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Zwei Doppelherz-Duelle zum Hauptrunden-Finale

Sie haben sich die gesamte Spielzeit hinweg packende Fernduelle geliefert und treffen nun am letzten Spieltag der Hauptrunde aufeinander: An der Tabellenspitze duellieren sich die Roten Raben Vilsbiburg und der Dresdner SC um Platz eins und damit die beste Ausgangsposition in den Play-offs; auf den Rängen acht und neun ringen Smart Allianz Stuttgart und der Köpenicker SC Berlin am Samstagabend um den Einzug in die Runde der letzten Acht. Zwei Partien, die nichts für Fans mit schwachen Herzen sind; sehr wahrscheinlich, dass die Entscheidungen wie in den Hinspielen jeweils erst im Tiebreak fallen.

„Wir sind seit Beginn der Saison Erster, jetzt gilt es gegen Dresden, diesen Platz auch zu verteidigen”, sagt Vilsbiburgs Spielführerin Lina Meyer im Gespräch mit dem DVL-Presseservice. „Dieses Endspiel um den Staffelsieg ist eine perfekte Vorbereitung auf die Play-offs und ein kleiner Vorgeschmack auf das, was dann folgt”, sagt Dresdens Trainer Alexander Waibl. „Wir sind in einer super Verfassung und freuen uns auf ein emotionales, hochklassiges Spiel gegen ein Vilsbiburger Team, dass die Liga bis vor wenigen Wochen dominiert hat.”

Vilsbiburg und Dresden werden wohl ebenso gespannt auf das K.O.-Spiel um Rang acht schauen, wie Stuttgart und Köpenick auf die Spitzenbegegnung. Denn die jeweiligen Sieger dieser aufregenden Partien zum Schluss der Hauptrunde treffen dann in den Play-off-Viertelfinals ab dem 24. März aufeinander. Doch während sich Dresden oder Vilsbiburg im Kampf um die Deutsche Meisterschaft für eine Niederlage revanchieren können, ist bei einer Pleite für Stuttgart oder Köpenick die Saison beendet.

Für Köpenick wären die Play-offs das i-Tüpfelchen auf eine tolle Saison.

Für den Pokalsieger des vergangenen Jahres aus dem Schwabenland wäre das sicherlich tragischer als für Überraschungsteam Köpenicker SC. Die Berlinerinnen waren im vergangenen Jahr noch sportlich abgestiegen und durften nur deshalb in der Liga bleiben, weil aus der 2. Liga Süd kein Team den Sprung ins Oberhaus stemmen konnte. Daher sieht Sandra Sell, die neben Spielführerin Ilona Dröger die meisten Punkte für den Berliner Stadtteilklub erzielte, den psychologischen Vorteil auch bei ihrem Team. „Wir können völlig locker in diese Partie gehen, im Kopf total frei, ohne Druck”, sagt die Außenangreiferin. „Wir haben bisher schon eine super Saison abgeliefert, der Play-off-Einzug wäre das i-Tüpfelchen.” Zur Vorbereitung organisierten die Spielerinnen in dieser Woche in Eigeninitiative zwei Mannschaftsabende, um sich in lockerer Atmosphäre auf dieses entscheidende Match einzustimmen. „Wir konzentrieren uns auf das Spiel, aber nicht so vernarrt”, sagt Sandra Sell, die wegen einer Knieverletzung passen muss und nur auf der Bank die Daumen drücken kann. Bis zum Play-off-Start will sie wieder fit sein ...

Jan Lindenmair, Trainer von Konkurrent Stuttgart, weiß um die Stärke des Teams seines Kollegen Gil Ferrer Cutino. „Köpenick schlägt sehr gut auf, das ist mit die größte Waffe, die die Mannschaft hat”, sagt der Stuttgarter Coach. Dazu spielen sie sehr kampfbetont und emotional.” Ein vorzeitiges Aus wäre für seinen Klub eine Riesenenttäuschung. Nach dem Pokalsieg im Vorjahr wollten die Schwaben mindestens ins Halbfinale der Play-offs einziehen. Dass das Team nun sogar um die Teilnahme bangen muss, hätte keiner erwartet. Für Lindenmair jedoch kein Grund, um gleich nervös zu werden. „Wir werden nicht hektisch”, sagt er. „Es wäre Aktionismus, jetzt für eine teambildende Maßnahme in den Hochseilgarten zu gehen.”

Stattdessen beschwört der 33-Jährige die Stärke seiner Spielerinnen: „Ich weiß, welches Potenzial meine Mannschaft hat.“ Trotz der durchwachsenen Saison sagt Lindenmair: „Wir sind in vielen wichtigen Partien über uns hinaus gewachsen - gerade im Europapokal. Es kann entscheidend werden, dass wir in diesen Leben-oder-Tod-Spielen Erfahrung haben.” Und: „Die Motivation ist da, nun muss ich als Trainer dafür sorgen, dass wir das nötige Selbstvertrauen haben, den Glauben an uns selbst und das auch auf dem Feld ausstrahlen.”

Quelle: DVL



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