headerphoto

6. Internationaler TWF-Cup: NRW holt den TWF-Cup - VLW belegt den 2. Platz

FRIEDRICHSHAFEN (gus) – Wenn die „großen“ Volleyballer in der Champions League aufspielen, dann werden sie oft von Spielerbeobachtern unter die Lupe genommen. Auch die U16-Jugendmannschaften beim TWF-Cup stehen unter besonderer Beobachtung.

„Ich möchte mir einen Überblick verschaffen und schauen, welche Talente es in den jüngeren Jahrgängen gibt“, sagt Ulf Quell, Junioren-Nationaltrainer und Co-Trainer bei den VfB-Profis. Er ist einer der Volleyballexperten auf der Tribüne, zu denen auch Michael Mallick als Trainer der Baden-Württemberg-Auswahl gehört.

Für die zehn Mannschaften, die dieses Jahr beim TWF-Cup mitgemacht haben, steht – anders als bei einer Deutschen Meisterschaft oder dem Bundespokal – nicht so sehr das Ergebnis im Vordergrund. „Wir wollen uns mit dem Team einspielen und ein bisschen was ausprobieren“, sagt Volkmar Hauf, Coach des Hessen-Teams. Ähnlich sieht es Franko Hölzig, Trainer der Berliner Landesauswahl. „Für uns ist es das erste Turnier in diesem Jahr und wir brauchen den TWF-Cup, weil er eine gute Standortbestimmung auf hohem Niveau ist.“ Ein weiterer Vorteil für den 239-fachen ehemaligen Nationalspieler, der 1990/91 das VfB-Trikot trug: „Hier findet ein reger Austausch zwischen den Trainer statt.“

Volleyball gespielt wurde in der Sporthalle des Berufsschulzentrums natürlich auch. In der Vorrunde sind die zehn Teams auf zwei Gruppen verteilt worden, wobei jeder gegen jeden spielen musste. Der VfB Friedrichshafen schloss die Vorrunde nach Niederlagen gegen Hessen, Berlin und Württemberg sowie einem Sieg über Hamburg als Gruppenvierter ab und spielte anschließend um die Plätze 7 bis 10. „Wir haben gut gespielt“, lobte VfB-Trainer Paolo Cipollone seine Jungs nach dem ersten Tag, am Sonntag war er weniger begeistert. „Da sind wir unter unserem Niveau geblieben“. Ausgerechnet gegen Nordbaden, das bis dato schwächste Team des Turniers, verloren die Häfler mit 0:2. Auch das abschließende Spiel um Platz 9 gegen Sachsen überließen Benjamin Habermann, Julian Brauchle, Arno Koslowski, Paul Prohmann, Matthias Günther, Deniz Özol und Jakob Elsäßer dem Gegner.


VfB-Team (Fotohinweis: Günter Kram)


J. Elsäßer (VFB-Team) im Angriff (Fotohinweis: Günter Kram)

Das Württemberg-Team, zu dem mit Sascha Kaleck, Justus Fabisiak, Moritz Rauber, Julian Zenger und Yannick Maurer ebenfalls fünf Häfler Jungs gehörten, belegte nach Siegen gegen Hamburg und Friedrichshafen sowie Niederlagen gegen Berlin und Hessen den dritten Tabellenplatz. Dank des 2:0-Erfolgs im Überkreuzvergleich gegen den italienischen Vertreter Impavida Ortona schaffte das von Andreas Elsäßer trainierte VLW-Team den Einzug ins Halbfinale. Hier wartete Südbaden auf die Württemberg-Auswahl. „Unseren Angstgegner haben wir in einem spannenden Spiel besiegt“, freute sich Trainer Elsäßer nach dem 2:0-Erfolg. Erst im Finale gegen NRW (Westdeutscher Volleyballverband) musste sich der württembergische Landesverband geschlagen geben. „Trostpreis“ für die Württemberger und den VfB Friedrichshafen: Außenangreifer Moritz Rauber wurde von den Trainern zum besten Annahmespieler gewählt.


VLW-Team (Fotohinweis: Günter Kram)

Die Platzierung:
1. Nordrhein-Westfalen (Westdeutscher Volleyballverband)
2. Württemberg
3. Südbaden
4. Berlin
5. Hessen
6. Ortona (Italien)
7. Nordbaden
8. Hamburg
9. Sachsen
10. VfB Friedrichshafen
 
Gunthild Schulte-Hoppe (Freie Journalistin)



Partner des VLW


VOLLEYBALL ERGEBNIS APP

Spielergebnisse und Ergebnisübermittlung in einer App - jetzt abholen und als Ergebnismelder registrieren!

PHOENIX II

Vereinsaccount, Meldung Kleinfeldmannschaften, ePass, Meldebogen, Zugang Staffelleiter
>>> https://vlw.it4sport.de

Newsletter abonnieren

Der VolleyNewsletter ist der offizielle Newsletter des Volleyball-Landesverbandes Württemberg e.V (VLW) und bringt wichtige Informationen aus der Volleyballwelt zeitnah und aktuell an alle Abonnenten.

JETZT ABONNIEREN

Veranstaltungen


Zum Event-Kalender

Rahmenspielplan

Hier geht es zum aktuellen Rahmenspielplan:
Spielbetrieb/Termine/Rahmenspielplan