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Smart Allianz immer selbstbewusster

Leverkusen - Manchmal stehen Aufwand und Ertrag eben in einem gewissen Missverhältnis. Der Bundesligaeinsatz von Smart Allianz Stuttgart in der Smidt-Arena war nach stark einer Stunde wieder zu Ende. Der Stuttgarter Tross konnte sich wieder auf die 400 Kilometer lange Heimfahrt machen. In nur 65 Minuten war der Stuttgarter 3:0-Sieg (25:13, 25:20, 25:13) beim TSV Bayer 04 Leverkusen eingetütet.

Der Aufsteiger vom Niederrhein hatte am vergangenen Mittwoch zu Hause sogar gegen VCO Berlin verloren – der außer Konkurrenz am Spielbetrieb teilnehmenden und bislang in der Liga sieglosen Juniorinnen-Nationalmannschaft – und ist damit auf den letzten Tabellenplatz abgestürzt. „Uns war klar, dass wir hier gewinnen können“, meinte Stuttgarts Trainer Jan Lindenmair nach dem Sieg, doch Genugtuung angesichts der Überlegenheit seiner Mannschaft war ihm fremd. Zu tief steckten der 33-jährige Coach und seine Spielerinnen zwischen den Jahren selbst in einer Krise.

So nutzte Jan Lindenmair dankbar die Gelegenheit, ein wenig zu experimentieren, auch wenn ihm der personell angeschlagene Kader noch immer nur eingeschränkte Alternativen bietet. Zweimal wechselte er die 18-jährige Marion Elsasser ein. Die junge Mittelblockerin rückte zuletzt von der vereinseigenen zweiten Mannschaft in den Erstligakader. Auch Zuspielerin Doreen Engel erhielt größere Spielanteile. Was zur Schonung von Anna Nowakowska beitrug. Ihr Knie macht nach dem Kreuzbandriss in der vergangenen Saison und der hohen Belastung seit ihrem Comeback immer wieder Probleme. „Auch Vendula Adlerova kann langsam wieder eine Alternative werden“, erklärte Jan Lindenmair. Die Tschechin, zuletzt an muskulären Problemen leidend, spielte im dritten Satz fast durch. Zur wertvollsten Spielerin wurde Mittelblockerin Nadja Schaus gekürt, deren Bundesligakarriere einst in Leverkusen begann.

Die Stuttgarterinnen wollen nun, wieder erstarkt nach zuletzt drei Siegen in Serie, eine Kletterpartie in der Tabelle beginnen, um die Ausgangsposition für die Play-offs zu verbessern. Da kommt am Mittwoch das Team von VT Aurubis Hamburg (19.30 Uhr, Scharrena) gerade recht. „Wir haben mit denen noch eine Rechnung offen“, sagte Jan Lindenmair angriffslustig. Sein Team hatte in der Vorrunde Ende Oktober in Hamburg bereits mit 2:0 geführt und sich dann noch die Butter vom Brot nehmen lassen. „Das wollen wir zu Hause besser machen. Ich freue mich auf eine hochklassige Begegnung“, sagte der Trainer. Das klang zuletzt nicht immer so.

Jan Lindenmair und seine Spielerinnen zeigen wieder Selbstbewusstsein. Dazu trug auch der eindrucksvolle Einzug ins CEV-Pokal-Viertelfinale bei, mit dem Gewinn des Golden Sets gegen LP Salo aus Finnland am vergangenen Dienstag.

Mittlerweile steht auch der Gegner fest: Am Mittwoch, 1. Februar (20 Uhr), gastiert Robur Tiboni Urbino aus Italien in der Scharrena, der derzeitige Tabellenzweite der italienischen ersten Liga (Urbino liegt in der Region Marken an der Ostküste). Das Rückspiel findet dann eine Woche später in Italien statt.

Artikel aus der Stuttgarter Nachrichten, Stadtausgabe (Nr. 18) vom Montag, den 23. Januar 2012, Seite Nr. 24



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