Block-Feldabwehr auch den zweiten Satz mit 25:16.

Der Bundestrainer schickt die gleichen sieben Spieler aufs Feld, das Spiel soll konsequent zu Ende gespielt werden. Nach ausgeglichenem Start führt Deutschland „pünktlich“ zur Technischen Auszeit mit 8:6. In der Folge wächst der Vorsprung weiter an, die Punkte werden wieder über den Block sowie eine starke Aufschlagserie von Marcus Böhme erzielt. Der Wille des Gegners scheint jetzt endgültig gebrochen, Deutschland zieht davon (20:12). Denis Kaiberda überzeugt in dieser Phase, wie auch im gesamten Spiel, mit souveränen Angriffen und einer guten Quote (58 %). Der Doppelblock von Böhme/Popp bringt zahlreiche Satzbälle. Ein Angriffsfehler des tunesischen Außenangreifers besiegelt den Satzgewinn mit 25:16.

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Foto FIVB: Siegespose nach dem ganz lockeren 3:0-Sieg gegen Tunesien.

Deutschland erfüllt die Pflichtaufgabe souverän und siegt ohne Probleme mit 3:0. Dadurch rücken sie in Gruppe B auf Platz vier (fünf Punkte), der das Viertelfinale bedeuten würde. Eine konzentrierte Leistung und starkes Blockabwehrverhalten waren die Grundlage für den Erfolg. Im abschließenden Gruppenspiel geht es am Montag (23:00 Uhr) gegen Weltmeister Brasilien, das im heutigen Abendspiel (23:00 Uhr) Gegner Serbiens (vier Punkte) ist. Aus deutscher Sicht dürfen die Serben möglichst keinen Punkt mehr holen, um den Einzug ins Viertelfinale zu sichern.

Quelle: DVV

Statistik GER-TUN



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