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London 2012: Der 2. August wird der bislang wichtigste Tag in London

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Foto FIVB: Aktuell am Boden, jetzt ist Kampfgeist und Entschlossenheit gefragt: Jonathan Erdmann.

Der 2. August wird der bislang wichtigste Tag für die deutsche Volleyball-Fraktion in London. In gleich drei Spielen geht es darum, wohin die Reise für Sara Goller/Laura Ludwig, Jonathan Erdmann/Kay Matysik und die DVV-Männer geht. Goller/Ludwig treffen in ihrem letzten Gruppenspiel auf Wesselink/van Gestel (NED, 15.30 Uhr), die noch sieglosen Erdmann/Matysik auf die Venezolaner Fane/Hernandez (16.30 Uhr). Und die DVV-Männer spielen gegen Europameister Serbien (10.30 Uhr).

Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Russland und die USA ist etwas Ernüchterung eingekehrt in das Lager der DVV-Männer. Aber keine Resignation, denn allen war klar, dass die Olympischen Spiele in dieser „Hammergruppe“ kein Leichtes werden. Dass nach den beiden ersten Spielen die Null bei Punkten und Sätzen steht, hatte sich jeder anders vorgestellt. Dennoch ist Bundestrainer Vital Heynen optimistisch: „Ich habe gegen die USA einige kleine Fortschritte gesehen. Wenn wir gegen Serbien gewinnen, sind wir danach wieder eine andere Mannschaft.“ Die Serben konnten bislang auch nicht sonderlich überzeugen, der Aderlass mit Zuspieler Nikola Grbic und Diagonalangreifer Ivan Miljkovic ist groß. Bislang stehen ein 0:3 gegen die USA und ein 3:1 gegen Tunesien auf dem Konto. Für Georg Grozer gibt es nur eine Devise: „Gegen Serbien gilt es, das wird unser Endspiel.“ Dazu muss sich das Team vor allem im Angriff steigern, gegen die Russen war die Quote bei 41%, gegen die US-Boys gar nur bei 38%.

Der Begriff „Endspiel-Charakter“ trifft auch für die beiden Beach-Duos zu, wobei die Situation von Goller/Ludwig mit einer Bilanz von 1:1 weitaus komfortabler als für Erdmann/Matysik ist. Das deutsche Männer-Duo ist noch nicht im Turnier angekommen, vor allem die Leistung im zweiten Spiel gegen die dreifachen Europameister Nummerdor/Schuil war ein wenig Olympia „unwürdig“. Viele Fehler prägten das deutsche Spiel, die Niederländer mussten nicht viel machen. Das soll sich gegen die Venezolaner ändern (das Spiel findet nicht auf dem Center Court statt!), es ist ein wahres „Endspiel“ um Platz drei, der dann wohl die Teilnahme an den Play-offs (die schlechtesten vier Drittplatzierten spielen die letzten zwei Achtelfinalplätze aus) am Abend des 2. August (23.00 Uhr Frauen, 24.00 Uhr Männer) bedeutet. Trainer Christoph Dieckmann sagt: „Gegen Venezuela geht es darum, im Turnier anzukommen und dann im Turnier drin zu bleiben. Das wird nach dem Spiel gegen die Niederlande nicht einfach. Wir müssen den Schalter auf "0" stellen und "re-starten."

Das ist bei Goller/Ludwig nicht notwendig, denn die zweifachen Europameisterinnen boten nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen CAN bei der dramatischen 1:2-Niederlage gegen Talita/Antonelli (BRA) eine starke Leistung. Nur Nuancen gaben den Ausschlag zugunsten der Südamerikanerinnen. Um die Nerven aufreibenden Play-offs zu vermeiden, muss gegen die Niederländerinnen ein Sieg her. Die hatten sich erst bei der allerletzten Qualifikationschance, dem World Cup Finale, das London-Ticket gesichert. Die Bilanz spricht für das deutsche Duo, das die bislang zwei Begegnungen in diesem Jahr gewinnen konnte.

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