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Bundesliga (F): Dresden entert die Tabellenspitze – Stuttgart sichert Rang acht

Ausrufezeichen im Titelkampf, Positionstausch an der Tabellenspitze und Nervenschlacht um den Play-off-Einzug: Am letzten Spieltag der Bundesliga-Hauptrunde hat der Dresdner SC das Spitzenspiel bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 3:1 (25:15, 11:25, 25:19, 25:21) für sich entschieden. So gehen die Sächsinnen als Tabellenerste in die am 24. März beginnenden Play-offs. Nachdem Vilsbiburg das Klassement die gesamte Saison hinweg angeführt hatte, rutschten die Niederbayerinnen am letzten Spieltag der Normalrunde auf Rang zwei. Im K.o.-Spiel um den Einzug in die Play-offs hat sich der favorisierte Gastgeber Smart Allianz Stuttgart gegen Überraschungsteam Köpenicker SC Berlin in einem nervenaufreibenden und kampfbetonten Spiel mit 3:2 (25:22, 16:25, 25:19, 23:25, 15:11) durchgesetzt und sich damit die Play-off-Qualifikation auf den letzten Drücker gesichert.

Die Top-Begegnung zwischen Roten Raben und DSC nahm nach jeweils einem deutlichen Satzgewinn für beide Teams im dritten Durchgang richtig Fahrt auf. Dresden agierte vor 1855 Zuschauern in der Vilsbiburger Ballsporthalle über das gesamte Spiel konstanter. Die Raben ließen zu viele Chancen im Angriff ungenutzt. „Dresden war heute einfach einen Tick besser“, sagte Rote-Raben-Trainer Guillermo Gallardo. „Dresden wie auch wir sind durch viele Tiefs gegangen, wir hatten am Ende eben ein Tief mehr und haben unsere Möglichkeiten nicht immer nutzen können“, analysiert Raben-Spielführerin Lina Meyer.

In den Play-off-Viertelfinals müssen die Raben nun zuerst beim VC Wiesbaden ran. Die Hessinen schlugen Alemannia Aachen klar mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:10). „Wir haben schon zweimal deutlich gewonnen, aber wir wissen auch, dass Wiesbaden eine Mannschaft hat, die auf den Punkt da sein kann”, sagte Raben-Libera Lenka Dürr. Der Dresdner SC spielt in der Runde der letzten Acht nun gegen Smart Allianz Stuttgart, das sich im Nervenspiel gegen den Köpenicker SC mit 3:2 (25:22, 16:25, 25:19, 23:25, 15:11) durchsetzte.

Stuttgart hält in der Nervenschlacht kämpferisch und emotional dagegen

Stuttgart nahm den Kampf gegen die wie gewohnt kämpferisch, emotional und mannschaftlich geschlossen auftretenden Köpenickerinnen an. So schossen sich die Schwäbinnen im Aufschlag vor allem auf Köpenicks Hauptangreiferin Ilona Dröger ein, um die KSC-Spielführerin im Angriff nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dafür sprang Sarah Weiland in die Bresche, sie war mit 19 direkten Zählern die beste Scorerin des Spiels. Bei Stuttgart avancierte Youngster Franziska Bremer einmal mehr zur besten Punktesammlerin.

Nach toller Leistung beider Teams ging der Krimi am Samstagabend wie bereits im Hinspiel in den Tiebreak. Vor 1300 Zuschauern hatten die Gastgeberinnen letztlich das bessere Ende für sich. Das Team von Trainer Jan Lindenmair beendet die insgesamt enttäuschende Hauptrunde so mit der Play-off-Qualifikation. Köpenick kann gemessen an den Erwartungen vor der Saison trotz des Ausscheidens stolz auf eine tolle Saison sein.

Schwerin und Suhl spielen Generalprobe für die Play-off-Duelle

Und auch die übrigen Partien brachten keine Verschiebungen mehr auf den Play-off-Plätzen. Der USC Münster blieb gegen den längst abgestiegenen TSV Bayer 04 Leverkusen ohne Satzverlust und setzte sich mit 3:0 (25:18, 26:24, 25:18) durch. Im zweiten Durchgang drehten die „Unabhängigen” einen 20:24-Satzrückstand noch zum Satzgewinn. In den Play-offs bekommt es Münster nun mit VT Aurubis Hamburg zu tun. Die Hansestädterinnen erledigten ihre Pflichtaufgabe beim SC Potsdam mit einem 3:1 (25:7, 25:20, 16:25, 25:22)-Sieg ebenfalls erfolgreich und beenden die Hauptrunde auf Rang fünf.

Eine Generalprobe für die folgenden Duelle im Play-off-Viertelfinale dürfen der drittplatzierte Pokalsieger Schweriner SC und der VfB Suhl (Rang sechs) absolvieren. Weil die Thüringerinnen am Sonntagabend im Halbfinale des Challenge Cups in Baku antreten, wurde das letzte Hauptrundenspiel auf den kommenden Dienstag verlegt. Da Schwerin und Suhl jedoch bereits vor dem Match als Tabellendritter bzw. –sechster feststehen, können die Trainer Teun Buijs und Felix Koslowski die Begegnung nutzen, um mit Blick auf die Play-off-Spiele zu experimentieren.

Absteiger envacom volleys sinsheim beendet die Saison mit einem Erfolgserlebnis und schlug die Talente vom Zurich Team VCO Berlin mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:22). Die Talente des VCO Berlin beenden die Serie mit einem Sieg als Tabellenletzter, sind als DVV-Stützpunktteam jedoch vom Abstieg ausgenommen. An der Konstellation im Tabellenkeller änderte sich am letzten Hauptrundenspieltag nichts mehr. Während Leverkusen, Sinsheim absteigen müssen, ist für Potsdam, Aachen und Köpenick die Saison zu Ende. Ganz im Gegensetz zu den besten acht Teams der Liga, für die nun in den Play-offs die heiße Saisonphase erst beginnt.

Ergebnisse vom 17. März 2012, 1. Liga Frauen
envacom volleys sinsheim – Zurich Team VCO Berlin 3:0 (25:21, 25:22, 25:22)
SC Potsdam – VT Aurubis Hamburg 1:3 (7:25, 20:25, 25:16, 22:25)
USC Münster – TSV Bayer 04 Leverkusen 3:0 (25:18, 26:24, 25:18)
VC Wiesbaden – Alemannia Aachen 3:0 (25:20, 25:20, 25:10)
Rote Raben Vilsbiburg – Dresdner SC 1:3 (15:25 / 25:11 / 19:25 / 21:25)
Smart Allianz Stuttgart – Köpenicker SC Berlin 3:2 (25:22, 16:25, 25:19, 23:25, 15:11)

1. Liga Frauen (Nachholspiel, Hauptrunde)
20.03.2012 19:00 Schweriner SC – VfB Suhl (ARENA Schwerin)

Play-offs (Viertelfinale, 1. Spiel)
24.03./25.03.2012 Smart Allianz Stuttgart – Dresdner SC (SCHARRena)
24.03./25.03.2012 VC Wiesbaden – Rote Raben Vilsbiburg (Sporthalle Am 2. Ring)
24.03./25.03.2012 VfB Suhl – Schweriner SC (Sporthalle Wolfsgrube)
24.03./25.03.2012 VT Aurubis Hamburg – USC Münster (CU Arena)

Challenge Cup (Halbfinal-Rückspiel)
18.03.2012 17:00 Baki Baku/AZE – VfB Suhl 3:0 (2512, 25-22, 25-17)

Quelle: DVV



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