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CEV Volleyball Champions League 2012: VfB Friedrichshafen bezwang Frankreichs Vizemeister und Pokalsieger im Achtelfinale

Starke Leistung vom VfB Friedrichshafen: Im Achtelfinale der 2012 CEV Volleyball Champions League bezwangen die Häfler Frankreichs Vizemeister und Pokalsieger Tours VB mit 3:0 (29:27, 25:18, 25:21) und stießen damit die Tür zum Viertelfinale auf. Um dieses perfekt zu machen, benötigen sie nun im Rückspiel in der kommenden Woche einen weiteren Sieg.



Friedrichshafen (cku). Milos Vemic springt quer über das Feld, Stelian Moculescu reißt die Arme in Höhe und die anderen Akteure vom VfB Friedrichshafen fallen sich vor Freude in die Arme. Aus einem Wunschtraum wurde Wirklichkeit – und wie! Mit 3:0 (29:27, 25:18, 25:21) zwang der Deutsche Meister im Achtelfinale der 2012 CEV Volleyball Champions League Frankreichs Topklub Tours VB in die Knie und stieß damit die Tür zum Viertelfinale ein gutes Stück auf.

„Ich habe ab dem ersten Ball an den Sieg geglaubt“, sagte VfB-Zuspieler Juraj Zatko. „Wir haben Tours von Beginn an unter Druck gesetzt. Wir waren äußerst konzentriert und wollten hart und präzise aufschlagen. Das hat funktioniert.“

Der Slowake war einer der Akteure, die aus einer sehr guten Mannschaftsleistung noch einmal herausragten. Mit kühlem Kopf manövrierte Zatko den VfB durch den ersten Satz, in dem der VfB erst dominierte und sich dann mit dem französischen Vizemeister und Pokalsieger ein Duell auf Augenhöhe lieferte. Mit 14:9 führten die Häfler bereits, mussten dann aber – bedingt durch eine beeindruckende Aufschlagserie von Tours Yosleyder Cala – den Ausgleich zum 14.14 hinnehmen. Sie wehrten drei Satzbälle ab und nutzten schließlich ihrerseits mit einem As von Milos Vemic ihre dritte Möglichkeit zum Satzgewinn.

Auch danach setzte Zatko seine Angreifer klug und effektiv in Szene. „Von Juraj war es das beste Spiel, das er je in seinem Leben gemacht hat“, sagte Moculescu und lobte auch Diagonalangreifer Oliver Venno. „Oli hat alle schweren Bälle weggemacht.“ Bemerkenswert: Der Este war grippebedingt angeschlagen ins Spiel gegangen, ließ sich davon aber rein gar nichts anmerken und avancierte mit 20 Zählern zum besten Punktesammler der Partie. „Ich war ein bisschen erkältet“, wiegelte Venno ab. „Aber ich habe mich gut gefühlt und wollte alles zeigen.“

Eine überzeugende Leistung zeigte zudem Kapitän Joao José. Eines ums andere Mal ließ der Portugiese den französischen Block ins Leere greifen und glänzte mit der herausragenden Angriffsquote von hundert Prozent. „Der VfB hat gut aufgeschlagen, stark im Angriff agiert und war einfach spielfreudig“, lobte Tours Trainer Mauricio Paes. „Wir haben heute keine Gegenwehr gezeigt.“

Beim Rückspiel am kommenden Mittwoch (8. Februar, 20.30 Uhr) in Tours haben die Häfler nun die Chance, den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen. Das wäre mit einem zweiten Sieg oder aber dem Gewinn des sogenannten Golden Set möglich. Dieser würde ausgetragen, wenn Tours – unabhängig vom genauen Satzergebnis – die Partie zu seinen Gunsten entscheidet. „Die Situation wird die Gleiche sein wie heute“, sagte Zatko. „Nur dieses Mal wird das Publikum für Tours sein. Es wird schwer, aber die Möglichkeit, es zu schaffen, ist da.“

Cobba Kurth (Pressestelle VfB Friedrichshafen)



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