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CEV Volleyball Champions League - Viertelfinale: Zenit Kazan vs. VfB Friedrichshafen

Viertelfinale in der 2012 CEV Volleyball Champions League für den VfB Friedrichshafen: Am Mittwoch (22. Februar, 14 Uhr MEZ) gastiert der Deutsche Meister im Hinspiel bei Russlands Champion Zenit Kazan. „Wir können nur gewinnen“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Die Viertelfinalspiele gegen eine Mannschaft wie Kazan sind eine Belohnung für das, was wir schon geleistet haben.“

Friedrichshafen (cku). Von Vorfreude war am frühen Montagmorgen bei den Volleyballern vom VfB Friedrichshafen wenig zu spüren. Wahrscheinlich war es einfach zu früh. Denn um fünf Uhr morgens, als sich das Team per Mannschaftsbus auf den Weg zum Flughafen in München machte, war noch niemandem wirklich zum Scherzen zumute. Via Moskau reisten die Häfler nach Kazan (Russland), wo sie am Mittwoch (22. Februar, 14 Uhr MEZ) das Hinspiel im Viertelfinale der 2012 CEV Volleyball Champions League gegen den russischen Meister Zenit Kazan bestreiten.

Erneutes Duell im Viertelfinale: Wie schon in der Vorrunde treffen Milos Vemic, Idi und Matthew Denmark auf die Stars aus Kazan (Fotohinweis: Conny Kurth)

Zum neunten Mal steht Friedrichshafen im Viertelfinale von Europas Königsklasse. Nur einen Schritt sind sie davon entfernt, das Final Four am 17. und 18. März in Lodz (Polen) zu erreichen. Das Ziel, die Champions-League-Vorrunde zu überstehen, wurde schon jetzt weit übertroffen. „Das Viertelfinale zu erreichen, ist eine gewaltige Leistung“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Den einen oder anderen hat die Mannschaft damit schon eines Besseren belehrt.“

Was nun gegen das Starensemble um den Italiener Valerio Vermiglio, den US-Amerikaner William Priddy sowie die russischen Nationalspieler Maxim Mikhailov, Yury Berezhko, Alexander Volkov und Nikolay Apalikov folgt, ist die Kür, mit der die Häfler ihrem Auftritt in der Champions League ein weiteres Sahnehäubchen aufsetzen könnten. „Wir können nur gewinnen“, sagt Moculescu. „Die Viertelfinalspiele gegen eine Mannschaft wie Kazan sind eine Belohnung für das, was wir schon geleistet haben.“

Friedrichshafen hat den Sprung unter den besten sieben Volleyballklubs Europas geschafft und auch Kazan in Vorrunde mit 3:2 bezwungen. So vermessen, nun einen oder gar zwei Siege einzufordern, aber ist am Bodensee dennoch niemand. Schließlich gelang es in dieser Champions-League-Saison noch keinem Team, auch nur einen einzigen Satz aus der Hauptstadt der russischen Republik Tatarstan zu entführen. „Das ist eine sehr, sehr hohe Hürde“, so Moculescu. „In Kazan haben die meisten Mannschaften noch nicht viel gewonnen.“

Zudem muss man beim VfB nach wie vor auf beide Diagonalangreifer verzichten. Der Este Oliver Venno hatte sich im Bundesligaspiel gegen die Berlin Recycling Volleys am rechten Fußgelenk verletzt und trat die Reise nach Russland erst gar nicht an. Der Serbe Zoran Jovanovic ist zwar an Bord, laboriert aber nach wie vor an einer Muskelverletzung im Schlagarm. „Ich habe immer noch Schmerzen“, sagt Jovanovic. „Aber ich freue mich, bei der Mannschaft zu sein. Das ist der erste Schritt zurück.“

Auf der Diagonalen könnte damit wie schon in der Bundesliga am vergangenen Mittwoch gegen den Moerser SC Mittelblocker Marcus Böhme zum Einsatz kommen. „Er sollte seine Power nutzen“, rät ihm Jovanovic. „Er ist der stärkste und längste Spieler in unserem Team. Diese Vorteile muss er einsetzen. Erst recht, gegen eine russische Mannschaft wie Kazan.“

Egal wie das Viertelfinal-Hinspiel in Kazan endet, die Entscheidung über den Einzug ins Final Four fällt am 28. Februar (20 Uhr) in der ZF Arena in Friedrichshafen. Gewinnen die Häfler, benötigen sie auch im Rückspiel einen Sieg, um die Qualifikation perfekt zu machen. Verlieren sie, könnten sie mit einem Heimsieg den sogenannten Golden Set erzwingen. Dieser würde direkt im Anschluss an das Rückspiel ausgetragen. Wer dabei zuerst 15 Punkte erreicht, wäre der Gewinner des Viertelfinal-Duells.

„Wir dürfen das jetzt nicht zu hochkochen“, warnt Moculescu und wählt ein sprachliches Bild, um seine Gedanken zu verdeutlichen. „Wir haben in dieser Saison bereits die Pferde gewechselt. Wir haben auf einem Pony begonnen und sitzen jetzt schon auf einem ordentlichen Gaul. Dieser aber ist nicht zwangsläufig auch ein Rennpferd.“



Public Viewing in der ZF Arena
Champions-League-Atmosphäre auch in der ZF Arena: Wenn der VfB Friedrichshafen am Mittwoch (22. Februar, 14 Uhr MEZ) im Viertelfinal-Hinspiel bei Zenit Kazan (Russland) antritt, können alle VfB-Fans beim Public Viewing die Partie live im Foyer der ZF Arena mitverfolgen. Um 13.30 Uhr öffnet die ZF Arena ihre Pforten für alle Häfler Anhänger, die das Spiel ihrer Mannschaft nicht verpassen wollen.

Übertragung im Fernsehen und Internet
Das Viertelfinal-Hinspiel in der 2012 CEV Volleyball Champions League zwischen Zenit Kazan und dem VfB Friedrichshafen wird im Fernsehen übertragen. Der Pay-TV-Sender SPORT1+ zeigt die Partie ab 14 Uhr deutscher Zeit live. Die Begegnung zwischen dem deutschen und dem russischen Meister ist zudem live und kostenlos im Internet bei LAOLA1.tv (www.laola1.tv) zu sehen.



Die kommenden Spiele des VfB Friedrichshafen
25.02.2012 (20.00 Uhr) BL: CV Mitteldeutschland – VfB Friedrichshafen
28.02.2012 (20.00 Uhr) CHL: VfB Friedrichshafen - Zenit Kazan (RUS)
04.03.2012 (15.30 Uhr) DVV-Pokal: VfB Friedrichshafen – Generali Haching

Conny Kurth (Pressestelle VfB Friedrichshafen)



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