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Deutsche Meisterschaft U18 weiblich in Biberach

Der Dresdner SC bleibt in Deutschland das Maß der Dinge in der U18-Jugendspielklasse. Bei den deutschen Volleyball-Meisterschaften (DM), die am vergangenen Wochenende in Biberach ausgetragen wurden, wiederholten die Sächsinnen den Erfolg des Vorjahres und setzten sich im Finale durch einen 2:0-Erfolg gegen den SV Bad Laer die Krone auf.

Es war eine beeindruckende Kulisse in der Dollingerhalle, vor der die Finalisten aus Bad Laer und Dresden den Kampf um die Meisterschaft bestritten. Die rund 600 Zuschauer bekamen allerdings ein recht einseitiges Spiel geboten. Zu dominant waren die Dresdnerinnen, die sich vom großen Feld und der Atmosphäre in der Halle nicht beirren ließen, sondern zur Höchstform aufzulaufen schienen.
 
Druckvolle Aufschläge zwangen Bad Laer zu direkten Fehlern oder machten ein aussichtsreiches Angriffsspiel unmöglich. Insgesamt wirkte das Team gehemmt und zeigte großen Respekt vor dem Favoriten. Mit 25:10 holte der DSC sich den ersten Satz. Im zweiten Durchgang sah es zunächst so aus, als käme der Außenseiter und Überraschungsfinalist besser in die Partie. Dresden strauchelte aber nur kurz und fand schnell wieder zum eigenen Spiel. Nach dem 25:13 war die Meisterschaft zugunsten der DSC-Mädels entschieden. Die jubelten und tanzten entsprechend ausgelassen. Der dritte Platz, der nicht separat ausgespielt wurde, ging an Lohhof und Berlin.
 
Weitaus hochklassiger und ausgeglichener waren die beiden Halbfinals. Im wohl besten Spiel des Turniers zwangen die bärenstarken Lohhoferinnen den DSC nach 25:21 und 19:25 in den Tiebreak, den sie dann aber mit 12:15 verloren geben mussten. Im zweiten Halbfinale setzte sich Bad Laer nach 13:25 und 25:22 überraschend gegen die SG RPB Berlin, ebenfalls im Tiebreak, mit 15:11 durch.
 
An Überraschungen hatte das Turnier auch sonst einiges zu bieten. Völlig unerwartet gelang Gastgeber Biberach ein echter Coup. Als Viertplatzierter der württembergischen Meisterschaften war das Team bei den Süddeutschen gar nicht dabei gewesen und bei den Deutschen nur als Ausrichter qualifiziert. Bereits in der Gruppenphase gelang nach einem überraschenden Sieg gegen den SC Alstertal-Langenhorn aus Hamburg der dritte Platz in der Vorrundengruppe. Nach einem weiteren unverhofften Erfolg gegen Altdorf belegten die TG-Mädels am Ende Platz zehn, Altdorf wurde Zwölfter.
 
Enttäuschte Gesichter gab es hingegen beim Schweriner SC. Mit hohen Erwartungen angereist, hatte das Team aus dem Norden das Viertelfinale bereits als Gruppenerster erreicht. Dort klappte gegen den SV Lohhof dann aber im ersten Satz (16:25) vor allem die Annahme nicht. Trotz großem Rückstand auch im zweiten Satz zeigte das Team Kampfgeist, konnte die Niederlage nach dem 21:25 aber nicht mehr abwenden. Danach lief es beim SSC nicht viel besser, der am Ende nach Niederlage gegen Senkrechtstarter Bad Krozingen und versöhnlichem Sieg gegen Potsdam auf Platz sieben landete.
 
Unter keinem guten Stern stand das Turnier auch für den TV Biedenkopf. Ohne Sieg in der Vorrunde unterlagen die Hessinnen auch in der Zwischenrunde dem SWE Volley Team aus Erfurt mit 0:2. Der Sieg im letzten Spiel gegen Alstertal-Langenhorn bedeutete schließlich Platz 15.
 
Ebenfalls ohne Sieg in der Vorrunde mussten sich die Alstertal-Mädels danach auch dem BTS Neustadt aus Bremen trotz knappem Hergang und tapferem Kampf mit 0:2 beugen und landeten auf Platz 16 nach der Niederlage gegen Biedenkopf, die trotz engagierter Leistung und Kampf um jeden Punkt nicht zu verhindern war.
 
Auch der VC Stuttgart musste eine unerwartete Niederlage im Viertelfinale einstecken. Vor allem Annahmeprobleme sorgten dort für das 0:2 gegen Bad Laer. Nach dem anschließenden Sieg gegen Potsdam kam es zur Neuauflage des Finals der Süddeutschen Meisterschaft. Das Überraschungsteam des Turniers, der TB Bad Krozingen, der als krasser Außenseiter ins Rennen gegangen war präsentierte sich in Biberach in Topform.
 
Bereits zuvor hatte das Team aus dem Schwarzwald Schwerin bezwungen und machte auch vor dem Süddeutschen Meister keinen Halt. Satz eins ging mit 25:13 deutlich an den VCS, Satz zwei ebenso deutlich mit 25:12 an Bad Krozingen. Im Tiebreak durften die Underdogs dann aber nach 15:11 erneut jubeln und belegten damit einen hervorragenden fünften Platz im Konzert der Favoriten.
 
Der VC Essen-Borbeck, der in der Zwischenrunde am SC Lohhof nicht vorbeikam bezwang im Westduell den TSV Bayer Leverkusen mit 2:1 und blieb am Ende Im Kampf um Platz neun Sieger über Biberach. Leverkusen stand nach der Niederlage dem TV Altdorf gegenüber und sicherte sich mit einem 2:0 Sieg Rang elf.
 
Als Gruppenzweiter mit nur einer Niederlage gegen Bad Krozingen und dafür einem Überraschungssieg gegen Lohhof bezwang der SC Potsdam erwartungsgemäß in der Zwischenrunde auch den TV Altdorf mit 2:0. Das Ostduell im Viertelfinale gegen Rotation Prenzlauer Berg Berlin verlor Potsdam allerdings mit 0:2. Auch gegen Stuttgart kam das Team danach nicht über ein 0:2 hinaus und musste auch dem wieder erstarkten Schweriner SC im Match um Platz sieben den Vortritt lassen.

Malte Missoweit

Bildergalerie der DM U18w in Biberach:














 



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