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Württemberger Jungs sammeln bei der 11. Auflage des „Trofeo Paolo Bussinello“ wertvolle Erfahrungen

Die Vorfreude des Trainers auf dieses Highlight in Modena war groß, wusste man doch, dass sich in
Italien jährlich die besten Jugendmannschaften aus Europa im Volleyballspiel messen. Es wunderte also niemanden, als die Württemberger Athleten am Freitag um 7:50 Uhr die Wettkampfhalle betraten und Gegner vor sich sahen, welche körperlich überlegen und auch noch spielstark waren. Egal wohin man schaute, in der Halle wimmelte es nur so von Modellathleten. Von Beginn an mit dem Rücken zur Wand war nun die Zielvorgabe in jedem Spiel ein Maximum an Punkten zu erzielen.
 
Als ersten Gegner musste die Auswahl des VLW gegen die polnische Mannschaft vom Club KS Jastrzebie Borynia antreten. Während die Polen unsere Jungs im 1.Satz noch mitspielen ließen (22:25) sorgten sie im 2.Satz mit sehr druckvollen Aufschlägen frühzeitig für klare Verhältnisse. Den 2.Satz gewannen die Polen mit 25:14 und das Spiel damit 2:0.
 
Im 2.Spiel traf man auf die Spieler vom CSKA Sofia aus Bulgarien. In beiden Sätzen schafften es die
Württemberger, die 10 Punkte – Hürde zu überqueren und damit eine noch schmerzlichere Demütigung zu vermeiden. Trotz des deutlichen und verdienten Ergebnisses waren aber durchaus
spielerisch sehenswerte Aktionen unserer Spieler zu sehen.
 
Im letzten Gruppenspiel stand man dann einem Team aus Norditalien gegenüber. Auch die Spieler vom Club Nuncas Chieri waren älter und als sehr spielstark zu bewerten, hatten sie doch in ihrem
1. Spiel die Bulgaren geschlagen. Obwohl auch dieses letzte Gruppenspiel mit 0:2 verloren ging, war das Trainerteam nicht unzufrieden. In beiden von Einsatzwille und Kampfgeist geprägten Sätzen fighteten die Württemberger um jeden Punkt und blieben lange am Gegner dran, bevor dieser jeweils am Satzende die erfolgreichen Aktionen für sich verbuchen konnte. Mit 18:25 und 21:25 landeten die Württemberger in dieser Gruppe auf Platz 4 und spielten nun um die Plätze 13-16.
 
Auch der Gegner im Semifinale um den 13. Platz war kein Unbekannter. Hier galt es, mit den italienischen Jungs aus Treviso mitzuhalten. Angetrieben vom Ziel, nicht um den letzten Platz spielen zu müssen, zeigten die VLW-ler im 1.Satz ein sehr gutes Spiel und gewannen ihren 1.Satz im Turnier sogar deutlich mit 25:15. Warum der 2.Satz dann mit 9:25 abgegeben wurde, konnte keiner der Anwesenden in der Halle erklären. Ärgerlich!!! Der Entscheidungssatz bot Volleyball auf hohem Niveau und zeigte den Trainern, dass die Arbeit doch gefruchtet hat, wenngleich auch dieser Satz leider nicht zu Gunsten der Württemberger beendigt wurde. Mit 13:15 Punkten wurde dieser Satz unglücklich und unverdient verloren und das Horrorszenario nahm seinen Lauf.
 
Im Endspiel um die „Rote Laterne“ traf man auf die Gastgeber der Scuola di Palavollo di Modena.
Es war von Seiten der Trainer eigentlich keine Motivation erforderlich. Die Spieler gingen ohne
Ausnahme mit dem Ziel vor Augen, nicht den letzten Platz zu belegen, in die Vorbereitung auf diesen
Wettkampf. Die Italiener, die ihr Semifinale um Platz 13 erst im Entscheidungssatz gegen den VfB Friedrichshafen verloren hatten, machten aber auch nicht den Eindruck, dass Spiel kampflos abzugeben. Unterstützt von dutzenden lautstark anfeuernden Mamas und Papas sollten die Modanesen zum Sieg getrieben werden. Diese Mal kam es aber anders. Als Letzter in die Heimat zurückzukehren war eine Vorstellung, die Kräfte freimachte und die Württemberger zu Höchstleistungen anspornte. Mit 25:14 und 25:19 Punkten gewannen die Jungs aus Württemberg ihr letztes Spiel und verhinderten den Supergau.
 
Aus sportlicher Sicht können wir durchaus zufrieden sein. Im Laufe des Turniers ist es gelungen, den Schnellangriff zu installieren und teilweise an der Basistechnik Block einen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Die größte Baustelle ist die Organisation der Feldabwehr. Hier gilt es nun fleißig zu arbeiten und zu trainieren, denn im kommenden Jahr haben die Jungs nur ein Ziel, das Viertelfinale!
 
Bevor es vergessen wird: Modena bietet nicht nur hochklassigen Volleyballsport, sondern freundliche Gastgeber, 25 °C im Schatten, tolle Hotels, eine wundervolle Players-Night, interessante Gespräche mit Kollegen, Möglichkeiten neue Kontakte zu knüpfen und nicht zuletzt die Chance als Team zusammen zu wachsen. Schon auf der Heimreise, bei leichtem Schneefall auf dem San Bernadino träumten die Jungs vom kommenden Jahr, auf das wir uns alle schon jetzt freuen.
 
Andreas Elsässer (VLW-Verbandstrainer männlich)
 

Der männliche VLW-Kader in Modena (Foto: privat)



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