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„Was für ein Sonntag!“

Nicht nur unser Bundespräsident hat dieses Zitat bemüht sondern auch die beiden Landestrainer Michael Mallick und Sven Lichtenauer, als der Bundespokal beach am Sonntag in Damp zu Ende ging.

Der Sonderpreis „bester Landesverband“, ausgelobt und überreicht durch die schleswig-holsteinische Landesregierung ging nach den guten Ergebnissen des Wochenendes überdeutlich an Baden-Württemberg Die jeweils besten beiden Teams der Mädchen und Jungen kamen in die Wertung und machten mit ihren Platzierungen deutlich, dass nicht nur Medaillen geholt wurden sondern weitere Teams sehr gut platziert waren.
 
Nach der Goldmedaille der Jungs vor zwei Jahren eroberten sich dieses Jahr mit Annie Cesar und Svenja Hoffmann das oberste Treppchen. Ohne Satzverlust gingen die beiden durch die Vorrunde und siegten im winnerbaum weitere zwei Male, bis das Spiel gegen den WVV in einer Windlotterie knapp verloren ging.
Am Sonntag morgen wurde mit der wohl besten Turnierleistung das Team Bayern I förmlich vorgeführt, wodurch es im Halbfinale zum „Schwesternduell“ gegen Ba-Wü III kam und mit 2:0 gewonnen wurde.  
 
Im Finale gegen Brandenburg I hieß es dann wieder 2:0 für Ba-Wü; ohne eine größere Blöße konnten Annie und Svenja mit 15:11 und 15:6 den Titel erringen. Wie in allen Spielen zuvor spielten die Generinnen über Annie, deren Annahme aber souverän hielt. Nach Svenjas sehr gutem Passspiel konnte Annie nach Belieben punkten und blieb bis zum Spielende variabel im Abschluss. Bei Aufschlag konnten beide mit dem Wind umgehen, trafen ihre Ziele und gestalteten Block und Feldabwehr kämpferisch und effektiv. 700 Zuschauer zollten dem Ba-Wü-Team nach dem matchball stehend Applaus!
 
Einen tollen vierten Platz erkämpften sich Lisa Arnholdt (Mutlangen) und Leonie Klinke (Beiertheim).
Als Bawü III vom Setzlistenplatz 24 gestartet, setzten sie sich im ersten Spiel gegen Sachsen I, dann gegen Sachsen-Anhalt I und Niedersachsen I durch und waren unerwartet Gruppenerste. Aber mit den besser werdenden Gegnerinnen steigerten sich die Zwei auch und gingen mit weiteren Siegen gegen Niedersachen II, WVV I und auch gegen Ba-Wü II durch den winner-pool ins Halbfinale, wo Sie erst von Annie und Svenja gestoppt wurden. Im Spiel um Platz drei machte ihnen erst die Nervosität und dann auch noch böiger Wind schwer zu schaffen. Erstmals im Turnier stand der sideout nicht sicher und die Wirkung im Angriff war nicht zwingend genug, so dass sich der WVV die Bronzemedaille sicherte.

Die Vorrundengruppe D war sicherlich die schwerste aller acht Gruppen und machte den Weg für          
Für Vici Bura und Leo Welsch von Beginn an schwierig. Im ersten Spiel wurden die späteren Turnierzweiten aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt sicher geschlagen, allerdings erwies sich im Anschluss Bayern I als unbesiegbar. Als Gruppenzweite folgte ein glatter Sieg gegen Brandenburg II, dann aber ein 0:2 gegen Ba-Wü III. Im looserpool wurde dann nach sehr gutem Spiel Berlin I besiegt und auch im nächsten Spiel spielten die zwei wieder sehr gut – allerdings Bayern I noch besser. Mit 1:2 ging das Spiel verloren und das Turnier als 7. beendet.

Trainer Lichtenauer:“ das war ´ne tolle Vorstellung der drei Mädchen-Teams. Sehr stark Annie und Svenja, die hier die mit Abstand die stärkste Blockspielerin im Turnier war. Und sehr überraschend der 4. Platz von Lisa und Leonie, die erstmals zusammen einen Wettkampf bestritten und so gut harmonierten und auch der 7. Platz von Leo und Vici war leistungsgemäß. Schade, dass es im zweiten Spiel gegen Bayern nicht zum Sieg reichte; der 5. Platz wäre auch verdient gewesen.“
 
Auch die Jungen-Teams setzten positive Spuren in den Sand von Damp. Gleich im ersten Vorrundenspiel gewannen Jannis Hopt und Jan Jalowietzki gegen den späteren Sieger aus Berlin, verloren dann aber ihre Linie, zogen aber noch als Dritter in die Endrunde ein. Leider trafen sie dort gleich wieder auf die Berliner, die –geläutert von der Vorrunde- das Spiel hoch konzentriert angingen und auf dem center court den beiden Häflern keine Chance ließen. Im nächsten Spiel folgte eine sehr knappe 1:2 Niederlage gegen Hamburg I, so dass sie das Turnier als 13. beendeten.

Auch Ba-Wü II mit Tim Stöhr und Julian Zenger konnten im ersten Spiel die Sensation schaffen: nach gewonnenen erstem Satz und 11:6 Führung gegen Horn/Karnbaum aus Bayern ging das Spiel noch 1:2 verloren. Aber nach zwei weiteren Siegen kam das Team als Gruppenzweiter weiter, gewann das erste Spiel auf der winner-Seite, um dann nach zwei Niederlagen gegen Bayern und Hamburg als 9. auszuscheiden. 

Den Glanzpunkt setzen allerdings Jakob Elsäßer und Manuel Harms, die sich in der Vorrunde souverän durchsetzen, im weiteren Verlauf in einem hoch spannenden Spiel Bayern I mit 17:15 im dritten Satz ausschalteten und erst im Halbfinale gegen Berlin den Kürzeren zog. Im Spiel um Platz 3 setzen sich die beiden Württemberger mit 2:0 gegen Bayern II durch und erspielten sich verdient die Bronzemedaille.  

Michael Mallick zeigte sich im Anschluss sehr zufrieden mit den Ergebnissen. „ Obwohl die Vorbereitung in diesem Jahr nicht so effektiv war wie in den Vorjahren, haben sich alle Teams schon in das Turnier hinein gekämpft und der dritte Platz von Jakob und Manu war eine tolle Leistung. Nachdem wir im vergangenen Jahr in der Teamwertung nur knapp hinter Schleswig-Holstein Zweite wurden, haben wir dieses Jahr mit einem tollen Mannschaftsergebnis aufwarten können.   
   



Und trotz des Sieges und der Lust auf eine kleine Meisterfeier, ging es dann doch schnell in die Autos,
es waren ja noch 900 km bis nach Offenburg, Mutlangen und Tübingen zu bewältigen und um 2.30 Uhr sank dann der letzte in den Schlaf und träumte noch ein wenig von Sonne, Sand und den Medaillen.
 
Michael Mallick und Sven Lichtenauer (Landestrainer)



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