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Ein Häfler kehrt heim

Hier begann er seine Karriere, hierher kehrt er zurück. Mittelblocker Max Günthör wechselt vom Bundesligakonkurrenten Generali Haching zum VfB Friedrichshafen. Günthör unterschrieb bei den Häfler Volleyballern einen Vertrag für zwei Jahre. Neben dem Ziel die Meisterschaft zu gewinnen, will er Verantwortung im Team übernehmen

 
Friedrichshafen (gek). Er wechselt nach Italien – das war das Gerücht, was sich wochenlang in den weiten des Internets hielt. Nach acht Jahren in der deutschen Bundesliga war es fast selbstverständlich, dass der Schritt ins Ausland folgt, doch der 26-jährige hat sich anders entschieden. Max Günthör, geboren und aufgewachsen in Friedrichshafen, kehrt an den Bodensee und damit zu seinem Heimatverein, dem VfB Friedrichshafen zurück. 
 
„Ich freue mich, dass Max wiederkommt“, sagt VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu. „Als er damals gegangen ist hätte ich ihn gerne noch behalten, aber Max ist seinen Weg gegangen. Es ist wirklich schön, dass er zurückkommt.“ Günthör begann seine Karriere, ebenso wie sein älterer Bruder Urs, bei den Amateuren des VfB Friedrichshafen unter Helmut Zirk und kam 2001 zu den Volley YoungStars. Schnell entwickelte er sich weiter und schaffte 2004 den Sprung in die Erstliga-Mannschaft des VfB. Mit den Häflern gewann der junge Mittelblocker in den folgenden Jahren dreimal den DVV-Pokal sowie die Deutsche Meisterschaft und 2007 sogar die Champions League. 
 
Doch Günthör wollte mehr. Der 2,08 Meterriese entschied sich den Verein zu wechseln und Erfahrungen zu sammeln. „Ich war jung und wollte mehr Spieleinsätze“, sagt Günthör über seinen Wechsel nach evivo Düren. Eine Saison verweilte er dort, bevor er nach Generali Haching wechselte. „Dort stimmte das Gesamtpaket. Ich habe mich wohlgefühlt und auch neben dem sportlichen ein tolles Umfeld gehabt“, sagt er. „In dieser Zeit habe ich nach und nach immer mehr Verantwortung übernommen und wurde schließlich Kapitän.“ Aus „Mäxe“ wurde Max, der sich seiner Aufgaben bewusst ist und gerne Verantwortung übernimmt.
 
Moculescu schätzt Günthör sehr. „Jeder kennt Max und weiß, dass er ein Sportler ist, der immer hinter seinem Team steht. Er geht sehr professionell an seine Aufgaben heran und ist ein zielstrebiger Mensch“, so Moculescu. Vier Jahre blieb Günthör in Haching, gewann dreimal den Pokal und lieferte sich mit den Häflern spannende, hart umkämpfte Spiele in der Meisterschaft. Über seine Entscheidung zum VfB zu wechseln dachte der Nationalspieler nicht lange nach. „Ich habe mich sehr über das Angebot gefreut und weiß einfach was mich hier erwartet. Ein professionelles Team, tolle Fans, und ein Umfeld, in dem ich mich wohl fühle. Ich kehre heim – und das fühlt sich gut an.“ 
 
Gemeinsam mit seiner Verlobten Dinah zieht Günthör in den Wochen nach den Olympischen Spielen nach Friedrichshafen. „Die Spekulationen, dass ich nach Italien gehe, hielten sich wirklich lange“, sagt er. Umso mehr freuen sich alle Verantwortlichen des VfB, dass der Häfler, der die Nummer neun tragen wird, an den See zurückkehrt. „Es ist schön Max wieder in seiner Heimat zu wissen“, sagt VfB-Geschäftsführer Jürgen Hauke. „Wir freuen uns darauf mit ihm und den Fans Erfolge zu feiern und einen deutschen Topathleten in der Mannschaft zu haben.“ 
 
Kurzsteckbrief
Name: Max Günthör
Geboren: 9. August 1985 in Friedrichshafen
Größe: 2,08 Meter
Nationalität:  Deutsch
Position: Mittelblock
Bisherige Vereine: bis 2007 VfB Friedrichshafen, 2007-2008 evivo Düren, 2008-2012 Generali Haching
Größte Erfolge: 2005-2007 Deutscher Meister, DVV-Pokalsieger, 2007 Champions-League-Sieger, 5. Platz Europameisterschaft 2007 in Russland, 1. Platz Europaliga 2009, 6. Platz Europameisterschaft 2009 in der Türkei, 2009-2012 DVV-Pokalsieger, 8. Platz Weltmeisterschaft 2010 in Italien, 2011 DVV-Pokalsieger, 5. Platz World League 2012, Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2012

Ein Häfler kehrt heim: Max Günther bekommt sein Trikot mit der Nummer 8 von VfB-Geschäftsführer Jürgen Hauke überreicht (Fotohinweis: Gesa Katz)

Gesa Katz (Pressestelle VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH)



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