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Zwei Häfler Volleyballer bei den Olympischen Spielen

Der Traum ist wahr geworden: Nikola Rosic und Max Günthör vom VfB Friedrichshafen sind bei den Olympischen Spielen in London 2012 dabei. Mit Serbien und Deutschland starten sie ab Sonntag (29. Juli) in ihren Wettbewerb

Friedrichshafen/London (gek). „Es ist einfach unglaublich“, sagt Max Günthör. „Du siehst an jeder Ecke Sportler aus ganz verschiedenen Nationen und Sportarten. Besonders die Mensa ist unglaublich. Man kann es sich nicht vorstellen wie eine Kantine für 10.000 Leute aussieht“. Der Mittelblocker des VfB Friedrichshafen steht im Olympischen Dorf in London und versucht seine ersten  Eindrücke in Worte zu fassen. Für die nächsten zwei Wochen wird dies sein zu Hause sein, denn Günthör qualifizierte sich mit dem Deutschen Team für die Olympischen Spiele 2012 in London.

Er ist jedoch nicht der einzige, der aus Sicht der Häfler Volleyballer nach London geht. Zu dem Betreuerstab der Deutschen Mannschaft gehört neben YoungStars-Trainer Adrian Pfleghar, der als Scout fungiert, auch VfB-Physiotherapeut Oliver Klenk. Außerdem genießt ein weiterer Spieler des VfB den besonderen Flair der Spiele: Libero Nikola Rosic ist seit einigen Tagen in London und bereitet sich mit der serbischen Mannschaft auf das große Turnier vor.

Für Günthör und Rosic sind die Olympischen Spiele Neuland. Während der 2,06 große Mittelblocker die Qualifikation erst im zweiten Anlauf beim Heimturnier in Berlin schaffte, erfüllte sich Rosic mit seinen 1,92 Metern im ersten Anlauf seinen größten Kindheitstraum. Für ihn ist die Teilnahme in London „ein Erlebnis, was ich nie vergessen werde“, so Rosic. Beide Häfler haben, trotz eines Größenunterschieds von 14 Zentimetern, eins gemeinsam. Sie feiern in London ihre Geburtstage. Nikola Rosic begeht sein Wiegenfest am 5. August, Günthör bekommt sein Geburtstagsständchen vier Tage später, am 9. August.

Am 2. August treffen sie in der Vorrunde in Gruppe B aufeinander. Während Günthör für Deutschland über die Mitte angreift, nimmt Rosic auf der gegnerischen Seite die Bälle an. Am 25. September 2010 trafen beide das letzte Mal bei der Weltmeisterschaft in Triest (Italien) aufeinander. Damals unterlag das DVV-Team klar mit 0:3 (21-25, 21-25, 13-25). Beide Spieler hoffen auf große Unterstützung des Publikums: „In der Halle waren wir am Donnerstag zum ersten und einzigen Mal“, erzählt Günthör. „Die Organisatoren haben alles super hinbekommen und ich freue mich, wenn die Halle dann hoffentlich zu unseren Spielen voll wird.“

Bis zur Eröffnungsfeier, die am heutigen Abend, stattfindet will Günthör „noch das Flair des Dorfes aufzusaugen“. Bei einer Generalprobe waren die ersten Geräusche aus dem Stadion zu hören und er hofft auf die Band U2, denn „ich habe U2 Lieder gehört, daher hoffe ich, dass sie live spielen. Ansonsten freue ich mich riesig auf die Eröffnung und darauf, zusammen mit allen anderen ins Stadion einzulaufen.“

Danach gilt es für ihn, das Deutsche Team und auch für Rosic die gesamte Konzentration auf den Wettkampf zu legen. Beide Häfler möchten mit ihren Teams nicht nur dabei sein, und sich damit ihren Traum erfüllen, sondern haben sich jetzt weitere Ziele gesetzt. „Ich will in die K.O. Runde kommen und dann weiter schauen“, sagt Günthör. „Nach den Spielen möchte ich sagen können: Ich war nicht nur dabei, sondern auch erfolgreich.“

Die Spiele mit Häfler Beteiligung (Deutsche Zeiten):
29.07. - 12:30 Uhr: Russland – Deutschland, 17:45 Uhr: USA - Serbien 31.07. – 10:30 Uhr: Serbien – Tunesien, 17:45 Uhr: USA – Deutschland 02.08. - 10:30 Uhr: Serbien – Deutschland 04.08. - 10:30 Uhr: Deutschland – Tunesien, 23:00 Uhr: Brasilien - Serbien 06.08. – 12:30 Uhr: Serbien – Russland, 23:00 Uhr: Brasilien – Deutschland


Foto: Max Günthör ist dabei, und genießt die ersten Eindrücke aus dem Olympischen Dorf in London 2012
Fotohinweis: CEV


Gesa Katz (Pressestelle VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH)



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